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Landgericht: rechtlicher Überblick

Das Landgericht ist die Nummer 2 im Instanzenzug

Landgerichte sind Teil der "ordentlichen" Gerichtsbarkeit in Deutschland. Hier gibt es vier Hierarchieebenen: die Amtsgerichte, die Landgerichte, die Oberlandesgerichte und den Bundesgerichtshof. In der Justizhierarchie stehen Landgerichte also zwischen Amtsgerichten und Oberlandesgerichten. Es gibt eine einheitliche Untergliederung, die lediglich in einigen Stadtstaaten abweicht: Mehrere Amtsgerichte sind einem Landgericht zugeordnet, mehrere Landgerichte wiederum unterstehen einem Oberlandesgerichtsbezirk. Vor den ordentlichen deutschen Gerichten werden bürgerlich-rechtliche Streitigkeiten (Zivilsachen & Handelssachen) und Strafsachen verhandelt. Innerhalb des Instanzenzugs sind Landgerichte die Berufungs- und Beschwerdegerichte, die entsprechend die Urteile der Amtsgerichte überprüfen.

Zuständigkeit bei Zivilsachen und Strafsachen

Ob in der ersten Instanz das Amtsgericht oder das Landgericht zuständig ist, entscheidet bei Zivilsachen der Streitwert. Bei Streitwerten bis 5.000,00 EUR dürfen (in der Regel) die Amtsgerichte ran; erst bei höheren Streitwerten sind die Landgerichte zuständig. Auch bei Strafsachen entscheidet die "Gewichtung" über die (erstinstanzliche) Zuständigkeit: Als Eingangsinstanz ist in Strafprozessen grundsätzlich das Amtsgericht zuständig, wenn zu erwarten ist, dass eine Freiheitsstrafe nicht über vier Jahre verhängt werden könnte. Vor dem Landgericht dagegen wird erstinstanzlich in Strafsachen gerichtet, bei denen es sich um Verbrechen und schwere Vergehen handelt, für die eine Straferwartung ab vier Jahren Freiheitsstrafe besteht.

Personelle Organisation am Landgericht

Jedes Gericht hat eine Leitung - die Nummer 1 ist im Fall des Landgerichts der Landgerichts-Präsident. Jede Zivilkammer und jede Strafkammer ist hier mit jeweils drei Richtern besetzt; einer von ihnen ist der Vorsitzende Richter. Diese Verteilung weicht bei Handelssachen (Handelskammern) ab. Hier sprechen ein Berufsrichter als Vorsitzender und zwei ehrenamtliche Richter (Handelsrichter) Recht.

Braucht man einen Anwalt vor dem Landgericht?

Wer einen Zivilprozess vor dem Amtsgericht führt, braucht nicht unbedingt einen Anwalt - obwohl wir natürlich einen empfehlen. Ab dem Landgericht herrscht dagegen Anwaltszwang: Vor Landesgerichten und Oberlandesgerichten müssen sich die Streitparteien durch einen Anwalt vertreten lassen (Anwaltserfordernis, Anwaltszwang). Begründet wird dies damit, dass nur ein Anwalt in der Lage ist, "Waffengleichheit" gegenüber den Anwälten der Gegenseite zu schaffen, und dass nur auf diese Weise eine Fairness im Prozess erreicht werden kann. Außerdem gelten vor Gerichten (egal in welcher Instanz) strenge Vorschriften und Fristen, die einzuhalten sind. Verstöße könnten gravierende Nachteile zur Folge haben. Versichern Sie sich daher der Unterstützung eines erfahrenen Anwalts. Kontaktieren Sie am besten gleich einen Rechtsanwalt für Zivilrecht in Ihrer Nähe - hier per Klick!

Letzte Aktualisierung am 2016-08-03

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