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Rechtsanwalt Insolvenzrecht Dachau

Sie wohnen in Dachau und haben im Insolvenzrecht eine Frage oder ein Problem? Droht Ihnen selbst ein Insolvenzverfahren oder sind Sie von einer Firmeninsolvenz unmittelbar betroffen? Oder gilt es eine Nachlassinsolvenz im Rahmen einer Erbschaft in die Wege zu leiten? Klären Sie gleich hier bei anwaltssuche.de, inwieweit Sie sofort Schritte einleiten müssen, um nicht später ggf. strafrechtliche Folgen erleiden zu müssen. Mehr Informationen zum Insolvenzrecht erhalten Sie hier.

Unternehmensinsolvenz

Firmen haben die Verpflichtung, eine lückenlose, korrekte Buchhaltung zu führen. Diese dient auch dazu, drohende Insolvenzen zu erkennen bzw. eine solche möglichst zu verhindern; und soll grundsätzlich alle anderen am Markt tätigen Firmen schützen. Daraus folgernd haben zumindest Kapitalgesellschaften und bestimmte Personengesellschaften vom Gesetz her eine Insolvenzantrags-Pflicht, wenn einer der folgenden drei Ursachen vorliegt:
  • Zahlungsunfähigkeit: D.h. die Firma kann seine Rechnungen nicht mehr begleichen
  • drohende Zahlungsunfähigkeit: d.h. die Firma kann voraussichtlich seine Rechnungen nicht mehr begleichen
  • Überschuldung: d.h. das Firmenvermögen deckt nicht mehr die angehäuften Schulden
Vorsicht: Auch Firmen mit anderen Unternehmensformen - etwa gemeinnützige GmbHs (gGmbh) oder Vereine - können sich unter bestimmten Umständen ein Strafverfahren einhandeln, wenn sie eine Insolvenz nicht rechtzeitig anmelden.

Insolvenzantrag und zuständiges Gericht

Das Insolvenzverfahren, im Geschäftsbereich Regelinsolvenzverfahren genannt, wird nur auf Antrag eröffnet. Generell kann (oder muss) dieser Antrag entweder vom Schuldner oder vom Gläubiger eingereicht werden. Reichen Gläubiger einen Insolvenzantrag ein, muss er bestimmte Kriterien erfüllen. Beispielsweise muss die ausstehende Summe in Relation "bedeutend" sein. Die zuständige Stelle kann normalerweise dem Impressum entnommen werden ("Amtsgericht Sowieso in Dachau" oder für Dachau zuständiges Amtsgericht Sowieso"). Da besonders auch der Zeitpunkt der Insolvenzanmeldung Grundlage für viele Rechtsstreitigkeiten bildet (Insolvenzverschleppung), sollte dieser aus Schuldnersicht eng mit einem Rechtsanwalt für Insolvenzrecht abgestimmt sein.

Insolvenz einer Privatperson

Bei einer Privatinsolvenz, auch Verbraucherinsolvenz genannt, geht es um Insolvenzen von natürlichen Personen; also Privatleuten ohne selbstständige Tätigkeit bzw. früheren Selbstständigen mit unter zwanzig Gläubigern und ohne Schulden gegenüber eigenen Angestellten. Ziel einer Privatinsolvenz ist "von Null" beginnen zu können. Die Restschuldbefreiung macht dies möglich. Vereinfacht formuliert, werden die noch bestehenden Schulden nach einer so genannten Wohlverhaltungsphase erlassen. Ein Anwalt hat neben seiner hohen fachlichen Kompetenz auch einen großen emotionalen Nutzen, den Dingen ins Auge zu blicken und wieder in die Aktivität zu kommen.

Nachlassinsolvenz

Wer erbt, erbt alles; auch Schulden. Tritt also der Erbfall ein, müssen sich die Erben schnell einen Überblick über die tatsächlichen Vermögenswerte verschaffen. Vorsicht: Die Frist, in der ggf. ein Nachlassinsolvenzverfahren eingeleitet werden muss, ist sehr kurz. Gibt es bereits Vermutungen, sollte sehr schnell ein Anwalt zu Rate gezogen werden. Dieser hilft ggf. auch, ein Erbe komplett abzulehnen, was mitunter vorteilhafter sein kann.

Ein Anwalt in Dachau bedeutet: Schnellstmögliche Hilfe erhalten

Während in anderen Rechtsbereichen der Sitz eines Anwalts vielleicht nicht so entscheidend ist, liegt er im Insolvenzrecht klar auf der Hand: die Übermittlung vertraulicher Papiere, Gespräche ohne Zeugen, schnelle Gesprächsrunden mit Gläubigern oder kurzfristige Termine vor Gericht sprechen ganz klar für einen Anwalt in oder möglichst in der Nähe von Dachau.

Weiterführende Informationen zu Insolvenzrecht

Entschuldung
Wenn nach nüchterner Betrachtung deutlich wird, dass die Reserven aufgebraucht sind, muss ein Schnitt her. Eine übliche Möglichkeit ist die Privat- oder Verbraucherinsolvenz, eine andere die Entschuldung vor der Insolvenz. (vom 02.12.2015)  mehr ...

Firmeninsolvenz
Eine Firmeninsolvenz ist eine komplexe Angelegenheit, bei der viel auf dem Spiel steht und die Zeit rennt. Denn: Kann ein Unternehmen seine fälligen Zahlungsverpflichtungen nicht mehr erfüllen oder deckt das bestehende Vermögen die Verbindlichkeiten nicht mehr, muss innerhalb von drei Wochen der Insolvenzantrag gestellt werden. (vom 02.12.2015)  mehr ...

Gläubiger
Ein Gläubiger lebt im guten Glauben, dass er Leistungen wieder zurück erhält, die er für einen Schuldner erbracht hat. Begleicht der Schuldner seine Schuld nicht wie vereinbart, kann der Gläubiger Ansprüche geltend machen. Dazu stehen ihm eine ganze Reihe von Rechtsmitteln zur Verfügung. (vom 03.12.2015)  mehr ...

Insolvenzverfahren
In wirtschaftlich schwierigen Zeiten kann es vorkommen, dass Privatpersonen oder Unternehmen ihre Rechnungen nicht begleichen oder ihre Kredite nicht zurückzahlen können. Sind sie anhaltend nicht in der Lage, die Forderungen ihrer Gläubiger zu bedienen, kann es zu einem Insolvenzverfahren kommen. (vom 03.12.2015)  mehr ...

Insolvenzverschleppung
Bei tatsächlicher oder drohender Zahlungsunfähigkeit oder Überschuldung muss der verantwortliche Geschäftsführer innerhalb von drei Wochen den Insolvenzantrag beim zuständigen Amtsgericht stellen. Das Versäumen dieser Verpflichtung kann als Insolvenzverschleppung gewertet werden - ein Straftatbestand. (vom 03.12.2015)  mehr ...

Kontopfändung
Die häufigste Form der Zwangsvollstreckung ist die Kontopfändung. Sie ist dann möglich, wenn der Vollstreckungsbescheid rechtskräftig ist und der oder die Gläubiger dadurch Zwangsvollstreckungsmaßnahmen einleiten darf. (vom 03.12.2015)  mehr ...

Offenbarungseid
Ist ein Schuldner zu einem Offenbarungseid verpflichtet, bleibt er besser bei der Wahrheit, da ansonsten ein Strafverfahren und Freiheitsstrafen drohen. Unrichtige Angaben bergen ein weiteres Risiko: Wird im Rahmen eines Insolvenzverfahrens Restschuldbefreiung beantragt, kann diese bei unrichtigen Angaben in der eidesstattlichen Versicherung verweigert werden. (vom 02.12.2015)  mehr ...

Restschuldbefreiung
Wer einmal insolvent ist, bleibt es ein Leben lang - Das dem nicht mehr so sein muss, dafür gibt es die Restschuldbefreiung, die nach sechs Jahren möglich wird. Allerdings ist diese mit gehörigen Auflagen verbunden. (vom 02.12.2015)  mehr ...

Verbraucherinsolvenz
Eine Verbraucherinsolvenz geht in vielen Fällen eine Hiobsbotschaft voraus: Die Kündigung des Arbeitsverhältnisses, Tod des Hauptverdieners, Scheidung oder Verlust der Mietswohnung. Wie gut, dass es mit der Verbraucherinsolvenz die Möglichkeit gibt, wieder auf die Füße zu kommen - allerdings gilt diese nicht für jeden. (vom 02.12.2015)  mehr ...

Vollstreckungsbescheid
Der Vollstreckungsbescheid ist Teil des mehrstufigen Mahnverfahrens; er steht an seinem Ende. Für den Gläubiger bedeutet ein Vollstreckungsbescheid, dass er sofort in das Vermögen des Schuldners vollstrecken kann, für den Schuldner dagegen, dass er den Forderungen seines Gläubigers kaum noch entkommen kann. (vom 02.12.2015)  mehr ...

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Expertentipps zu Insolvenzrecht
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Nach Untersuchungen der Auskunftei Creditreform sind in Deutschland aktuell ca. 6,7 Mio. Menschen überschuldet und nicht in der Lage, ihren Zahlungsverpflichtungen nachzukommen. Obwohl die Überschuldung und die Zahlungsunfähigkeit der natürlichen Personen daher tendenziell zugenommen haben, nehmen die Insolvenzverfahren für Verbraucher und selbstständige oder ehemals selbstständige Personen ab.

Kategorie: Anwalt Wirtschaftsrecht GKS Rechtsanwälte    (136 mal gelesen)

Bereits am 16.05.2013 hat der Bundestag eine Reform des Insolvenzrechts beschlossen: Ab dem Juli 2014 soll es möglich werden, die Restschuldbefreiungsphase eines Privatinsolvenzverfahrens von sechs auf drei Jahre zu verkürzen. Diese Neuerung bedeutet für Insolvenzschuldner einen großen Schritt und die Möglichkeit, schneller schuldenfrei in ein neues Leben zu starten!

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Die Neuregelungen zur Privatinsolvenz treten bald in Kraft. Wer sich mit dem Thema beschäftigt, sollte überprüfen lassen, ob eine Privatinsolvenz nach "neuem Recht" oder eine Privatinsolvenz nach "altem Recht" besser für ihn ist. Beide Varianten haben entscheidende Vor- und Nachteile!

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Verbraucherinsolvenzen – im Volksmund auch „Privatinsolvenzen“ genannt – werden tagtäglich beantragt. Allein im Jahr 2008 verzeichnete das statistische Bundesamt rund 98000 Verbraucherinsolvenzen. Dabei können nur wenige Menschen absolut sicher sein, vor einem solchen Schicksal bewahrt zu bleiben – eine Überschuldung kann unverhofft jedermann treffen.

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Versteigerungen im Internet werden immer beliebter. Beim Marktführer ebay und unzähligen anderen Auktionsplattformen wird vom Auto über die Examensarbeiten bis zum angelutschten Promi-Kaugummi auf alles geboten, was sich versteigern lässt.

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Nach Berechnungen des Instituts für Mittelstandsforschung Bonn steht jährlich in über 70.000 Familienunternehmen eine Unternehmensnachfolge an. Auch wenn die Nachfolge in der Mehrzahl der Fälle planmäßig aus Altersgründen geschieht, muss immerhin mehr als ein Viertel aller Unternehmen aus unvorhergesehenen Gründen, wie z.B. Krankheit, Unfall oder Tod, übertragen werden.

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Hat ein Unternehmer die geeignete Nachfolger-Persönlichkeit gefunden, beginnt in der Regel die eigentliche Arbeit, um das Nachfolgeprojekt zu einem erfolgreichen Ende zu bringen. Kernproblem ist dabei häufig, dass der Nachfolger zwar der „Beste" ist, um das Unternehmen zu übernehmen und in die Zukunft zu führen, dass er aber häufig nicht über die Mittel verfügt, um die Übernahme des Unternehmens zu bewerkstelligen.

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Wer ein Unternehmen im B2C-Bereich führt, kommt heutzutage kaum um die Nutzung von Facebook und anderen sozialen Medien herum - kaum ein Weg ist einfacher, um in direkten Kontakt mit den Kunden zu treten und gleichzeitig effektiv in der richtigen Zielgruppe für das eigene Unternehmen zu werben. Das Landgericht Düsseldorf (LG) hat in einer aktuellen Entscheidung nun allerdings eine Hürde errichtet, die Unternehmer bei der Nutzung von Facebook unbedingt beachten müssen: Die Richter erachteten den so genannten „Like-Button“, mit dem ein Internetnutzer auf Facebook die Unternehmens-Facebookseite oder aber einen anderen Webinhalt des Unternehmers „liken“ kann („Gefällt mir – Funktion“), für rechtswidrig (Az. 12 O 151/15). Unternehmer müssen nun reagieren, wenn sie sich vor kostenintensiven Abmahnungen und Unterlassungserklärungen durch Wettbewerber schützen wollen.

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Gewährleistungsausschluss bei Verkauf eines Firmenwagens an Privatperson?

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Achtung: Ist die Kaution - vertragswidrig - nicht auf separatem Konto angelegt, kann sie bei Insolvenz des Vermieters verloren gehen!

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