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Rechtsanwältin Petra Heidrich-Klinkow
Rechtsanwältin und Fachanwältin für Arbeitsrecht
Neudörferstraße 3, 90402 Nürnberg

Rechtsanwalt Urlaubsanspruch Nürnberg Mitte

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Bei einem abhängigen Beschäftigungsverhältnis hat ein Arbeitnehmer grundsätzlich Anspruch auf Urlaub. Dieser Urlaubsanspruch ergibt sich aus dem Bundesurlaubsgesetz. Meist findet sich eine entsprechende Regelung im Arbeitsvertrag, im Tarifvertrag oder in einer Betriebsvereinbarung. Ist keine Regelung vorhanden, hat ein Arbeitnehmer nach Ablauf der Probezeit einen Anspruch auf mindestens 20 Tage, wenn er von Montag bis Freitag arbeitet bzw. auf 24 Tage, wenn er von Montag bis Samstag arbeitet. Bei Teilzeitbeschäftigten kommt es darauf an, an wie vielen Tagen gearbeitet wird. Faustregel: ist die Teilzeitarbeit auf viele Tage der Woche verteilt, erhält der Arbeitnehmer um so mehr Urlaubstage. Urlaub dient grundsätzlich der Erholung. Weder kann er ausbezahlt, noch unbegrenzt verschoben werden, noch darf während des Urlaubs ungefragt einer anderen beruflichen Tätigkeit nachgegangen werden. Resturlaub kann bei dringenden Gründen (drohende Insolvenz, Arbeitsüberlastung) ins neue Jahr mitgenommen werden, muss dann aber in den ersten drei Monaten genommen werden. Wer während seines Urlaubs krank wird und dies durch ein ärztliches Attest (gelber Schein) dokumentiert, muss für die Zeit der Krankheit keinen Urlaub berappen und kann diesen zu einem späteren Zeitpunkt nehmen. Urlaub bedarf grundsätzlich der Zustimmung des Arbeitgebers. Hat dieser einen wichtigen Grund, etwa Bevorzugung eines anderen Arbeitnehmers aus sozialen Gründen oder betriebliche Erfordernisse, darf er den Urlaub ablehnen, muss aber zeitnah einen anderen Vorschlag unterbreiten. Unser Anwalt in Nürnberg Mitte hilft Ihnen bei arbeitsrechtlichen Problemen zum Thema Urlaubsanspruch.
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Expertentipps zu Urlaubsanspruch
Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2013-04-15 (299 mal gelesen)

Ein Arbeitnehmer hat auch dann einen Anspruch auf seinen arbeitsvertraglich zugesicherten Urlaub, wenn er Zeitrente wegen Erwerbsminderung erhält. Es entsteht Jahr für Jahr der gesetzliche Mindesturlaubsanspruch und der gesetzliche Zusatzurlaub für schwerbehinderte Menschen. Der Urlaubsanspruch verfällt nicht mit Ablauf des Übertragungszeitraums des § 7 Abs. 3 Bundesurlaubsgesetz.

Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht Thorsten Ruppel 2012-05-31 (1185 mal gelesen)

Die Deutschen verreisen zwar gerne und häufig, aber in Sachen Urlaubsregelung und Urlaubsanspruch existieren bei Arbeitnehmern und Arbeitgebern noch immer viele Fehleinschätzungen. Nachfolgend wird die Rechtslage dargestellt

Resturlaub - Was tun bei Kündigung, Krankheit oder im neuen Jahr? © mko - topopt
Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2016-12-14 (480 mal gelesen)

Alle Jahre wieder ersticken viele Arbeitnehmer in Arbeit und an Urlaub ist gar nicht zu denken. Was passiert mit restlichen Urlaubstagen im neuen Jahr, nach der Kündigung oder wenn man im Urlaub krank wird? Und wann ist die Auszahlung möglich?

Kategorie: Anwalt Verkehrsrecht 2009-06-30 (607 mal gelesen)

Die Sommerferien stehen vor der Tür. Viele tausende Bundesbürger nehmen die Ferienzeit zum Anlass, um dem Alltagstrott zu entfliehen und zu verreisen. Die im Urlaub getankte Erholung kann bei der Heimkehr jedoch schnell verpuffen, nämlich dann, wenn einen eine verwüstete und ausgeräumte Wohnung empfängt.

Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht 2015-02-23 (903 mal gelesen)

Wechselt ein Arbeitnehmer während des laufenden Kalenderjahres seinen Arbeitsplatz, so stellt sich die Frage, welchen Anspruch er auf Urlaub hat. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschied (Az.: 9 AZR 295/13) für manche erstaunlicherweise, dass eine Bescheinigung des ehemaligen Arbeitgebers über die noch bestehenden Urlaubstage vonnöten ist, wenn der Arbeitnehmer seinen grundsätzlich bestehenden Urlaub beanspruchen will. Denn ohne einen solchen Nachweis besteht die Möglichkeit, dass ein Arbeitnehmer doppelt Urlaub beansprucht und davor sollen Arbeitgeber geschützt werden.

Kategorie: Anwalt Reiserecht 2013-11-05 (593 mal gelesen)

Schimmel im Hotelzimmer, defekte Klimaanlage oder schmutzige Restauranttische: Reisemängel sind ein Ärgernis für alle Urlauber. Will der Urlauber vom Urlaubsveranstalter Geld zurück, muss der Reisemangel allerdings vor Ort rechtzeitig angezeigt worden sein.

Kategorie: Anwalt Reiserecht 2013-06-24 (667 mal gelesen)

Blick aufs blaue Meer, Ruhe und Entspannung, Gourmet-Essen und attraktive Sportanimation- Hotelbeschreibungen in Reiseprospekten versprechen den perfekten Urlaub. Vorort stellt sich das Urlaubsparadies zur großen Enttäuschung der Urlauber dann oft anders dar. Wir haben Ihnen Urteile zum Thema Reisemängel zusammengestellt.

Kategorie: Anwalt Reiserecht 2013-05-14 (334 mal gelesen)

Nicht jede Unannehmlichkeit im Urlaub stellt auch gleich einen Reisemangel dar, der den Urlauber berechtigt den Reisepreis zu mindern. Dies mussten auch die Urlauber in folgendem Fall erfahren.

Kategorie: Anwalt Reiserecht 2013-03-04 (438 mal gelesen)

Wer eine „All-inclusive-Reise“ bucht, geht in der Regel davon aus, dass er währende seines Urlaubs sämtliche Leistungen im Hotel kostenlos nutzen kann. Der Begriff „All-inclusive-Reise“ ist aber nicht gesetzlich geschützt oder definiert, so dass Reisende und Reiseveranstalter oft etwas Unterschiedliches darunter verstehen und sich letztlich darüber streiten. Hier einige Urteil, die in Einzelfällen „All-inclusive“ Leistungen klargestellt haben:

Kategorie: Anwalt Mietrecht 2015-07-30 (452 mal gelesen)

Ferienzeit ist die Hauptreisezeit – Koffer packen, Wohnungstür ins Schloss fallen lassen und los geht es in den langersehnten Urlaub. Doch Mieter aufgepasst! Vor dem Antritt der Urlaubsreise gilt es noch einiges zu beachten. Lesen Sie mehr …

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