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Fachanwalt Bankrecht/Kapitalmarktrecht

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Der Fachanwalt für Bankrecht/Kapitalmarktrecht: Qualifikation und Aufgabenfelder

Gute Anwälte lieben ihren Job. Noch bessere Anwälte lieben ihren Job so sehr, dass sie sich auf ein bestimmtes Rechtsgebiet spezialisieren, das ihnen besonders liegt und in dem sie erfolgreich sind. Wenn sie in ihrem Spezialgebiet dann noch besondere theoretische Kenntnisse nachweisen (durch eine Prüfung) und eingehende praktische Erfahrungen besitzen (z.B. eine große Anzahl bearbeiteter Fälle in ihrem Spezialgebiet), kann ihnen die Anwaltskammer den Titel "Fachanwalt" verleihen. Der Fachanwaltstitel im Bankrecht/Kapitalmarktrecht ist einer von 21 möglichen Fachanwaltstiteln, die besonders spezialisierte Anwälte heute führen dürfen. Bank- und Kapitalmarktrecht sind zwei Rechtsgebiete zusammengefasst, die in einer engen Beziehung zu einander stehen:
  • Das Bankrecht deckt Rechtsfragen rund um Kreditgeschäfte, Kreditkarten, Schecks, Einlagengeschäfte, Zahlungsverkehr, Bankenverträge etc. ab.
  • Im Kapitalmarktrecht ist in erster Linie der Wertpapierhandel geregelt, also Erwerb und Verkauf von Aktien und anderen marktgängigen Papieren.
Beide Rechtsgebeten beherrscht der Fachanwalt für Bankrecht/Kapitalmarktrecht gleichermaßen gut.

Jeder Bürger hat mit dem Bankrecht zu tun, wenn er ein Konto hat

Das Bankrecht betrifft so gut wie jeden Bürger - spätestens ab der Eröffnung eines Girokontos, über das heute nahezu alle Zahlungsflüsse abgewickelt werden. Auch wenn in der Regel alles Abwicklungen korrekt laufen, kann es Ärger geben: Überweisungen schlagen fehl, auf dem Auszug finden sich unrichtige Belastungen, Ihre EC-Karte wurde gestohlen und missbräuchlich verwendet, beim Online-Banking sind Sie trotz Antiviren-Software Opfer von Phishing-Betrügern geworden. Wer haftet in diesen Fällen - Sie oder die Bank? Oder welche Rechte haben Sie beim Abschluss von Kreditverträgen bzw. wie lange nach Vertragsabschluss können Sie einen Kreditvertrag widerrufen? Für alle diese Angelegenheiten ist das Bankrecht zuständig, das die Rechtsbeziehungen von Banken zu ihren Kunden regelt. Klar, dass ein Fachanwalt für Bankrecht/Kapitalmarkrecht hier Ihre Fragen beantworten und ihnen kompetent helfen kann.

Das Kapitalmarktrecht betrifft alle Anleger am Kapitalmarkt, institutionelle wie private

Das Kapitalmarktrecht befasst sich mit den Rechten und Pflichten aller Teilnehmer am Finanzmarkt: große und kleine Anleger, Anlageberater und Vermittler, Fonds, usw. Mit der Liberalisierung / Deregulierung der Finanzmärkte Anfang der 2000er wurde der Spielraum für die Einführung neuer Finanzinstrumente geschaffen. Damit kamen zahlreiche spekulative und hoch riskante Papiere in Umlauf. Neue "kreative" Finanzprodukte wurden an Bankkunden verkauft, deren Risiken nicht einmal ihre Verkäufer verstanden. Den Banken boten sich ungeahnte Umsatz- und Wachstumschancen; Tausende von Bankkunden wurden kauften sich in wundersame Gelegenheiten der Geldvermehrung ein, über die Risiken solcher Anlagen wurden sie unzureichend oder gar nicht informiert.

Die Folgen riskanter Anlagestrategien

Viele der hoch gepriesenen Geldanlagen waren reine Flops; zahllose Investoren, die am Boom teilhaben wollten, wurden geschädigt, viele Kleinanleger um ihr Erspartes gebracht. Nach diesen Ereignissen sahen sich (und sehen sich immer noch) Banken, Anlageberater und Anlagegesellschaften einer Welle von Schadenersatzprozessen wegen fehlerhafter Beratung gegenüber. Denn nach dem Kapitalmarktrecht besteht für Vermittler und Verkäufer eine Aufklärungspflicht nicht nur über die Risiken der Geldanlage sondern auch über die (Vermittlungs-) Provision und die Möglichkeiten der Rückvergütung. Seit 2010 ist zudem ein Beratungsprotokoll verpflichtend, in dem die wesentlichen Eckpunkte des Beratungsgespräches dokumentiert werden. Kommt der Anlageberater / Verkäufer diesen gesetzlichen Verpflichtungen nicht nach, hat der kompetente Fachanwalt für Bankrecht / Kapitalmarktrecht einen guten Ansatzpunkt für eine Schadenersatzklage - und damit auch die Möglichkeit, das verlorene Kapital zurück zu gewinnen. Bei uns finden Sie einen Fachanwalt für Bankrecht/Kapitalmarktrecht, der sein Handwerk versteht und Sie kompetent berät.

Weiterführende Informationen zu Fachanwalt Bankrecht/Kapitalmarktrecht

Anlagebetrug
Anlagebetrug hat viele Gesichter und begleitet uns seit Jahrhunderten. Denken Sie an die Schauspielerin Adele Spitzeder, die 1869 eine eigene Bank gründete. Die ersten Anleger erhielten die Zinsen von neuen Anlegern, vom "Rest" lebte Adele - ein klassisches Schneeballsystem. (vom 2016-09-20)  mehr ...

Anlegeranwalt
Anlegeranwälte sind keine Anlageberater. Sie helfen eher die "Kuh vom Eis zu holen" bzw. den Schaden, den eine schlechte oder betrügerische Anlage in Ihrem Geldbeutel verursacht hat, zu minimieren. (vom 2016-10-18)  mehr ...

Anlegerrecht
Obwohl Presse wie Verbraucherverbände seit Jahren vor windigen Investitionsmodellen warnen, fallen private und sogar institutionelle Anleger (die es eigentlich wissen müssten) nach wie vor auf organisierten Investitionsbetrug herein. Wehren zwecklos? (vom 2016-01-25)  mehr ...

Anlegerschutz
Anlegerschutz ist darauf ausgerichtet, den bei geprellten Anlegern entstandenen Schaden zu reduzieren. Anlegerschutz bedeutet auch, von einem wahrscheinlich aussichtslosen Rechtsstreit abzuraten. Gut informiert und mit einem erfahrenen Anlageanwalt an der Seite sollten Sie eine gangbare Lösung finden. (vom 2016-10-18)  mehr ...

BaFin
Die BaFin beaufsichtigt als Bundesanstalt das gesamte Finanzwesen. Wer einem Anlagebetrug oder einer Schrottimmobilie aufgesessen ist, kann hier Beschwerde einlegen. Doch um verlorenes Geld wieder zu holen, muss ein anderer Weg eingeschlagen werden. (vom 2016-11-10)  mehr ...

Bankrecht
Streits zwischen Bank und Bankkunde werden juristisch im Bankrecht geregelt. (vom 2015-09-17)  mehr ...

Bankvertragsrecht
Im Bankvertragsrecht stehen sich zumeist Bank und Bankkunde mit gegensätzlichen Vorstellungen gegenüber. Anwälte für Bankvertragsrecht beraten beide Seiten für möglichst rechsichere Vertragsklauseln, übernehmen aber auch Mandate bei Haftungsfragen oder einer Zwangsvollstreckung. (vom 2016-11-15)  mehr ...

Beraterhaftung
Dass einem Anleger das Risiko einer Anlage klar gemacht wird, ist Aufgabe und Pflicht des Beraters. Klärt er den Anleger darüber nicht oder nur unzureichend auf, kann er haftbar gemacht und ggf. zu Schadenersatz verdonnert werden. (vom 2016-09-14)  mehr ...

Beteiligung
Im Bankrecht Kapitalmarktrecht ist die Beteiligung die Kurzform von Kapitalbeteiligung oder Unternehmensbeteiligung - man ist "am Unternehmen beteiligt". Auch bei der Anwaltsbeauftragung spielt die Beteiligung mittlerweile eine Rolle - wenn die Bezahlung durch den Mandatserfolg bestimmt wird. (vom 2016-12-06)  mehr ...

Falschberatung
Die Deregulierung der Finanzmärkte brachte findige Unternehmer auf die Idee: Sie kreiierten Anlageprodukte, die keiner verstand, aber große Gewinne versprachen. Tausendfache Anklagen wegen Falschberatung, auf die Sie sich nach wie vor berufen können. Wir sagen Ihnen wie. (vom 2016-09-14)  mehr ...

Kapitalanlagebetrug
Windige Investitionsmodelle locken mit hohen Renditen, Kapitalanleger fallen darauf herein und werden um ihr Geld und ihre Ersparnisse betrogen - leider eine unendliche Geschichte. Kapitalanlagebetrug ist alt und gleichzeitig modern. Es gibt immer wieder neue Formen davon. (vom 2017-03-13)  mehr ...

Kapitalanlagerecht
Im Kapitalanlagerecht sind die Regelungen enthalten, die einem Anleger (hoffentlich) zu seinem Recht verhilft. Denn wer falsch oder fehlerhaft beraten wurde, kann sich gegen eine übermächtige Bank oder Anlagefirma selbst schlecht zur Wehr setzen. (vom 2017-01-30)  mehr ...

Kreditvertrag
Das Geld für eine dringed benötigte Anschaffung kann man sich leihen - per bequemem Verbraucher- oder Bankkredit. Ob das Kredit-Angebot jedoch sauber und fair ist, merkt ein Kreditnehmer nur dann, wenn er sich den Kreditvertrag aufmerksam durchliest. (vom 2016-02-08)  mehr ...

Was?
Wo?
Expertentipps zu Bankrecht/Kapitalmarktrecht
Kategorie: Wirtschaft & Wertpapiere 2008-10-07 (1082 mal gelesen)

Die Sparer in Deutschland müssen sich laut Bankenverband keine Sorgen um ihre Einlagen machen. Im Notfall sind die Einlagen von Kunden bei Banken in Deutschland durch den Einlagensicherungsfonds des Bundesverbandes deutscher Banken geschützt. Der Fonds wird von 180 Banken getragen.

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Kategorie: Wirtschaft & Wertpapiere GKS Rechtsanwälte 2015-04-22 (1277 mal gelesen)

Die Bank Deutsches Kraftfahrzeuggewerbe lehnt die Rückzahlung von Kreditbearbeitungsgebühren unverständlicherweise immer noch strikt ab. Sie gibt vor, sich deutlich von den anderen Banken zu unterscheiden und mehr Aufwand zu betreiben, indem sie die Kredite für ihren Kunden direkt im Autohaus anbiete.

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Kategorie: Wirtschaft & Wertpapiere Siegfried Reulein 2009-10-15 (819 mal gelesen)

Die Finanzmarktkrise hat vielen Anlegern offenbart, dass die ihnen von ihren Bankberatern als sicher und risikolos empfohlenen Geldanlagen oftmals hochspekulative Anlagen mit erheblichen Risiken, bis hin zum Totalverlust, sind. In besonderer Weise gilt dies neben Lehman-Anlegern und anderen Zertifikatsgeschädigten für Anleger, die mit ihrer Bank sog. Zinssatz- und Währungsswaps eingegangen sind.

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Kategorie: Wirtschaft & Wertpapiere Siegfried Reulein 2009-07-03 (1158 mal gelesen)

(Lehman-)Zertifikate – Banken droht dank aktueller Rechtsprechung Erdrutsch

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Kategorie: Wirtschaft & Wertpapiere Siegfried Reulein 2014-07-24 (1318 mal gelesen)

Eine bemerkenswerte Entscheidung hat der Bundesgerichtshof am 03.06.2014 – XI ZR 147/12 – getroffen. Wieder einmal hatte der BGH sich mit der Frage zu beschäftigen, inwieweit Banken zur Aufklärung über vereinnahmte Provisionen verpflichtet sind.

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Kategorie: Wirtschaft & Wertpapiere 2008-10-27 (682 mal gelesen)

Aktuelle Informationen zu Schadensersatzansprüchen gegen Finanzberater, Banken, Vermittler, etc.

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Kategorie: Bank- & Kapitalmarktrecht Carsten Neumann 2015-11-19 (946 mal gelesen)

Beim Abschluss von Immobilien-Darlehen für Verbraucher muss nach dem Gesetz eine Widerrufsbelehrung der Bank oder Sparkasse erteilt werden, wonach der Vertrag innerhalb von 14 Tagen ab Vertragsschluss bzw. Übersendung der Widerrufsbelehrung widerrufen werden kann. Rechtsfolge eines Widerrufs ist, dass der Vertrag rückabgewickelt wird. Durch das Widerrufsrecht soll der Verbraucher vor übereilten und unüberlegten Vertragsschlüssen geschützt werden und die Gelegenheit erhalten, innerhalb einer kurzen Frist nach Vertragsschluss aus dem Vertrag wieder ohne Kosten "auszusteigen".

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Kategorie: Wirtschaft & Wertpapiere 2013-08-21 (388 mal gelesen)

Ein Pfändungsschutzkonto, kurz: P-Konto, gibt Schuldnern die Möglichkeit während einer Kontopfändung über die unpfändbaren Einkünfte weiter frei verfügen zu können. Inhaber eines Girokontos können seit Mitte 2010 von ihrer Bank verlangen, ihr Girokonto in ein P-Konto umzuwandeln.

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Kategorie: Wirtschaft & Wertpapiere 2009-05-14 (733 mal gelesen)

Tritt der Bundesgerichtshof Klagewelle geschädigter Anleger gegen Banken los?

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Kategorie: Bank- & Kapitalmarktrecht 2016-03-18 (154 mal gelesen)

Eine Bank muss ihren Kunden im Falle eines Schließfacheinbruchs Schadensersatz leisten. Das geht aus einem aktuellen Urteil des Kammergerichts Berlin hervor.

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