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Internetrecht , 06.10.2017

Müssen YouTube und Google die Kontaktdaten ihrer User bei Urheberrechtsverstößen mitteilen?

Müssen YouTube und Google die Kontaktdaten ihrer User bei Urheberrechtsverstößen mitteilen? © mko - topopt

Auf Internetplattformen, wie etwa bei YouTube oder Google, kommt es immer wieder zu Urheberrechtsverletzungen durch deren Nutzer. Bislang war ungeklärt, ob YoutTube, Google & Co., die Kontaktdaten ihrer Nutzer bei entsprechenden Vorwürfen herausgegeben müssen. Das Oberlandesgericht Frankfurt/Main hat in einem aktuellen Urteil zu dieser Frage Stellung genommen.

E-Mail-Adressen der User müssen bekanntgegeben werden


Danach sind die Internetplattformen YouTube und Google im Fall einer Urheberrechtsverletzung verpflichtet, die E-Mail-Adressen ihrer User herauszugeben. Nicht bekanntgegeben werden müssen die Telefonnumer sowie die IP-Adresse der User, entschied das Oberlandesgericht Frankfurt/Main (Aktenzeichen 11 U 71/16).
Die Internetplattformen YouTube und Google hätten im zu entscheidenden Fall für ihre Nutzer gewerbsmäßige Dienstleistungen zur Verfügung gestellt, weshalb sie nach dem Urheberrecht verpflichtet sind Name und Anschrift der User mitzuteilen. Unter Anschrift verstehe man aber heutzutage nicht mehr unbedingt die Postanschrift einer Person, sondere die Möglichkeit, diese anzuschreiben. Aus diesem Grund sei die Angabe einer E-Mail-Adresse ausreichend. Telefonnummer und IP-Adresse fallen laut Gericht hingegen nicht unter die im Urheberrecht gemeinte Adresse.

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