So bleibt das Geld auf dem Konto: Tipps der Polizei machen Betrügern einen Strich durch die Rechnung

(Meldung vom 05.11.2009)

Das Bezahlen mit EC- oder Kreditkarte ist mittlerweile eine Selbstverständlichkeit. Unbare Zahlungsmittel sind bequem in der Handhabung und gelten als sicher. Doch auch hier lauern Gefahren, denn bei Dieben und Betrügern sind solche Karten heiß begehrt. Gerade mit geklauten Karten räumen Ganoven reihenweise Konten leer. Das unrechtmäßige Auslesen und Abspeichern der gesamten (Kreditkarten-) Magnetstreifendaten kann zur späteren Herstellung von Kartendubletten benutzt werden. Darüber hinaus können die Täter durch Ausspähen der PIN - beispielsweise bei der PIN-Verwendung am Geldautomat oder beim Bezahlen im Geschäft - in deren Besitz kommen.
113.643 Fälle des Diebstahls von unbaren Zahlungsmitteln und gleichzeitig 66.842 Betrugsfälle mit entwendeten oder sonst rechtswidrig erlangten unbaren Zahlungsmitteln verzeichnet die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) für das Jahr 2008. In ihrem Faltblatt "Sicher mit Karte unterwegs? gibt die Polizei Tipps zum richtigen Umgang oder zum Verhalten bei einem eventuellen Verlust oder Diebstahl einer Karte:
- Lassen Sie Zahlungskarten in der Öffentlichkeit niemals frei zugänglich liegen.
- Kontrollieren Sie regelmäßig, ob Sie Ihre Karte noch besitzen.
- Wenn Sie Ihre Karte verloren haben oder Sie Ihnen gestohlen wurde, sperren Sie diese sofort über den Sperr-Notruf 116 116.
- Melden Sie den Diebstahl zusätzlich Ihrer Polizei.
- Geben Sie nie Ihre PIN an Dritte weiter.
- Achten Sie bei der Eingabe der PIN am Geldautomaten oder an der Kasse stets darauf, dass niemand den Vorgang beobachten kann.

PM Polizeilichen Kriminalprävention der Länder und des Bundes vom 17.09.09