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Wirtschaftsrecht , 15.11.2010

Vorsicht bei der Annahme von Schecks

Bankkunden sollten Schecks nur dann als Bezahlung annehmen, wenn sie ihre Geschäftspartner gut kennen. Sie sollten sicher sein können, dass der Scheck echt und tatsächlich auch gedeckt ist. Das gilt insbesondere für Schecks, die auf ein Konto bei einer ausländischen Bank ausgestellt sind.

Bankkunden sollten Schecks nur dann als Bezahlung annehmen, wenn sie ihre Geschäftspartner gut kennen. Sie sollten sicher sein können, dass der Scheck echt und tatsächlich auch gedeckt ist. Das gilt insbesondere für Schecks, die auf ein Konto bei einer ausländischen Bank ausgestellt sind. Leider kommt es immer mal wieder vor, dass gefälschte Schecks für Betrügereien genutzt werden.

Was vielen Kunden nicht bewusst ist: Ihre Bank kann den Scheck nicht sofort auf Bonität prüfen. Deshalb weisen die Kreditinstitute bei jeder Scheckeinreichung darauf hin, dass der Eingang vorbehalten ist – kurz „E.v.“. Das heißt: Obwohl der Betrag bereits als Gutschrift auf dem Konto des Scheckeinreichers erscheint, muss die Bank das Geld erst noch von dem Kreditinstitut des Scheckausstellers einziehen. Das kann bei Auslandsschecks längere Zeit in Anspruch nehmen.

Stellt die Bank des Scheckausstellers fest, dass der Scheck gefälscht oder nicht ge-deckt ist, wird sie den Scheck nicht bezahlen. Aufgrund des "geplatzten" Schecks muss die Bank des Scheckeinreichers die "E.v.-Gutschrift" auf dessen Konto wieder rückgängig machen. Bankkunden, die sich der Liquidität ihrer Geschäftspartner nicht sicher sind, sollten andere Zahlungsmittel bevorzugen wie beispielsweise eine Überweisung.

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