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Kategorie: Anwalt Verkehrsrecht , 23.11.2016

Glühwein, Punsch & Co – Auto lieber stehen lassen!

Glühwein, Punsch & Co – Auto lieber stehen lassen! © eyetronic - Fotolia

Glühwein, Punsch oder Jagertee locken bald oder bereits auf den Weihnachts- und Christkindlmärkten im ganzen Land. Autofahrer wissen, dass sie bei einer Alkoholfahrt mit Punkten und Bußgeld rechnen müssen, aber eine Freiheitsstrafe haben wohl die wenigsten auf dem Radar...

Führerscheinverlust auch bei unter 0,5 Promille


Ein Glass Punsch oder Glühwein wird beim durchschnittlichen Weihnachtsmarktbesucher nicht zu einer Blutalkoholkonzentration (BAK) von 0,5 Promille führen. Aber aufgepasst: Zeigt der Autofahrer mit einer BAK vom 0,3 Promille eine unsichere Fahrweise infolge seines Alkoholgenusses, liegt eine sogenannte relative Fahruntüchtigkeit vor. Damit drohen dem Autofahrer Punkte im Verkehrszentralregister, eine Geldstrafe und der Verlust des Führerscheins.

Mehr als ein Glas Glühwein kann sogar zu einer Freiheitsstrafe führen


Wenn es auf dem Weihnachtsmarkt zu mehr als einem Glas Glühwein gekommen ist, sollten Autofahrer ihr Fahrzeug erst recht stehen lassen. Schon ab 0,5 Promille BAK droht eine Geldstrafe von bis zu 1.500 Euro und ein Fahrverbot sowie Punkte im Verkehrszentralregister. Ab einer BAK von 1,1 Promille gilt ein Autofahrer als absolut verkehrsuntüchtig mit der Folge, das neben den vorgenannten Strafen auch eine Freiheitsstrafe in Betracht kommen kann, besonders wenn ein Autounfall passiert.

erstmals veröffentlicht am 15.12.2015, letzte Aktualisierung am 23.11.2016

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