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Aktiengesellschaften sind nicht immer riesig

Letzte Aktualisierung am 30.01.2017 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Zum einen ist die Aktiengesellschaft (AG) eine Körperschaft - rechtlich gesehen. Sie besteht aus Mitgliedern (den Aktionären) und wird als Rechtssubjekt betrachtet. Bedeutet: Wie eine Einzelperson ist sie rechtsfähig, kann also vor Gericht sowohl selbst klagen als auch verklagt werden. Zum anderen ist eine AG eine Kapitalgesellschaft. Als solche benötigt sie ein Grundkapital (bei einer AG sind das 50.000 EUR! ). Dieses Grundkapital existiert in Form von Aktien, die den Mitgliedern der Körperschaft gehören.

AGs betreiben Unternehmen - meistens

Sinn und Zweck einer Aktiengesellschaft ist es, ein Unternehmen zu betreiben. Die AG wählt einen Vorstand, der eigenverantwortlich die Geschäfte führt und einen Aufsichtsrat, der den Vorstand überwacht. Aufsichtsrat, Vorstand und Aktionäre treffen sich mindestens einmal pro Jahr (vorgeschrieben) zur Hauptversammlung. Dort werden Aktionäre informiert, unternehmensbezogene Vorgänge diskutiert, aber auch der Vorstand entlastet, der Jahresabschluss genehmigt etc.

Warum investiert man in eine AG, warum leiht sich die AG Kapital?

Aktionäre wollen Geld sehen: Sie investieren ihr Kapital auf eigenes Risiko in die AG. Gut für die Aktionäre: Wenn die AG Erträge erwirtschaftet, können die an die Aktionäre ausgeschüttet werden. Gut für die AG: Ein AG-Unternehmen kann sich auf diesem Weg schnell und leicht Geld beschaffen - zum Beispiel für Investitionen in der Gründungsphase oder für den Einstieg in einen neuen Markt. Benötigt das Unternehmen Kapital, gibt es neue Aktien aus, sucht also neue Investoren. So kann es flexibel sein - denn ein AG-Unternehmen "gehört" (meist) vielen Eigentümern, ist also bei der Geldbeschaffung unanhängiger von privaten Interessen. Allerdings: Wer am Aufbau eines Unternehmens interessiert ist, sollte sich gut überlegen (und ggf. fachlichen Rat einholen) , welche Gesellschaftsform er wählt. Eine AG ist nicht zwischen Tagesschau und Wetterkarte zu gründen. Sie ist auch nicht ganz einfach zu führen, denn es gibt klar definierte Gesetzesvorschriften, die nur der Fachmann überblickt.

Die kleine AG - Ein-Personen-AG

Für den Friseurladen an der Ecke eignet sich die klassische AG kaum. Wegen ihrer hohen Komplexität ist sie als Gesellschaftsform weniger für StartUps oder kleine und mittlere Untenehmen geeignet. Für die gibt es (neben der GmbH) die "kleine AG", eine "AG light" (auch Ein-Personen-AG). Durch reduzierte Vorschriften (z.B. die geringere Anzahl von Gesellschaftern, eine andere Zusammensetzung des Aufsichtsrates, keine Börsennotierung) ist die kleine AG durchaus eine Alternative zur GmbH oder zu anderen Gesellschaftsformen. Ob groß oder klein - die Gründung einer Aktiengesellschaft oder die Umwandlung eines Unternehmens in eine AG ist komplexen Gesetzen und Formvorschriften unterworfen. Ein erfahrener Anwalt wird gemeinsam mit Ihnen zunächst die für Ihr Vorhaben optimale Gesellschaftsform erörtern, und dann die für die Gründung / Umwandlung notwendigen Schritte einleiten. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich einen Rechtsanwalt für Gesellschaftsrecht in Ihrer Nähe!


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