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Rechtliches zur Ausländersteuer

Letzte Aktualisierung am 08.11.2016 / Lesedauer ca. 1 Minute
Ausländersteuer bezeichnet eine Abgabe für Künstler, die im Ausland leben und in Deutschland Einnahmen in den Bereichen Kunst, Unterhaltung oder Sport erzielen. Eigentlich würde es Sinn machen, dass ein Künstler selbst verantwortlich für diese Steuer an das Finanzamt zeichnet. Die Finanzbehörden müssten der Steuerabgabe aber eventuell endlos hinterherlaufen. Deshalb wird der Veranstalter in die Haftung genommen. Ein Veranstalter muss die Steuer korrekt berechnen und fristgerecht beim Finanzamt abführen. Die Ausländersteuer wird nicht ab 1 Euro Gage fällig, sondern ist erst ab einem Honorar in Höhe von derzeit 250 Euro zu zahlen und zwar in Höhe von 15 Prozent. Übrigens geht es nicht nur um physische Auftritte wie Unterhaltungsshows oder Tennisturniere, bei denen der Künstler deutschen Boden betreten muss. Steuerpflichtig sind auch Einnahmen, die in Deutschland ohne seine persönliche Anwesenheit erzielt werden, also Einnahmen aus Buchverkäufen oder einem Plattenvertrag beispielsweise. In diesem Fall werden der Verlag bzw. die Plattenfirma oder bei einer Vernissage ohne Anwesenheit des Künstlers der Galeriebesitzer in die Haftung genommen. Die einfach anmutende Ausländersteuer ist gespickt mit Fragen, die ein spezialisierter Anwalt rechtssicher beantworten kann. Wichtige Stichworte sind in diesem Zusammenhang das Doppelbesteuerungsabkommen sowie mögliche Freistellungsansprüche. Wenden Sie sich für Ihre Rechtsfragen an einen Anwalt für Veranstaltungsrecht.

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