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Baubetreuung: Vertrauen ist gut, Kontrolle ist besser

Nach dem Motto: "Teuer wird es allemal" verzichten viele Bauherren zu Beginn auf eine fachliche Baubetreuung und verlassen sich ganz auf das ausführende Bauunternehmen und den vereinbarten Verträgen. Dieser Verzicht kann dann verheerende Folgen haben, wenn die Baufirma die vereinbarten Leistungen gar nicht oder nicht fachgerecht ausführt oder ausführen lässt und Pfusch am Bau die Folge ist.

Warum keine Baubetreuung durch den Bauherr selbst?

"Als Bauherr kann ich der Baufirma doch selbst täglich auf die Finger schauen!", meinen Sie. Wenn Sie dort wohnen, wo Sie auch Ihr Bauprojekt realisieren, wenn Sie täglich Zeit haben, um zur richtigen Zeit auf der Baustelle zu sein, wenn es dort weitergeht und auch noch über das notwendige Fachwissen verfügen, um zeitnah abschätzen zu können, dass mit Hilfe der eingesetzten Arbeitsmittel oder Materialien der Keller undicht werden oder die Heizung nicht heizen wird, dann vielleicht. Ansonsten werden Sie überrascht sein, wie viele Bauabschnitte "über Nacht" entstehen, bis Sie es das nächste Mal auf die Baustelle schaffen. Und wie oft die Bauarbeiter "leider" zu ungeduldig waren, und die bereits aufgeschüttete Kiesschicht nun blöderweise den entscheidenden Übergang zwischen Keller und Erdgeschoss überdeckt...

Baubetreuung als Vorsorge besser als ein nachträglicher Rechtsstreit

Kommt es während oder nach der Bauphase zu Problemen, wenden sich viele Bauherren verständlicherweise an einen Anwalt, um die Angelegenheit vor Gericht klären zu lassen. Die Urteile fallen oftmals erst nach Jahren. Das bedeutet hohe Kosten für Anwalt und Gericht mit ungewissem Ausgang. Und selbst wenn man Recht bekommt, bleibt man trotzdem all zu oft auf den Kosten sitzen. Denn die Baufirma hat - vorsätzlich oder tatsächlich - vielleicht mittlerweile Insolvenz angemeldet. Viel besser ist es, mit einer professionellen Baubetreuung vorzusorgen, um die Schäden zu begrenzen oder flexibler reagieren zu können. Sollte eine Baufirma sich im Laufe des Bauens als unfähig herausstellen, kann so unter Umständen noch auf eine andere Baufirma umgeschwenkt werden - das kommt in erster Linie auf den Bauvertrag an, den ein Baubetreuer als allererste Maßnahme prüfen sollte.

Leistungen einer professionellen Baubegleitung

Oberstes Ziel einer Baubegleitung sollte sein, Streit zu vermeiden. Das mutet zunächst eher nach einer Mediation an, als nach einer (per se parteiischen) Baubetreuung. Gemeint ist damit, dass durch eine eindeutigen Kommunikation, durch einen sehr detaillierten Bauvertrag und einer kontinuierlichen Baubegleitung allen Beteiligten die Einzelheiten und die dafür notwendigen einzelnen Schritte des Bauvorhabens absolut und unmissverständlich klar sind. Nur so können Fehler und Missverständnisse auf ein Mindestmaß reduziert werden und im Bedarfsfall schnell behoben und geklärt werden.

Baubetreuung durch einen Ingenieur oder durch einen Anwalt?

Es gibt Experten mit verschiedenem fachlichem Hintergrundwissen, die allesamt eine professionelle Baubetreuung anbieten. Ob Sie sich für einen Ingenieur oder Architekten mit versiertem technischen Fachwissen und grundsätzlichem Rechtsverständnis oder für einen Anwalt mit fundiertem juristischem Fachwissen und grundsätzlichen bautechnischen Kenntnissen entscheiden, müssen Sie abwägen. Vermutlich entscheidet auch das gewünschte Bauvorhaben darüber, welche Fachkompetenz in Ihrem Fall geeigneter erscheint (Neubau oder Sanierung einer denkmalgeschützten Villa). Wählen Sie einen Anwalt als Baubetreuer, kann es übrigens sinnvoll sein, diesen nach außen hin nicht zu erkennen zu geben. Viele Baufirmen reagieren allergisch darauf, wenn Bauherren bei Fehlern (die immer vorkommen können), gleich mit einem Anwalt drohen oder entsprechende Schreiben verschicken. Ob unsichtbar oder offiziell: Mit der Hilfe eines Anwalts für Baurecht können Sie sich einer rechtssicheren Anzeige von Baumängeln unter Berücksichtigung von Fristen und Fälligkeiten sicher sein - die Voraussetzung für eine erfolgreiche Lösung der Baumängel zu Ihren Gunsten.

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Letzte Aktualisierung am 2016-09-13

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