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Compliance: Wohlverhalten im Geschäftsleben

Letzte Aktualisierung am 2015-10-26 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Unternehmen machen gegen ihre Führungskräfte landauf-landab Schadenersatzansprüche im großen Stil geltend - wegen Verstößen gegen die Compliance-Verantwortung.

Beispiele zum Thema Compliance

Zur Illustration: Der verantwortliche Manager eines großen, im Dax gelisteten, Unternehmens wurde zu mehr als 15 Jahren Gefängnis verurteilt, weil er unzureichende Sicherheitsvorkehrungen gegen Brandfälle im Unternehmen toleriert und aus Kostengründen wissentlich ignoriert habe. Oder: Verbotene Preisabsprachen hatten einem Unternehmen Kartellstrafen im dreistelligen Millionenbereich beschert. Das Unternehmen klagt nun gegen den verantwortlichen Manager, der angeblich in die illegalen Handlungen verwickelt war. Schmiergeldzahlungen, Datenschutzskandale, unzureichende Absicherung der IT - diese und ähnlich Verfehlungen sind Compliance-relevant oder können es sein.

Compliance-Verantwortung im Unternehmen

Wer ist nun innerhalb eines Unternehmens Compliance-verantwortlich? Bei kleineren Unternehmen (z.B. GmbH) muss der GmbH-Geschäftsführer (oder die Geschäftsführer) die Regelkonformität des Unternehmens gewährleisten und bei Verstößen den Kopf hinhalten. Bei größeren Unternehmen liegt die Verantwortlichkeit im Aufgabenfeld des Vorstands / der Vorstände. Ergreift der Vorstand keine Organisations- und Aufsichtsmaßnahmen für ein internes Kontrollsystem ("Compliance-Management"), können in jedem Fall sowohl das Unternehmen (als juristische Person) als auch deren Leitende für Verstöße in Haftung genommen werden. Natürlich versuchen Verantwortliche und Führungskräfte, Compliance-Risiken durch eine entsprechende Ausgestaltung in ihrem Arbeitsvertrag zu minimieren. Vollständig entkommen können sie ihrer Verantwortung allerdings nicht.

Compliance: Vorteile, die auf der Hand liegen

Wohlgemerkt: Compliance-Regularien sind keine gesetzliche Geißel für das Wohlverhalten von Managern. Sie haben durchaus positive Nebenwirkungen für das gesamte Unternehmen. Und sie sind betriebswirtschaftlich sinnvoll: Sie bringen Transparenz in Unternehmens-Prozesse, schützen vor unnötigen Risiken, ermöglichen eine interne, gelebte Unternehmensethik, die unternehmerische Glaubwürdigkeit nach außen transportiert. Zahlreiche Unternehmen folgen daher mit der Einführung ihres internen Compliance-Managements nicht mehr nur gesetzlichen Notwendigkeiten (eine gesetzliche Compliance-Pflicht besteht derzeit nur für Unternehmen der Finanzbranche). Sie haben auch den Image-Gewinn im Kalkül, den gelebte Compliance bieten kann.

Compliance ist auf der Agenda: Lassen Sie sich beraten

Unternehmen, die ein Compliance-Management-System implementieren möchten, benötigen fachkundige Beratung. Compliance / Corporate Governance betrifft das gesamte Unternehmen; die Organisations- und Aufsichtsmaßnahmen, die zu implementieren sind, sind umfassend, Führungskräfte wie Mitarbeiter müssen an ihre besonderen Aufgaben bei der Einhaltung gesetzlicher Anforderungen herangeführt werden. Wo es für das Unternehmen um die Vermeidung von schwerwiegenden Haftungsproblematiken und strafrechtlichen Konsequenzen geht, kann nur ein versierter Anwalt für Compliance weiterhelfen. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich einen Rechtsanwalt in Ihrer Nähe!

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