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Wie Sie sich bei und nach einer Durchsuchung verhalten sollten

Letzte Aktualisierung am 24.10.2016 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Die Durchsuchung ist immer noch der "klassische" Weg der Ermittlungsbeamten. Sie müssen und dürfen vor niemandem Halt machen, Durchsuchungen kommen in den besten Familien vor - und übrigens auch gerne in Anwaltskanzleien. Natürlich ist die Frage zu klären, ob die Maßnahme gerechtfertigt war, denn ein anderer Schaden ist wesentlich größer und langfristiger einzuschätzen, als die Furcht während der Durchsuchung: und zwar der Imageschaden.

Rechte und Pflichten

Liegt gegen Sie ein Durchsuchungsbeschluss vor, dürfen die ermittelnden Beamten in Ihre Wohnung bzw. in Ihr Haus und dort alles durchsuchen. In erster Linie geht es den Ermittlungsbeamten darum, im Rahmen des Ermittlungsverfahrens Beweise in Form von Gegenständen und Dokumenten zu sichern, die sich bei Ihnen befinden. Sie müssen nicht hektisch die Eingangstüre freimachen, sollten aber eindeutig Ihren Willen zeigen, die Beamten und die Durchsuchung nicht behindern zu wollen. Das heißt, bleiben Sie ruhig und provozieren Sie nicht. Das Wichtigste: Sie haben auf jeden Fall das Recht einen Rechtsanwalt zu kontaktieren. Nehmen Sie dieses wahr! Sie können und Sie müssen nicht jetzt sofort Ihre Unschuld beweisen. Überlassen Sie das besser einem Experten. Und: Schweigen Sie zur Sache!

Was Sie im Anschluss tun können

Egal wie die Durchsuchung lief - also ob die Beamten etwas gefunden haben oder nicht, ob Sie die Fassung gewahrt haben oder nicht, ob Sie daran dachten, einen Rechtsanwalt anzurufen oder nicht - versuchen Sie nicht zu viel zu grübeln oder auf eigene Faust zu tun.

Ab jetzt bitte auf jeden Fall zum Anwalt

Aber: Spätestens jetzt sollten Sie dringend mit einem Anwalt sprechen. Nur ein erfahrener Strafrechtsexperte kann für Sie Einfluss auf die Ermittlungen (gegen Sie) nehmen. Ein Anwalt ist einerseits dann von großer Hilfe, wenn Ihnen die Nerven durchgegangen sind oder Sie sich zu einer Falschaussage hinreißen haben lassen. Andererseits aber natürlich besonders entscheidend, wenn Sie sich tatsächlich einer Straftat (mit-)schuldig gemacht haben.

Tipp: keine Lügenmärchen

Noch ein letzter Tipp: Seien Sie dem Anwalt gegenüber von Anfang an ehrlich und verschweigen Sie nichts. Nur so kann er alle Trümpfe ziehen.


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