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Scheidungsrecht

Letzte Aktualisierung am 20.04.2018 / Lesedauer ca. 2 Minuten

Ehescheidung: Nicht ohne einen Anwalt

Eine Ehescheidung ist keine ganz einfache Sache. Das hat der Gesetzgeber auch so beabsichtigt. Die Folgen, die eine Ehescheidung hat, sind nämlich für die ehemaligen Ehepartner sehr weitreichend. Eine Ehescheidung soll daher mit der notwendigen Ernsthaftigkeit angegangen werden.

Bei der Einigung kann ein Anwalt helfen

Selbst dann, wenn die Scheidung einvernehmlich erfolgt (das ist bei ca. 60 Prozent der Ehescheidungen der Fall), müssen zwischen den Ehepartnern wesentliche Einigungen erzielt werden. Einigen muss man sich unter anderem über:
  • den Unterhalt (Trennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt, Kindesunterhalt )
  • die Aufteilung vorhandener Vermögenswerte (wer bekommt was und wieviel)
  • die Aufteilung des Zugewinns
  • die Entscheidung darüber, wie mit einem evtl. gemeinsam aufgebauten Unternehmen zu verfahren ist
  • das Umgangsrecht / Besuchsrecht, wenn Kinder vorhanden sind
  • den Versorgungsausgleich für erworbene Rentenansprüche.
Nur bei wenigen Ehescheidungen ist ein Ehevertrag vorhanden, der einige dieser Entscheidungen unnötig macht, weil sie bereits vor der Ehe getroffen wurden.

Weil eine Ehescheidung kniffelig sein kann, sieht der Gesetzgeber einen Anwalt vor, damit keiner der Betroffenen aus Uninformiertheit Nachteile erleiden muss. Man kann also nicht auf einen Anwalt verzichten (Anwaltszwang). Nur der Anwalt kann den Antrag stellen, der die Scheidung einleitet (Scheidungsantrag).

Voraussetzungen für eine Ehescheidung

Soll eine Ehe geschieden werden, muss sie als zerrüttet gelten. Das Familiengericht fragt also nach, wie das Verhältnis der Eheleute zueinander aussieht. Eine Ehe gilt als gescheitert, wenn die Eheleute ein Jahr getrennt leben. Das bedeutet nicht, dass nicht in einem gemeinsamen Haus leben könnten. Vielmehr bedeutet es, dass zwischen ihnen keine häusliche Gemeinschaft mehr besteht (getrennt schlafen, getrennt haushalten, eigene Konten besitzen). Wenn nach einem Trennungsjahr beide Partner die Scheidung einreichen, kann geschieden werden. Der Gesetzgeber möchte das Trennungsjahr als eine Art Bedenkzeit verstanden wissen, während dessen sich die Eheleute vollständig über ihre Entscheidung und deren Tragweite klar werden.

Es kann auch friedlich zugehen

Sind die Eheleute, die vor der Ehescheidung stehen, in der Lage, sich tatsächlich gütlich zu einigen, kann ihre Ehescheidung schnell und friedlich von statten gehen. Droht Ungemach, kann ein erfahrener Anwalt durch einen nüchternen Blick und seine Erfahrung Ruhe in die Auseinandersetzung bringen. Im Streitfall hat sich die Einschaltung einer Mediatorin oder eines Mediators bewährt, dessen Einsatz zu mehr Klarheit und Nüchternheit führen kann. Einen guten Anwalt für Familienrecht in Ihrer Nähe finden Sie hier bei uns im Portal.


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