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Letzte Aktualisierung am 2016-06-09 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Anwalt Erbenermittlung

Ermittlung von Erbberechtigten

Das Ausfindig machen von Personen, die als Erben in Frage kommen, ist ein Teil der Erbenermittlung . Dafür müssen Dokumente, Urkunden und sonstige Papiere gefunden und geprüft werden, was besonders im Ausland viele unverhoffte Probleme mit sich bringen kann: Dortige Behörden haben wenig Interesse an einer schnelle Bearbeitung. Wer Erben ermittelt, braucht eine gehörige Portion Hartnäckigkeit und Fingerspitzengefühl. Sollten Sie also kein Erfolg bei Ihren eigenen Recherchen haben, sollten Sie überlegen, sich professionelle Hilfe zu holen.

Nachweis, dass Sie erbberechtigt sind

Doch das ist nicht der einzige Bereich, in dem die Erbenermittlung greift. Angenommen Sie erfahren vom Tod eines (vermeintlichen) Verwandten, werden aber beim Nachlass nicht berücksichtigt und die Behörden haben den Erbfall eigentlich bereits abgeschlossen. Dann müssen Sie nachweisen, dass Sie selbst erbberechtigt sind.

Erbenermittler sollte am besten ein Jurist sein

In jedem Fall bedeutet das: Ein Erbenermittler muss umfangreiche Fachkenntnis auf dem Gebiet des Erbrechts und möglichst bereits Erfahrung mit der Bestimmung von Erben / Erbansprüchen haben. Deshalb kommt für viele Menschen als Erbenermittler nur ein Erbrecht spezialisierter Anwalt mit Erfahrung in der Erbenermittlung in Frage.

Zu guter Letzt: Ein Fall aus der Praxis

Grundsätzlich bestellt das zuständige Nachlassgericht einen Nachlasspfleger, der u.a. mögliche Erben ermitteln soll. Sollte er juristisch korrekt, jedoch praktisch erfolglos die Erbensuche beenden müssen, darf er einen professionellen Erbermittler hinzuziehen. Im zugrundeliegenden Fall verlangte dieser Erbermittler dann von den Erben einen prozentualen Anteil am Nachlassanteil als Provision. Zu Unrecht, wie sich herausstellte. So entschied das Oberlandesgericht Düsseldorf, dass der Nachlasspfleger seiner Aufgabe der Erbenermittlung nicht pflichtgemäß nachgekommen war. Der Nachlasspfleger musste an die Erben Schadensersatz bezahlen (Az. 23 O 613/10). Andererseits kann es Erben passieren, dass sie die Kosten für die Tätigkeit von Nachlasspfleger und Erbermittlung berappen müssen. Jedoch kann ein Nachlass auf den Stundenlohn des Nachpflegers geltend gemacht werden, wenn ein Erbermittler tätig wird (Oberlandesgericht Düsseldorf, I-3 Wx 245/13) - Fazit: Lassen Sie prüfen, ob es sich in Ihrem Fall lohnt, sich gegen eine (hohe) Erbermittlungs-Rechnung zu wehren!

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