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Sachbeschädigung: Wann liegt sie vor und welche Strafen drohen?

Letzte Aktualisierung am 18.05.2017 / Lesedauer ca. 1 Minute

Was fällt alles unter Sachbeschädigung?

Unter Sachbeschädigung fällt das Beschädigen oder Zerstören von beweglichen fremden Gütern – Beispiel: Kratzer auf dem Autolack - oder auch unbeweglichen fremden Sachen – Beispiel: Türschlösser mit Kleber versehen. Dabei kommt es nicht auf den Wert einer Sache an, auch bei wertlosen Sachen kann eine strafrechtlich relevante Sachbeschädigung erfolgen. Auch das Verletzen von Tieren wird strafrechtlich aus Sachbeschädigung verfolgt. Keine Sachbeschädigung im Sinne des Strafrechts liegt vor, wenn Dinge etwa nur verschmutzt werden. Kann der Schaden durch eine unproblematische Reinigung wieder beseitigt werden, wurde die Sache nicht beschädigt – Beispiel: Kellner verschüttet Kaffee auf die Hose eines Gastes.

Sachbeschädigung auch durch Unterlassen?

Für Laien schwer verständlich, aber man kann eine Sachbeschädigung auch durch Unterlassen begehen. Dies ist möglich, wenn eine sogenannte Garantenpflicht besteht, wie die Verkehrssicherungspflicht des Bauherren auf seiner Baustelle oder Aufsichtspflichten der Eltern gegenüber ihren Kindern. Welche Strafen drohen bei einer Sachbeschädigung? Eine Sachbeschädigung kann mit einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu zwei Jahren geahndet werden. Geschädigter muss Strafantrag stellen! Besteht kein besonderes öffentliches Interesse an der Verfolgung der Sachbeschädigung, muss der Geschädigte Strafantrag stellen. Ansonsten wird die Strafverfolgungsbehörde keine Ermittlungen aufnehmen.

Wann Anwalt bei Sachbeschädigung einschalten?

Opfer einer Sachbeschädigung sollten einen Rechtsanwalt aufsuchen und mit diesem ihre Rechtslage erörtern. Dieser kann einschätzen, ob ein Strafantrag Sinn macht oder wie gegen den Täter zivilrechtlich – etwa im Hinblick auf Schadensersatz – vorgegangen werden sollte.


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