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Anwalt Mietrecht Badbergen

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Rechtsanwalt Christoph Rademacher Cloppenburg
Rechtsanwalt Christoph Rademacher
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Verkehrsrecht
Osterstr. 22, 49661 Cloppenburg
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (471 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Mietvertrag, ein Anwalt kann helfen

Ein Blick auf die Angebote für Mietwohnungen macht deutlich, dass das Angebot in vielen Städten stark eingeschränkt ist. Wer die Möglichkeit hat eine Mietwohnung zu nehmen triff auch mal ohne die rechte Grundlage eine falsche Entscheidung Bei einem kühlen Kopf hätte man die Entscheidung zur Unterschrift nicht getroffen. Es ist Ihr gutes Recht einen Mietvertrag vor einer Unterschrift sorgsam zu lesen. Einer sofortigen Unterschrift unter den Mietvertrag ist abzuraten. Lassen Sie sich von einem Experten beraten. Seien Sie Aufmerksam, wenn der Mietvertrag eine jährliche Steigerung der Miete vorsieht ebenso bei pauschalierter Abrechnung der Nebenkosten. Das Mietrecht wurde in den letzten Jahr derart verändert, dass die Position des Mieters gestärkt wurde. Ein Rechtsanwalt ist in der Lage Ihnen die Situation darzulegen und Ihnen den Vertrag zu erklären. Mit guten Informationen kann der Mietvertrag gut beginnen. Klarheit gehört dazu!

Wer ist für Sie da, wenn es nicht rund läuft – ein Anwalt für Mietrecht in Ihrer Nähe

Natürlich kann es auch Zoff geben, nachdem Sie eine Wohnung gemietet haben. Nicht nur das Verhältnis zum Eigentümer, der Ihnen die Wohnung oder das Haus vermietet hat, sondern auch mit der Nachbarschaft kann es zu Problemen kommen. Oder die Heizung funktioniert nicht, wie sie soll, und die Wände sind feucht. Ist eine Mitminderung gerechtfertigt? Darf die Miete gekürzt werden? Die Bandbreite für die Kürzung der Miete ist sehr groß und vom Einzelfall abhängig. Eine Eingangstüre, die nicht abschließbar ist schlägt zum Beispiel mit einem Abschlag von 5% zu Buche. Auch möglich, dass Sie eine unerwartete Kündigung des Mietverhältnisses im Briefkasten finden. Wurde Ihnen eine Kündigung wegen wirtschaftliche Verwertung ausgesprochen muss der Vermieter seine Gründe darlegen. Welche Punkte müssen Sie in einem solchen Fall berücksichtigen? Bauen Sie auf die Kenntnis, die ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten vorweisen kann.

Mietminderung durchsetzen – konsultieren Sie einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin

Deutschland weist einen hohen Anteil an vermietetem Wohnraum auf, dabei herrscht oft Unklarheit wie es um die Rechte der Mietminderung steht. So mancher Mangel wird sicher vom Vermieter behoben, wenn Sie sich von einen Anwalt beraten lassen. Ein Mangel an einer Mietsache liegt immer dann vor, wenn der Zustand der Mietwohnung nicht so ist, wie er im Mietvertrag festgelegt wurde. Dies ist etwa der Fall, wenn ein Wasserschaden oder ein starker Schimmelbefall die Wohnung unbewohnbar macht. Allerdings: „Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.“ ($536 BGB zur „Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln“) Für den Mieter ist es dann risikobehaftet wenn er irrtümlich die Miete eigenständig mindert. Ein schuldhafter Irrtum führt zum Mietrückstand, der zu einer außerordentlichen Kündigung führend kann (§ 543 Abs. 2 Nr. 3 BGB). Hier ist also Vorsicht und anwaltlicher Rat gefragt. Im ersten Schritt ist nötig, dass der Vermieter über den Mangel in Kenntnis gesetzt wird und dieser die Möglichkeit bekommt den Mangel zu beheben. Ein Rechtsanwalt weiß, welche Frist im Einzelfall angemessen ist. „Papier ist geduldig“, mag sich so mancher Vermieter denken - was ist der nächste Schritt? Der Mieter kann nun auch den Mangel selbst beseitigen und sich die entstanden Kosten vom Vermieter zurückholen. Welcher Weg im Einzelfall zielführend die Wohnung wieder schnell in einen bewohnbaren Zustand bringt, kann ein Rechtsanwalt kompetent und zuverlässig einschätzen.

Wichtiges bei der Kündigung eines Mietvertrages

Vor der Kündigung ist selbstredend der Mietvertrag einer Prüfung zu unterziehen. Häufig ist ein Mietervertrag unbefristet, das heißt es besteht die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende oder wahlweise auch zum Quartal. Eine Besonderheit der gesetzlichen Kündigungsfrist gibt es jedoch. So kann man auch den laufenden Monat mit in die Kündigungsfrist mit einrechnen sofern die Kündigung der Hausverwaltung bzw. dem Vermieter vorliegt. Inhaltlich muss in einem entsprechenden Schreiben lediglich die Tatsache beschrieben werden, dass man die Mietsache kündigt. Der Grund für die Kündigung ist im Schreiben nicht notwendig und muss auch nicht genannt werden. Vielen ist dies vielleicht nicht geläufig. Die handgeschriebene Unterschrift jedoch ist sehr wohl zwingend notwendig. Hier ist besonders bei Wohngemeinschaften darauf zu achten, dass jeder Mitbewohner der auch den Mietvertrag unterschrieben hat nun auch die Kündigung unterschreibt. Da die Art und Weise der Übermittlung einer Kündigung eingehalten werden muss, sind SMS, WhatsApp oder auch Fax hier nicht gültig. Es gilt die schriftliche Form, persönlich oder per Post überbracht. Man kann die relativ sichere Möglichkeit des Einschreibens mit Rückschein wählen. Will man kein Risiko eingehen,kommt man um die persönliche Übergabe des Kündigungsschreibens an den Vermieter nicht herum. Hierbei muss man jedoch ebenfalls auf das schriftliche Bestätigen des Erhalts achten. Zusammenfassend müssen folgende Stichpunkte für eine schnelle und reibungslose Kündigung beachtet werden: - Form, Inhalt, Übergabe und deren Zeitpunkt. In Bezug auf den Auszug eines Mieters wird jedoch nicht nur um die Kündigung an sich bzw. den Auszugszeitpunkt gestritten. Vielmehr sorgen Themen über die Abnutzung des Mietgegenstandes zu Auseinandersetzungen. Was ist normale Abnutzung, wo fängt die Beschädigung an. Wer ist für Reparaturen zuständig. Mieter und Vermieter können sich hier in ihren Ansichten deutlich voneinander unterscheiden. Jede Partei versucht dann seine Druckmittel möglichst effektiv einzusetzen; beispielsweise Billig-Farbe für die Wände zu benutzen oder die Kaution herauszuzögern. Nicht sehr bekannt ist übrigens, dass der Vermieter zuständig ist für Schönheitsreparaturen. Eine große Unterstützung für alle Rechtsfragen in diesen Fällen ist der Anwalt für Mietrecht. Dabei erspart man sich eine Menge Scherereien und auch eventuell drohende Prozesskosten. Hier auf anwaltssuche.de erhalten sie die Möglichkeit einer unverbindlichen Kontaktaufnahme, die für Sie als Mandant gratis ist.

Überhöhte Miete

Im StGB unter §291 finden sich die relevanten Stellen zum Mietwucher. Wucher wird dort, grob zusammengefasst, definiert als das Ausnutzen von z.B. Unerfahrenheit oder einem Mangel an Urteilsvermögen eines anderen um sich selbst zu bereichern. Es geht in diesem Paragraphen jedoch nicht nur um Mietwucher im besonderen sondern um Wucher im allgemeinen wie z.B. auch bei Kreditvergaben. Im Mietrecht kommt der Wucher hauptsächlich bei der Festsetzung der Miete vor. Wenn also beispielsweise die Miete für eine Wohnung bei über 40 Prozent gegenüber vergleichbaren Mieten im Stadtbezirk liegt, dann ist von Mietwucher auszugehen. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . Oft ist gerade dies schwer nachzuweisen. Das Landgericht Hamburg hat in einem mehrere Jahre andauernden Rechtsstreit ein wichtiges Urteil für gerechtere Mieten gefällt. So hatte das Jobcenter Hamburg hohe Mieten für schlechte Wohnungen bezahlt, in denen Hartz-IV-Empfänger lebten. Beide Gerichte, sowohl das Amts- als auch das Landgericht sprachen die vermietende Firma des Mietwuchers für schuldig. Die Miete wurde neu berechnet und der zu viel bezahlte Betrag musste zurückerstattet werden. Er belief sich auf 52.000 Euro zusätzlich der darauf angefallenen Zinsen! Der Vermieter wurde darauf hingewiesen fortan die umgebungsüblichen Mieten anzuwenden. In eine Zwangslage Geratene sind so vor Mietwucher besser geschützt. Menschen in Zwangslagen werden schnell Opfer von rücksichtslosen Profitmachern. Wird einem bewusst, dass man sich auf einen Miethai eingelassen hat, plagt man sich nicht nur mit den exorbitanten Kosten sondern fühlt sich nicht selten in einer ausweglosen Situation gefangen. Aber bedenken Sie: Nur wenn Sie sich zur Wehr setzen, können Sie alles wieder auf Anfang setzen. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist der Vertrag in allen Einzelheiten unwirksam.

Gibt es Situationen in denen weitere Nebenkosten fällig werden?

Die Übernahme der Kosten die neben dem Mietzins anfallen (Nebenkosten) sind nicht „einfach so“ durch den Mieter zu leisten. Der Mietvertrag muss Auskunft darüber geben ob Nebenkosten anfallen. Alternativ kann auch eine Nebenkostenpauschale vereinbart werden. Dann sind mit der Pauschale alle Nebenkosten abgegolten. Enthält der Mietvertrag keine wirksame Vereinbarung für die Umlage der Betriebskosten, sind diese nicht zu bezahlen. Mieter haben ein Recht darauf, zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums eine Abrechnung zu erhalten. Die Konsequenz für den Vermieter ist, dass er nach diesem Zeitraum die Nebenkosten nicht erstattet bekommt. Was nicht verfällt sind Rückzahlungen der Mieter, sollten diese zu viel entrichtet haben. Vermieter müssen eine Nebenkostenabrechnung verständlich erstellen. Wie nun die Aufschlüsselung in die Bestandteile für die einzelnen Wohneinheiten gemacht wurde, muss für den Mieter klar verständlich sein. Was der Mieter schon bezahlt hat muss enthalten sein. Umlagefähige Nebenkosten: Was können Vermieter abrechnen? Versicherungen wie eine Haftpflichtversicherung oder Sachversicherungen zählen zu den umlagefähigen Kosten. Auch können Strom- und Anschaffungskosten für in Gemeinschaftsräumen umgelegt werden, wie zum Beispiel Waschmaschinen für die Anwohner. Heizen und Warmwasser nicht zu vergessen. Versicherungen wie eine Reparaturkostenversicherung, eine Umweltschadenversicherung oder Rechtsschutzversicherung zählen nicht dazu.

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