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Anwalt Mietrecht Königsdorf

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Rechtsanwalt Jens Rasmussen Planegg
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (519 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Anwalt Mietrecht Königsdorf

Keine Scheu, sich beim Mietvertrag beraten zu lassen

Eine angemessene Wohnung zu finden ist oft nicht leicht. Eine Einscheidung für das falsche Mietobjekt ist leicht getroffen. Die Entscheidung zum Mietvertrag ist dann schlich und ergreifend falsch gewesen. Ein Unterschrift unter den Vertrag zu setzen setzt voraus diesen auch zu verstehen, was nur mit ausreichender Zeit möglich ist. Schnell, schnell unterschreiben - lieber nicht! Bei mietrechtlichen Problemstellungen sollte ein Anwalt für Mietrecht zu Rate gezogen werden Insbesondere dann, wenn eine Staffelmiete angesetzt oder ein großzügiger Pauschalbetrag als Alternative zur Erstellung einer Nebenkostenabrechnung eingetragen wurde, ist Vorsicht geboten! Auch wenn Sie schon einen Mietvertrag abgeschlossen sind Sie nicht chancenlos, da sich die Rechtslage für den Mieter in Deutschland kontinuierlich verbessert hat. Prüfen Sie den Mietvertrag genau Ihre Verpflichtungen aber auch auf Ihre Rechte Mit guten Informationen kann der Mietvertrag gut beginnen. Guter Rat ist gefragt, mit dem man gute Entscheidungen treffen kann.

Ist Sand im Getriebe bei Ihrer Mietsache hilft ein auf das Mietrecht spezialisierter Anwalt.

Während der Laufzeit einer Mietwohnung ist immer mal wieder Ärger möglich. Auch Nachbarschaftsstreitigkeiten können auftreten, wenn sich eine Partei gerne mal daneben benimmt. Eine ständig defekte Satellitenanlage oder Feuchtigkeitsprobleme oder eine unzuverlässige Heizung sind auch möglich. Ist eine Mitminderung gerechtfertigt? Darf die Miete gekürzt werden? Wie hoch darf die Miete gekürzt werden? Das geht von 100% wenn die Wohnung unbewohnbar wurde, zum Beispiel nach einem Küchenbrand bis zu 1% bei extremer Verkalkung der Toilette. Auch möglich, dass Sie eine unerwartete Kündigung des Mietverhältnisses im Briefkasten finden. Der Vermieter möchte kündigen uns für die Wohnung Eigenbedarf anmelden, darf er das? Was ist dabei zu beachten? Bauen Sie auf die Kenntnis, die ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten vorweisen kann.

Mietminderung durchsetzen – konsultieren Sie einen Rechtsanwalt oder eine Rechtsanwältin

Viele Gründe gibt es die Miete zu mindern – defekte Aufzüge, extremer Baulärm oder Schädlingsbefall. Der Vermieter wird auf Ihr Anliegen sich bereitwilliger reagieren wenn Sie sich im vornherein anwaltlichen Rat geholt haben. Nur wenn nach Vertragsabschluss die Gebrauchstauglichkeit eine Wohnung eingeschränkt wird liegt ein Grund zur Minderung vor. Die Miete kann zum Beispiel herabgesetzt werden, wenn es die elektrische Ausstattung einer Wohnung verbietet gleichzeitig Wäsche zu waschen und Staub zu saugen. Eine defekte Lampe im gemeinschaftlichen Flur ist nicht als Mietmangel einzustufen, sondern hier handelt es sich um einen sog. Bagatellschaden. Hier ist die Leistung eines Anwaltes oder einer Anwältin die spezielle Situation korrekt einzuschätzen und die Höhe der Minderung zu benennen. Wann ein nicht unerheblicher Mangel vorliegt und wie die Vorgehensweise im Einzellfall aussieht nennt Ihnen ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten. „Nur wer schreibt der bleibt“. Das belegt, dass Sie Ihren Vermieter informiert haben und er die Gelegenheit zur Mängelbeseitung hatte. Der Vermieter muss innerhalb einer Frist die Gelegenheit bekommen den Mangel zu bekommen. „Papier ist geduldig“, mag sich so mancher Vermieter denken - was ist der nächste Schritt? Möglich sind eine Mietminderung, der Klageweg die Mängel zu beseitigen oder aber selbst den Mangel als sogenannte Ersatzvornahme auf Rechnung des Vermieters zu beseitigen. Über das genaue „Wie“ und „Wann“ gibt Ihnen ein Anwalt in Ihrer Umgebung Rat.

Was bei der Kündigung eines Mietvertrages zu beachten ist

Will ein Mieter die Kündigung aussprechen, muss er als Erstes seinen Mietvertrag prüfen. Ist der Mietvertrag unbefristet geschlossen worden, wie meist üblich, so gilt die gesetzliche Kündigungsfrist von drei Monaten zum Monatsende oder zum Quartal. Möchte man die Überschneidung zweier Mietverträge so gering wie möglich halten, gibt es die Möglichkeit den laufenden Monat in die Kündigungsfrist mit einzubeziehen. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die Kündigung dem Vermieter oder der zuständigen Hausverwaltung innerhalb der ersten drei Tage des laufenden Monats vorliegt. Es ist ausreichend in seinem Schreiben die Kündigung der Mietsache auszusprechen. Die Kündigung muss nicht begründet werden. Dieser Umstand ist vielen nicht bekannt. Nicht vergessen werden darf hingegen die handgeschriebene Unterschrift! Für Wohngemeinschaften gilt hier: Jeder, der im Mietvertrag steht, muss auch das Kündigungsschreiben unterschreiben um es wirksam zu machen. Es sind nur schriftliche Kündigungen möglich, es scheiden Kündigungen mittels SMS oder WhatsApp aus. Gültig ist die schriftliche Kündigung nur, wenn sie per Post oder persönlich übergeben wird. Empfohlen wird für den Postweg die „Einschreiben mit Rückschein“ Variante. Möchte man ganz sicher sein, dass die Kündigung beim Vermieter ankommt, so ist die persönliche Übergabe mit Unterschrift für den Erhalt vom Vermieter die beste. Um also eine rasche Kündigung hinzubekommen sind eine Reihe von Dingen zu bedenken und einzuhalten. In Bezug auf den Auszug eines Mieters wird jedoch nicht nur um die Kündigung an sich bzw. den Auszugszeitpunkt gestritten. Vielmehr tauchen über Nacht Fragen zu Schönheitsreparaturen auf wie "Muss ich die Wohnung streichen?", "Muss ich den Bodenbelag erneuern oder sind die Kratzer normale Abnutzung?" und über allem steht die Frage: "Wie bekomme ich am schnellsten die volle Kaution zurück?". Mieter und Vermieter können sich hier in ihren Ansichten deutlich voneinander unterscheiden. Das Zurückhalten der Kaution oder die nur oberflächliche und mit minderwertigen Materialien erledigten Reparaturen sind hier typische Verhaltensweisen. An dieser Stelle sei gesagt, dass der Vermieter einer Wohnung im Normalfall für Schönheitsreparaturen zuständig ist. Ein Anwalt für Mietrecht ist im Falle von Streitigkeiten ein verlässlicher Partner, der Klarheit schafft und sich mit der jeweiligen Rechtslage bestens auskennt. Das Geld ist hier gut angelegt, da es eventuelle Prozesskosten reduziert und außerdem viel Ärger spart. Als Mandant entsteht die erste Kontaktaufnahme über anwaltsuche.de kostenfrei.

Überzogene Mietforderungen

Im StGB unter §291 finden sich die relevanten Stellen zum Mietwucher. Dort steht sinngemäß, dass dann Wucher vorliegt, wenn eine Zwangslage, die Unerfahrenheit, ein Mangel an Urteilsvermögen, oder die Willensschwäche eines anderen ausgenutzt wird, um sich eigene Vermögensvorteile zu verschaffen. Gemeint ist jedoch nicht nur Mietwucher, vielmehr geht es um die generelle Bereicherung bei der Bereitstellung von Leistungen. Im Falle der Vermietung ist die Höhe der Miete mit einem Mietwucher verbunden. Von Mietwucher darf man ausgehen, wenn die geforderte Miete mindestens 40 Prozent über der Durchschnittsmiete der Umgebung liegt. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . Diesen Beweis zu erbringen ist jedoch nicht leicht. Nach fünfjährigem Rechtsstreit hat das Landgericht Hamburg dem Treiben von Miethaien mit seinem Urteil Einhalt geboten. Hartz-IV Empfänger wurden hier in mangelhaften Wohnungen untergebracht, die das Job-Center Hamburg bezahlte. Nachdem die Zustände im Herbst 2010 an die Öffentlichkeit kamen, klagte das Amt und bekam vom Amtsgericht und vom Landgericht Recht. Nach der Rechtsprechung musste der Vermieter 52.000 Euro zurücküberweisen inklusive der Zinsen. Selbstredend sind die Mieten den Umgebungsmieten anzugleichen. Dies stärkt die Position vieler, auf Hilfe Angewiesener. Menschen in Zwangslagen werden schnell Opfer von rücksichtslosen Profitmachern. Oft fällt es den Betroffenen schwer nachzuvollziehen warum sie den für sie nachteiligen Vertrag überhaupt eingegangen sind. Aber bedenken Sie: Nur wenn Sie sich zur Wehr setzen, können Sie alles wieder auf Anfang setzen. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist alles Unterschriebene nichtig und der geschlossene Vertrag ungültig.

Gibt es wichtige Fristen bei den Nebenkosten?

Hat der Vermieter das Recht die Nebenkosten in jedem Fall auf den Mieter umzulegen? Weil kein Automatismus für die Zahlung greift, muss im Mietvertrag ein Passus über die Nebenkosten enthalten sein. Die Nebenkosten müssen nicht unbedingt aufgeschlüsselt werden, eine Pauschbetrag ist auch möglich. Dies führt zu einer sehr einfachen Abrechnung. Wenn im Mietvertrag nichts zu den Nebenkosten geschrieben steht, sind diese nicht fällig. Diese Variante wird nicht oft angewendet. Der Anspruch muss durch den Vermieter innerhalb einer Frist von zwölf Monaten nach Ablauf des Abrechnungszeitraumes geltend gemacht werden. Erstellt der Vermieter bis dahin keine Abrechnung, verfallen Ansprüche an den Mieter. Was nicht verfällt sind Rückzahlungen der Mieter, sollten diese zu viel entrichtet haben. Alle Angaben in der Abrechnung der Nebenkosten müssen übersichtlich und klar sein. Wie der Verteilerschlüssel sich ergibt muss klar und unmissverständlich vom Mieter zu erkennen sein. Vorausgegangene Zahlungsleistungen enthält die Abrechnung natürlich auch. Was sind umlagefähige Nebenkosten? Heizungs- und Warmwasserkosten zählen zu den Kosten gemäß Betriebskostenverordnung oder Gartenpflege und Hausmeisterkosten. Sicherheitsdienste wie eine Wach- und Schließgesellschaft sind nicht vom Mieter zu tragen oder einer Mietausfallversicherung, da diese nur dem Vermieterinteresse dient.

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