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Anwalt Mietrecht Naumburg

Anwälte für Mietrecht, die im Umkreis von Naumburg Mandate annehmen

Annett Döbert

Fachanwalt für Familienrecht
Merseburger Straße 36, 06667 Weißenfels
in 14.4 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Scheidungsrecht, Kindschaftsrecht, Sorgerecht, Umgangsrecht, Vaterschaftsrecht, Unterhaltsrecht, Recht der nichtehelichen Lebensgemeinschaft, Recht der eingetragenen Lebenspartnerschaft, Betreuungsrecht, Erbrecht, Pflichtteilsrecht, Arbeitsrecht, Kündigungsschutzrecht, Mietrecht, Pachtrecht, Strafrecht, Jugendstrafrecht, Verkehrsrecht, Verkehrsstrafrecht

Frank Sauer

Merseburger Straße 13 a, 06242 Braunsbedra
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Strafrecht, Verkehrsrecht, Mietrecht

Kay Weber

Huttenstraße 15, 06242 Braunsbedra
in 15.9 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Bankrecht und Kapitalmarktrecht, Erbrecht, Familienrecht, Gesellschaftsrecht, Forderungseinzugsrecht, Mietrecht

Torsten Fulczynski

Lindenstraße 14, 06679 Hohenmölsen
in 17.6 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Gesellschaftsrecht, Kaufrecht, Luftverkehrsrecht, Straßenrecht, Vereinsrecht, Wirtschaftsrecht, Mietrecht

Marco Warias

Fachanwalt für Familienrecht
Friedrich-Ebert-Straße 33, 07607 Eisenberg
in 21.3 km Entfernung
Schwerpunkte: Arbeitsrecht, Erbrecht, Familienrecht, Ordnungswidrigkeitenrecht, Unterhaltsrecht, Verkehrsstrafrecht, Verkehrszivilrecht, Sorgerecht, Verkehrsunfallrecht, Mietrecht


Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (551 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Infos zu Anwälte Mietrecht in Naumburg
Anwalt Mietrecht Naumburg

Anwälte, Experten in Sachen Mietverträge

Eine angemessene Wohnung zu finden ist oft nicht leicht. Ist die Gelegenheit da, greift man zu, auch wenn dies nach rationalen Gesichtspunkten falsch sein kann. Bei einem kühlen Kopf hätte man die Entscheidung zur Unterschrift nicht getroffen. Einen mehrseitigen Mietvertrag zu lesen und sich mit den sich ergebenden Pflichten auseinander zu setzen braucht Zeit. Schnell, schnell unterschreiben - lieber nicht! Der beste Ansprechpartner für Mietrechtsthemen ist ein Anwalt, der Sie gut beraten kann. Dies trifft dann im besonderen Maße zu, wenn es sich um einen Staffelmietvertrag handelt, oder statt einer detaillierten Abrechnung der Nebenkosten ein pauschaler Betrag zur Disposition steht. Das Mietrecht wurde in den letzten Jahr derart verändert, dass die Position des Mieters gestärkt wurde. Welche Verantwortlichkeiten ergeben sich für Sie? Versuchen Sie sich so rasch als möglich ein Bild darüber zu verschaffen. Mit guten Informationen kann der Mietvertrag gut beginnen. Also noch einmal: unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht glasklar verstanden haben.

Ein Anwalt für Mietrecht hilft Ihnen bei Problemen Rund um den Mietvertrag

Während der Laufzeit einer Mietwohnung ist immer mal wieder Ärger möglich. Neben Auseinandersetzungen mit dem Vermieter kann dies zum Beispiel der Nachbar sein, der Sie ständig mit seinen Spontan-Partys nervt. Nervenzerfetzend kann auch ein ohrenbetäubend, quietschendes Garagentor sein, das sich ständig öffnet und wieder schließt. Ab wann ist eine Mietminderung möglich? Die Bandbreite für die Kürzung der Miete ist sehr groß und vom Einzelfall abhängig. Eine Eingangstüre, die nicht abschließbar ist schlägt zum Beispiel mit einem Abschlag von 5% zu Buche. Leider ist auch eine Kündigung des Mietvertrages durch den Vermieter aus heiterem Himmel im Bereich des Möglichen. Darf der Vermieter Ihnen einfach wegen Eigenbedarf kündigen? Ist Ihnen bewusst was nun zu tun ist, akzeptieren oder hinterfragen? Suchen Sie sich Hilfe und vertrauen Sie auf die Beratung durch einen Anwalt für Mietrecht.

Sie glauben, dass Ihnen eine Mietminderung zusteht? Holen Sie sich Rat bei einem Rechtsanwalt oder einer Rechtsanwältin

Deutschland weist einen hohen Anteil an vermietetem Wohnraum auf, dabei herrscht oft Unklarheit wie es um die Rechte der Mietminderung steht. Der Vermieter wird auf Ihr Anliegen sich bereitwilliger reagieren wenn Sie sich im vornherein anwaltlichen Rat geholt haben. Ein Mangel an einer Mietsache liegt immer dann vor, wenn der Zustand der Mietwohnung nicht so ist, wie er im Mietvertrag festgelegt wurde. Nicht hinzunehmen ist beispielsweise massiver Taubendreck auf dem Balkon oder der Terrasse. Allerdings: „Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.“ ($536 BGB zur „Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln“) Lassen Sie sich beraten von einem Anwalt oder einer Anwältin über die richtige Vorgehensweise bei einer Minderung. Die korrekte Vorgehensweise um die Minderung der Miete durchzusetzen wird Ihnen dabei genannt. Im ersten Schritt ist nötig, dass der Vermieter über den Mangel in Kenntnis gesetzt wird und dieser die Möglichkeit bekommt den Mangel zu beheben. Welche Fristsetzung dabei zu wählen ist, ist vom Einzelfall abhängig. Bleibt der Vermieter untätig und beseitigt den Mietmangel trotz Anzeige nicht, hat der Mieter mehrere Optionen. Es tritt nun das „Recht zur Selbstbeseitigung“ ein und der Mieter kann notfalls einen Vorschuss auf die zu erwartenden Kosten gerichtlich einklagen. Wie so oft in der Rechtsprechung ist der Einzelfall entscheidend und nur ein Anwalt kann optimalen Rat geben.

Kündigung des Mietvertrages

Der Inhalt des zu kündigenden Mietvertrages muss geprüft werden ehe man ein Kündigungsschreiben verfasst. Steht im Mietvertrag die gesetzliche Kündigungsfrist, so ist dieser drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal zu kündigen. Lediglich bis zum dritten Werktag eines Monats hat man die Gelegenheit den laufenden Monat mit in die Kündigungsfrist mit einfließen zu lassen. Ist der Vertrag dann nicht beim Vermieter auf dem Tisch, gilt der nächste Monatsanfang als Beginn der Kündigungsfrist. Inhaltlich muss in einem entsprechenden Schreiben lediglich die Tatsache beschrieben werden, dass man die Mietsache kündigt. Der Grund für die Kündigung ist im Schreiben nicht notwendig und muss auch nicht genannt werden. Vielen ist dies vielleicht nicht geläufig. Nicht vergessen werden darf hingegen die handgeschriebene Unterschrift! Sollten Sie in einer Wohngemeinschaft den Mietvertrag kündigen, müssen alle Unterzeichner des ursprünglichen Mietvertrages auch die Kündigung unterzeichnen. Es sind nur schriftliche Kündigungen möglich, es scheiden Kündigungen mittels SMS oder WhatsApp aus. Die Kündigung muss schriftlich und per Post oder persönlich übermittelt werden. Auf der sicheren Seite ist man, wenn man die Kündigung per „Einschreiben mit Rückschein“ sendet. Will man kein Risiko eingehen,kommt man um die persönliche Übergabe des Kündigungsschreibens an den Vermieter nicht herum. Hierbei muss man jedoch ebenfalls auf das schriftliche Bestätigen des Erhalts achten. Um also eine rasche Kündigung hinzubekommen sind eine Reihe von Dingen zu bedenken und einzuhalten. Nicht nur die korrekte Einhaltung der Kündigungsform kann zu Zerwürfnissen führen. Die Kaution wird hier oft zum Schlüsselelement. Der Mieter möchte sie schnellstmöglich zurück, der Vermieter will sie zurückbehalten bis alles nach seiner Meinung vom Mieter ordentlich geregelt und saniert ist. Oftmals sind sich beide Seiten nicht in allen Punkten einig. Den Bezugszustand der Wohnung wiederherstellen wird vom Mieter oft sehr nachlässig betrieben und der Vermieter seinerseits zögert die Kautionsauszahlung hinaus. Nicht sehr bekannt ist übrigens, dass der Vermieter zuständig ist für Schönheitsreparaturen. Ahnen Sie, dass es bei Ihnen zu solchen Streitigkeiten kommen kann oder gibt es bereits heftige Auseinandersetzungen, holen Sie sich Rat von einem Anwalt für Mietrecht. Die Kosten für seine Beratung und Begleitung liegen in vielen Fällen weit unter den drohenden Prozesskosten – vom Ärger, den Sie sich sparen mal ganz abgesehen. Sparen Sie schon jetzt Geld indem sie mit anwaltsuche.de eine unverbindliche Kontaktaufnahme starten.

Überzogene Mietforderungen

Mietwucher ist als § 291 im StGB erklärt. Beschrieben wird dort, dass jemand der sich in einer Zwangslage befindet oder dem es an einem Mangel an Willensstärke oder Urteilsvermögen fehlt von einem anderen finanziell ausgenutzt, wird. Diesen Sachverhalt bezeichnet man als Wucher. Es geht in diesem Paragraphen jedoch nicht nur um Mietwucher im besonderen sondern um Wucher im allgemeinen wie z.B. auch bei Kreditvergaben. Im Mietrecht kommt der Wucher hauptsächlich bei der Festsetzung der Miete vor. Wenn also beispielsweise die Miete für eine Wohnung bei über 40 Prozent gegenüber vergleichbaren Mieten im Stadtbezirk liegt, dann ist von Mietwucher auszugehen. Um von Mietwucher zu sprechen muss zur überteuerten Wohnung noch ein zweiter Grund gegeben sein, wie das Ausnützen einer Zwangslage, da es keine günstigere passende Alternative gab. Diesen Beweis zu erbringen ist jedoch nicht leicht. Dass es möglich ist gegen Mietwucher vorzugehen, belegt ein Urteil des Hamburger Landgerichts. Im vorliegenden Fall, wurden vom Job-Center Hamburg überhöhte Mieten für Wohnungen von Hartz-IV-Empfängern bezahlt. Das Job-Center klagte und bekam Recht. In dem Urteil wurde der Vermieter dazu verdonnert einen hohen Betrag, es waren 52.000 €, zurückzubezahlen. In eine Zwangslage Geratene sind so vor Mietwucher besser geschützt. Miethaie nutzen meist ganz schamlos eine Notsituation ihrer Opfer aus. Als Betrogener fühlt man sich oft auch noch schuldig, da man mit der Unterschrift seine Zustimmung signalisiert hatte und sich unter Druck setzen ließ. Trotzdem ist es wichtig, sich zu wehren und den gemachten Fehler zu korrigieren. Alle Vertragsbestandteile sind auf einen Schlag ohne Bedeutung, wenn ein Gericht feststellt, dass es sich in einem Fall um Mietwucher handelt.

Betriebskosten - wann sind die fällig?

Ein Ausgleich der Nebenkosten an den Vermieter muss nicht unbedingt sein. Es ist nötig, dass im Mietvertrag eine Regelung über die Nebenkosten aufgenommen wird. Wenn dies zu kompliziert erscheint, kann man sich auch auf die pauschale Begleichung der Nebenkosten einigen. Dies führt zu einer sehr einfachen Abrechnung. Es sind auch Fälle denkbar, in denen keine Nebenkosten im Vertrag geregelt sind. Dann können diese auch nicht berechnet werden. Wann muss dem Mieter eine Abrechnung über die Nebenkosten zugestellt werden. Die Antwort lautet: „nach 12 Monaten“. Danach können keine Nebenkosten mehr berechnet werden. Was nicht verfällt sind Rückzahlungen der Mieter, sollten diese zu viel entrichtet haben. Alle Angaben in der Abrechnung der Nebenkosten müssen übersichtlich und klar sein. Wie nun die Aufschlüsselung in die Bestandteile für die einzelnen Wohneinheiten gemacht wurde, muss für den Mieter klar verständlich sein. Was der Mieter schon bezahlt hat muss enthalten sein. Positionen in einer Abrechnung können folgende sein. Heizungs- und Warmwasserkosten zählen zu den Kosten gemäß Betriebskostenverordnung oder Gartenpflege und Hausmeisterkosten. Zwischenstandabrechnung bei Mieterwechsel sind nicht umlagefähig und, wenn auch strittig, die Anschaffung von Gartengeräten oder im Einzelfall Fällung von morschen Bäumen.

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