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Anwalt Mietrecht Uhldingen-Mühlhofen

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3 Anwälte im 40 km Umkreis von Uhldingen-Mühlhofen
Rechtsanwalt Dr. Karl Hornstein Friedrichshafen
Rechtsanwalt Dr. Karl Hornstein
Rechtsanwälte Brugger und Kollegen
Rechtsanwalt · Fachanwalt für Miet- und Wohnungseigentumsrecht
Ernst-Lehmann-Straße 26, 88045 Friedrichshafen
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Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (436 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Anwalt Mietrecht Uhldingen-Mühlhofen

Mietvertrag, ein Anwalt kann helfen

Ein Blick auf die Angebote für Mietwohnungen macht deutlich, dass das Angebot in vielen Städten stark eingeschränkt ist. Ist die Gelegenheit da, greift man zu, auch wenn dies nach rationalen Gesichtspunkten falsch sein kann. Oder man akzeptiert Bedingungen, auf die man sich im Normalfall nicht einlassen würde, unterschreibt einen Vertrag, der knirscht. Deswegen ist es wichtig in Ruhe zu entscheiden und sich ausreichend Zeit zu lassen. Besser: Unterschreiben Sie nicht sofort (auch wenn Sie gedrängt werden). Kontaktieren Sie einen Anwalt bei Problemen und Fragen im Mietrecht. Bei einer Abrechnung der Nebenkosten ohne detaillierte Aufgliederung, also pauschal, sollten Sie genauer hinsehen. Auch wenn Sie schon einen Mietvertrag abgeschlossen sind Sie nicht chancenlos, da sich die Rechtslage für den Mieter in Deutschland kontinuierlich verbessert hat. Ein Rechtsanwalt ist in der Lage Ihnen die Situation darzulegen und Ihnen den Vertrag zu erklären. Mit guten Informationen kann der Mietvertrag gut beginnen. Also noch einmal: unterschreiben Sie nichts, was Sie nicht glasklar verstanden haben.

Ein Anwalt für Mietrecht hilft Ihnen bei Problemen Rund um den Mietvertrag

Klar, nicht immer läuft alles Rund während der Mietdauer. Es können auch mit dem besten Mietvertrag schwierige Situationen eintreten. Eine hohe Lärmbelastung, eine stinkendes oder verdrecktes Treppenhaus oder gar Beleidigungen auf dem Gang führen zu starker Beeinträchtigung. Nervenzerfetzend kann auch ein ohrenbetäubend, quietschendes Garagentor sein, das sich ständig öffnet und wieder schließt. Ist eine Mitminderung gerechtfertigt? Darf die Miete gekürzt werden? Ist eine Mietminderung berechtigt, stellt sich die Frage um wie viel gemindert werden kann. Auch der Vermieter kann die Kündigung aussprechen. Allerdings muss dieser seinen Gründe dafür angeben. Ein Beispiel wäre eine „nicht unerhebliche Verletzung“ der Pflichten durch den Mieter. Eine Verwertungskündigung oder die Kündigung wegen Eigenbedarf wird ihnen ausgesprochen. Ist Ihnen bewusst was nun zu tun ist, akzeptieren oder hinterfragen? Zur Klärung dieser Gesichtspunkte ist ein Rechtsanwalt, der sich auf das Mietrecht spezialisiert hat der richtige Ansprechpartner.

Mietminderung, was müssen Sie wissen – gehen zu einem kompetenten Anwalt oder Anwältin

Schimmelbildung, kein Internetanschluss, Wohnflächenabweichungen oder der Lärm der Nachbarn: Eine Beeinträchtigung einer Mietwohnung kann einen Mietmangel darstellen – muss aber nicht. Ein Rechtsanwalt gibt kompetent Auskunft, ob der Mieter die volle Miete zahlen muss. Ein Mietmangel ist immer dann gegeben, wenn die Wohnung nicht mehr im vertraglich vereinbarten Umfang genutzt werden kann. Nicht hinzunehmen ist beispielsweise massiver Taubendreck auf dem Balkon oder der Terrasse. Ein Vermieter kann sich allerdings nicht darauf herausreden, dass ihn an dem Mangel keine Schuld trifft (z.B Baulärm am Nachbargrundstück) Minimieren Sie das Risiko für sich durch den Rat eines versierten Anwaltes oder einer Anwältin. Wann ein nicht unerheblicher Mangel vorliegt und wie die Vorgehensweise im Einzellfall aussieht nennt Ihnen ein Anwalt für Mietrechtsangelegenheiten. „Nur wer schreibt der bleibt“. Das belegt, dass Sie Ihren Vermieter informiert haben und er die Gelegenheit zur Mängelbeseitung hatte. Setzen Sie dem Vermieter eine Beseitigungsfrist. „Papier ist geduldig“, mag sich so mancher Vermieter denken - was ist der nächste Schritt? Möglich sind eine Mietminderung, der Klageweg die Mängel zu beseitigen oder aber selbst den Mangel als sogenannte Ersatzvornahme auf Rechnung des Vermieters zu beseitigen. Wie so oft in der Rechtsprechung ist der Einzelfall entscheidend und nur ein Anwalt kann optimalen Rat geben.

Mietvertrag kündigen

Der Inhalt des zu kündigenden Mietvertrages muss geprüft werden ehe man ein Kündigungsschreiben verfasst. Im Normalfall wird ein unbefristeter Mietvertrag geschlossen worden sein, der durch den Mieter mit einer Frist von drei Monaten oder quartalsweise zu kündigen ist. Möchte man die Überschneidung zweier Mietverträge so gering wie möglich halten, gibt es die Möglichkeit den laufenden Monat in die Kündigungsfrist mit einzubeziehen. Dies ist jedoch nur dann möglich, wenn die Kündigung dem Vermieter oder der zuständigen Hausverwaltung innerhalb der ersten drei Tage des laufenden Monats vorliegt. Es ist ausreichend in seinem Schreiben die Kündigung der Mietsache auszusprechen. Eine Kündigung bedarf keines Grundes um rechtswirksam zu werden, auch wenn das vielen nicht bekannt ist. Auf keinen Fall darf die handgeschriebene Unterschrift fehlen soll der Vertrag wirksam sein. Sollten Sie in einer Wohngemeinschaft den Mietvertrag kündigen, müssen alle Unterzeichner des ursprünglichen Mietvertrages auch die Kündigung unterzeichnen. Eine Kündigung per SMS, mail oder Fax mag zwar verlockend und schnell sein, wirksam ist dies jedoch nicht. Die Kündigung muss schriftlich und per Post oder persönlich übermittelt werden. Der derzeit sicherste Postweg ist dabei wohl das Einschreiben mit Rückschein. Möchte man ganz sicher sein, dass die Kündigung beim Vermieter ankommt, so ist die persönliche Übergabe mit Unterschrift für den Erhalt vom Vermieter die beste. Um also eine rasche Kündigung hinzubekommen sind eine Reihe von Dingen zu bedenken und einzuhalten. In Bezug auf den Auszug eines Mieters wird jedoch nicht nur um die Kündigung an sich bzw. den Auszugszeitpunkt gestritten. Vielmehr tauchen über Nacht Fragen zu Schönheitsreparaturen auf wie "Muss ich die Wohnung streichen?", "Muss ich den Bodenbelag erneuern oder sind die Kratzer normale Abnutzung?" und über allem steht die Frage: "Wie bekomme ich am schnellsten die volle Kaution zurück?". Oftmals sind sich beide Seiten nicht in allen Punkten einig. Wenn es um Geld geht, spart der eine an der Wandfarbe, der andere nützt die Kaution als Druckmittel. Nicht sehr bekannt ist übrigens, dass der Vermieter zuständig ist für Schönheitsreparaturen. Fühlt man sich benachteiligt und findet alleine keinen Weg aus den Differenzen mit seinem Vermieter oder Mieter, so ist der Gang zum Anwalt für Mietrecht angebracht. Für seine Beratung bekommt der Anwalt ein Honorar, dieses jedoch ist gut angelegt, denkt man an eventuell aufkommende Prozesskosten, die man sich bei einer friedlichen Lösung spart. Hier auf anwaltssuche.de erhalten sie die Möglichkeit einer unverbindlichen Kontaktaufnahme, die für Sie als Mandant gratis ist.

Dramatische Mietforderungen

Das Strafgesetzbuch enthält den Paragraphen 291 Mietwucher. Dort steht sinngemäß, dass dann Wucher vorliegt, wenn eine Zwangslage, die Unerfahrenheit, ein Mangel an Urteilsvermögen, oder die Willensschwäche eines anderen ausgenutzt wird, um sich eigene Vermögensvorteile zu verschaffen. Auch Kreditvergaben oder die Bereitstellung von Leistungen können dem § 219 StGB unterliegen. Im Falle der Vermietung ist die Höhe der Miete mit einem Mietwucher verbunden. Wenn also beispielsweise die Miete für eine Wohnung bei über 40 Prozent gegenüber vergleichbaren Mieten im Stadtbezirk liegt, dann ist von Mietwucher auszugehen. Wichtig beim Mietwucher ist auch der Umstand der Zwangslage, etwa, dass Mieter die überteuerten Wohnungen mieten mussten, da sie keine Alternative hatten. Diesen Beweis zu erbringen ist jedoch nicht leicht. Nach einem langjährigen Rechtsstreit weist ein Urteil aus Hamburg den Weg um gegen ungerechtfertigt hohe Mieten vorzugehen. Im betroffenen Fall ging es um reparaturbedürftige Wohnungen die dem Job-Center Hamburg vermittelt wurden. Nach Veröffentlichung der Zustände, reichte das Amt Klage ein und bekam Recht. Die Urteilsverkündung besagt, dass das Unternehmen, welches die katastrophalen Wohnungen vermietete, nicht nur 52.000 Euro zurücküberweisen musste, sondern zusätzlich Zinsen darauf zu zahlen hatte. Außerdem wurde es verpflichtet, die Mieten auf ein angebrachtes Maß zu senken. Wichtig ist dieses Urteil für alle Benachteiligten, die in derlei Notlage geraten. Profitgier lässt manche Menschen einzelne Schicksale ignorieren. Wird einem bewusst, dass man sich auf einen Miethai eingelassen hat, plagt man sich nicht nur mit den exorbitanten Kosten sondern fühlt sich nicht selten in einer ausweglosen Situation gefangen. Geben Sie aber nicht auf, denn derartige Verträge sind anfechtbar. Alle Vertragsbestandteile sind auf einen Schlag ohne Bedeutung, wenn ein Gericht feststellt, dass es sich in einem Fall um Mietwucher handelt.

Betriebskosten - wann sind die fällig?

Nebenkosten sind nicht automatisch zu zahlen. Es ist nötig, dass im Mietvertrag eine Regelung über die Nebenkosten aufgenommen wird. Im Vertrag kann auch eine Regelung wie etwa „Der Mieter leistet eine monatliche Betriebskostenpauschale in der Höhe von XXX,XX EUR“ Dies führt zu einer sehr einfachen Abrechnung. Ohne vertragliche Vereinbarung besteht keine Verpflichtung zum Begleichen der Nebenkosten durch den Mieter. Mieter haben ein Recht darauf, zwölf Monate nach Ende des Abrechnungszeitraums eine Abrechnung zu erhalten. Erstellt der Vermieter bis dahin keine Abrechnung, verfallen Ansprüche an den Mieter. Der Mieter hat das Recht geleisteten Vorauszahlungen zurück zu bekommen, wenn das Mietverhältnis beendet ist. Eine rechnerische Überprüfung muss auch durch den Mieter möglich sein, nicht nur durch einen Fachmann. Wie der Verteilerschlüssel sich ergibt muss klar und unmissverständlich vom Mieter zu erkennen sein. Vorausgegangene Zahlungsleistungen enthält die Abrechnung natürlich auch. Welche Nebenkosten sind umlegbar auf den Mieter. Heizungs- und Warmwasserkosten zählen zu den Kosten gemäß Betriebskostenverordnung oder Gartenpflege und Hausmeisterkosten. Nicht umlegbar sind Reparaturkosten , Verwaltungskosten oder Neuanlage wie die eines Gartens.

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