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Anwalt Mietrecht Voltlage

Anwälte für Mietrecht, die im Umkreis von Voltlage Mandate annehmen

Bernhard Richter

Fachanwalt für Familienrecht
Weberstaße 25, 49477 Ibbenbüren
in 17.7 km Entfernung
Schwerpunkte: Familienrecht, Reiserecht, Versicherungsrecht, Mietrecht


Der große Ratgeber zum Mietrecht

Mietrecht-Ratgeber © freepik - mko
Expertentipp vom 14.06.2019 (524 mal gelesen)

Umfangreicher Ratgeber zu allen wichtigen Themen im Mietrecht für Mieter und Vermieter. Unserer juristische Fachredaktion informiert kompetent und verlässlich zu Rechtsfragen wie Eigenbedarfskündigung, Kündigung des Mietvertrags, Mieterhöhung, Mietminderung, Lärmbelästigung, Mietschulden, Nebenkosten, Haustierhaltung sowie der aktuellen Rechtssprechung. Rechtstipps, Musteranschreiben, Checklisten, häufige Fragen und Tipps zur Beauftragung spezialisierter Anwälte.

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Infos zu Anwälte Mietrecht in Voltlage
Anwalt Mietrecht Voltlage

Mietvertrag, ein Anwalt kann helfen

Der Wohnungsmarkt ist vielerorts eng. Ist die Gelegenheit da, greift man zu, auch wenn dies nach rationalen Gesichtspunkten falsch sein kann. Bei einem kühlen Kopf hätte man die Entscheidung zur Unterschrift nicht getroffen. Einen mehrseitigen Mietvertrag zu lesen und sich mit den sich ergebenden Pflichten auseinander zu setzen braucht Zeit. Wie bei jeder Entscheidung gilt auch hier: kühlen Kopf behalten und den Druck den man auf Sie ausüben will zurückweisen. Holen Sie sich den Rat eines fachlich versierten Anwaltes ein. Seien Sie Aufmerksam, wenn der Mietvertrag eine jährliche Steigerung der Miete vorsieht ebenso bei pauschalierter Abrechnung der Nebenkosten. Auch wenn Sie schon einen Mietvertrag abgeschlossen sind Sie nicht chancenlos, da sich die Rechtslage für den Mieter in Deutschland kontinuierlich verbessert hat. Welche Verantwortlichkeiten ergeben sich für Sie? Versuchen Sie sich so rasch als möglich ein Bild darüber zu verschaffen. Ein Mietvertrag läuft lange. Achten Sie also darauf, dass er auf einer guten Grundlage geschlossen wurde. Guter Rat ist gefragt, mit dem man gute Entscheidungen treffen kann.

Ist Sand im Getriebe bei Ihrer Mietsache hilft ein auf das Mietrecht spezialisierter Anwalt.

Wo unterschiedliche Sichtweisen aufeinander treffen sind Probleme möglich, so auch bei der Miete einer Immobilie. Auch Nachbarschaftsstreitigkeiten können auftreten, wenn sich eine Partei gerne mal daneben benimmt. Oder die Heizung funktioniert nicht, wie sie soll, und die Wände sind feucht. Hier taucht die Frage auf, ob eine Minderung der Miete möglich ist. Die Gerichte habe sich mit einer Vielzahl von Mietminderungsgründen auseinandergesetzt und zum Beispiel eine 10%-ige Kürzung der Miete zugesprochen wenn die Heizung kontinuierlich Klopfgeräusche von sich gibt. Leider ist auch eine Kündigung des Mietvertrages durch den Vermieter aus heiterem Himmel im Bereich des Möglichen. Der Vermieter möchte kündigen uns für die Wohnung Eigenbedarf anmelden, darf er das? Im Dschungel des Mietrechts gilt es sich zurecht zu finden. Suchen Sie sich Hilfe und vertrauen Sie auf die Beratung durch einen Anwalt für Mietrecht.

Das sollten Sie zur Mietminderung wissen – eine Anwältin oder ein Anwalt verhilft Ihnen zum Recht

Beeinträchtigt ein Mangel, den der Mieter nicht selber zu verantworten hat und der neu auftritt, den Gebrauch einer Mietwohnung kann die Miete gemindert werden. So mancher Mangel wird sicher vom Vermieter behoben, wenn Sie sich von einen Anwalt beraten lassen. Ausschlag gebend ist, was bei Mietvertragsabschluss als vertragsgemäß vereinbart wurde. Dies ist etwa der Fall, wenn ein Wasserschaden oder ein starker Schimmelbefall die Wohnung unbewohnbar macht. Allerdings: „Eine unerhebliche Minderung der Tauglichkeit bleibt außer Betracht.“ ($536 BGB zur „Mietminderung bei Sach- und Rechtsmängeln“) Ein Rechtsanwalt mit Tätigkeitsschwerpunkt im Mietrecht beschäftigt sich regelmäßig mit der Frage, ob der vom Mieter aufgeführte Mangel ein Grund zur Mietminderung ist und kennt die entsprechende Rechtsprechung und Gesetzeslage. Unter Umständen ist es richtig zunächst mit dem Vermieter über die drohende Mietminderung zu verhandeln. Im ersten Schritt ist nötig, dass der Vermieter über den Mangel in Kenntnis gesetzt wird und dieser die Möglichkeit bekommt den Mangel zu beheben. Ein Rechtsanwalt weiß, welche Frist im Einzelfall angemessen ist. Lässt der Vermieter die Frist verstreichen und unternimmt dieser nichts, stehen mehrere Varianten zur Verfügung. Es tritt nun das „Recht zur Selbstbeseitigung“ ein und der Mieter kann notfalls einen Vorschuss auf die zu erwartenden Kosten gerichtlich einklagen. Wie so oft in der Rechtsprechung ist der Einzelfall entscheidend und nur ein Anwalt kann optimalen Rat geben.

Wie kündigt man einen Mietvertrag

Um seinen Mietvertrag zu beenden muss man über seinen Inhalt genau Bescheid wissen. Ein unbefristeter Mietvertrag ist drei Monate zum Monatsende oder zum Quartal kündbar. Lediglich bis zum dritten Werktag eines Monats hat man die Gelegenheit den laufenden Monat mit in die Kündigungsfrist mit einfließen zu lassen. Ist der Vertrag dann nicht beim Vermieter auf dem Tisch, gilt der nächste Monatsanfang als Beginn der Kündigungsfrist. Inhaltlich muss in einem entsprechenden Schreiben lediglich die Tatsache beschrieben werden, dass man die Mietsache kündigt. Die Kündigung muss nicht begründet werden. Dieser Umstand ist vielen nicht bekannt. Notwendig ist jedoch die eigenhändige Unterschrift! Für Wohngemeinschaften gilt hier: Jeder, der im Mietvertrag steht, muss auch das Kündigungsschreiben unterschreiben um es wirksam zu machen. Neben der inhaltlichen Form ist auch auf die Art und Weise der Überbringung der Kündigung wichtig. Es reicht hier eine SMS, Fax oder auch mail nicht aus. Die Kündigung muss schriftlich und per Post oder persönlich übermittelt werden. Möchte man sicher gehen, dass das Schreiben beim Empfänger ankommt wählt man „Einschreiben mit Rückschein“. Möchte man ganz sicher sein, dass die Kündigung beim Vermieter ankommt, so ist die persönliche Übergabe mit Unterschrift für den Erhalt vom Vermieter die beste. Je genauer man sich an alle Regeln und Formalitäten hält, desto schneller kann ein Mietverhältnis gekündigt werden. Leider ist oft nicht nur das Ende des Mietverhältnisses ein Streitthema. Die Kaution wird hier oft zum Schlüsselelement. Der Mieter möchte sie schnellstmöglich zurück, der Vermieter will sie zurückbehalten bis alles nach seiner Meinung vom Mieter ordentlich geregelt und saniert ist. Oftmals sind sich beide Seiten nicht in allen Punkten einig. Jede Partei versucht dann seine Druckmittel möglichst effektiv einzusetzen; beispielsweise Billig-Farbe für die Wände zu benutzen oder die Kaution herauszuzögern. Regulär ist der Vermieter zuständig für Schönheitsreparaturen wie dem Streichen der Wände zum Beispiel. Ahnen Sie, dass es bei Ihnen zu solchen Streitigkeiten kommen kann oder gibt es bereits heftige Auseinandersetzungen, holen Sie sich Rat von einem Anwalt für Mietrecht. Dabei erspart man sich eine Menge Scherereien und auch eventuell drohende Prozesskosten. Sparen Sie schon jetzt Geld indem sie mit anwaltsuche.de eine unverbindliche Kontaktaufnahme starten.

Zu hohe Miete

Der Paragraph 291 Strafgesetzbuch beschäftigt sich mit dem Umstand des Wuchers. Beschrieben wird dort, dass jemand der sich in einer Zwangslage befindet oder dem es an einem Mangel an Willensstärke oder Urteilsvermögen fehlt von einem anderen finanziell ausgenutzt, wird. Diesen Sachverhalt bezeichnet man als Wucher. Übrigens ist hier nicht nur der Mietwucher geregelt, sondern auch Wucher bei der Kreditvergabe oder bei der Bereitstellung von sonstigen Leistungen. Spricht man im Mietrecht von Wucher, so ist damit meist die Höhe Miete gemeint. Wenn also beispielsweise die Miete für eine Wohnung bei über 40 Prozent gegenüber vergleichbaren Mieten im Stadtbezirk liegt, dann ist von Mietwucher auszugehen. Ergänzend zur deutlich überhöhten Miete muss jedoch, um Mietwucher einzuklagen, noch ein zweiter Punkt erfüllt sein, wie beispielsweise die Zwangslage des Mieters, da sich keine Alternative geboten hat . In der Praxis ist dies jedoch oft nicht so einfach zu belegen. Nach einem langjährigen Rechtsstreit weist ein Urteil aus Hamburg den Weg um gegen ungerechtfertigt hohe Mieten vorzugehen. Im vorliegenden Fall, wurden vom Job-Center Hamburg überhöhte Mieten für Wohnungen von Hartz-IV-Empfängern bezahlt. Das Job-Center klagte und bekam Recht. Das Ergebnis sprach sich eindeutig für das Job-Center aus und verurteilte den Vermieter zu 52.000 Euro Strafe sowie angefallene Zinsen auf zu viel bezahlte Miete. Obendrein wurde verfügt, dass die Mietobjekte zukünftig dem Mietspiegel entsprechend vermietet werden mussten. Dies stärkt die Position vieler, auf Hilfe Angewiesener. Leider werden Menschen in Not immer wieder an Menschen geraten, die diese Situationen schamlos ausnützen. Wird einem bewusst, dass man sich auf einen Miethai eingelassen hat, plagt man sich nicht nur mit den exorbitanten Kosten sondern fühlt sich nicht selten in einer ausweglosen Situation gefangen. Wer sich jetzt nicht zur Wehr setzt sitzt in der Falle. Aber man kann sich gegen solche Verträge zur Wehr setzen. Erkennt das Gericht den Mietwucher an, so ist alles Unterschriebene nichtig und der geschlossene Vertrag ungültig.

Gibt es Situationen in denen weitere Nebenkosten fällig werden?

Ein Ausgleich der Nebenkosten an den Vermieter muss nicht unbedingt sein. Ob, und wenn ja welche Nebenkosten zu begleichen sind muss im Mietvertrag stehen. Im Vertrag kann auch eine Regelung wie etwa „Der Mieter leistet eine monatliche Betriebskostenpauschale in der Höhe von XXX,XX EUR“ Eine Auflistung ist dann nicht mehr nötig. Ohne vertragliche Vereinbarung besteht keine Verpflichtung zum Begleichen der Nebenkosten durch den Mieter. In § 556 Abs. 3 BGB ist die Frist für die Erstellung einer Nebenkostenabrechnung geregelt. Diese muss nach 12 Monaten erfolgen. Erstellt der Vermieter bis dahin keine Abrechnung, verfallen Ansprüche an den Mieter. Der Mieter hat das Recht geleisteten Vorauszahlungen zurück zu bekommen, wenn das Mietverhältnis beendet ist. Alle Angaben in der Abrechnung der Nebenkosten müssen übersichtlich und klar sein. In den Nebenkosten enthalten sind Gebäudekosten und Wohnungskosten. Der Schlüssel für die Aufteilung muss klar erkennbar sein. Was der Mieter schon bezahlt hat muss enthalten sein. Umlagefähige Nebenkosten: Was können Vermieter abrechnen? Hierzu zählen Personalkosten wie zum Beispiel der Hausmeister oder die Treppenreinigung. Natürlich auch Aufwendung für Heizung und warmes Wasser oder Straßenreinigung. Kosten für Gemeinschaftsantenne oder der Kabelanschluss stellen einen Posten dar. Erbpachtzinsen fallen nicht unter die Betriebskosten oder die Installation von Feuerlöschern, deren Wartungskosten allerdings wieder umlagefähig sind.

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