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Wettbewerbsrecht , 25.01.2017

Cold Calls: So wehren Sie sich gegen unerwünschte Werbeanrufe

Cold Calls: So wehren Sie sich gegen unerwünschte Werbeanrufe © bloomua - Fotolia

Belästigungen durch unerlaubte Telefonwerbung – sog. Cold Calls - müssen Verbraucher sich nicht gefallen lassen. Eine Beschwerde bei der Bundesnetzagentur kann empfindliche finanzielle Folge für das anrufende Unternehmen haben. Um der nervigen Telefonwerbung ein Ende zu setzen, sollten Verbraucher folgendes im Falle eines Cold Calls beachten.

Vorab: Unternehmen sind Werbeanrufe grundsätzlich verboten, es sei denn, der Verbraucher hat ausdrücklich eingewilligt, Werbetelefonate zu erhalten. Diese Erlaubnis muss allerdings vor dem Werbeanruf vorliegen, ansonsten handelt es sich um einen Cold Call.

Beschwerde bei der Bundesnetzagentur


Hiergegen können Verbraucher sich bei der Bundesnetzagentur postalisch per Formular, via Online-Formular oder per E-Mail beschweren. Wichtig ist dafür, dass sich der Angerufene die Telefonnummer des Anrufers, dessen Namen sowie das Datum des Anrufs notiert. Auch Inhalt und Art und Weise des Gesprächs sind von Belang.

Bußgeld im hohen sechsstelligen Bereich möglich


Ist die Rufnummer notiert, empfiehlt es sich das Gespräch umgehend zu beenden. So dann sollte die Bundesnetzagentur von der unerlaubten Telefonwerbung informiert werden. Diese kann Cold Calls nach dem Gesetz gegen unlauteren Wettbewerb mit einem Bußgeld von bis zu 300.000 Euro ahnden.

erstmals veröffentlicht am 24.01.2017, letzte Aktualisierung am 25.01.2017

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