anwaltssuche
Kategorie: Anwalt Verkehrsrecht , 13.09.2016 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Diesel oder Benzin? Wer ein Mietfahrzeug irrtümlich falsch betankt, zahlt Schadensersatz

Wer sich ein Auto anmietet, sollte hinsichtlich der benötigten Kraftstoffsorte genau hinschauen. Eine Betankung des Fahrzeugs mit Benzin statt Diesel, führt im Schadensfall zu einem nicht unerheblichen Kostenersatz.

Dies musste eine Frau erfahren, die bei einer Autovermietung in München ein Fahrzeug mit Benzinmotor anmietete, welches dann gegen ein Diesel-Fahrzeug ausgetauscht wurde. Die Frau betankte das Auto mit Benzin und verursachte dadurch einen Schaden von rund 1.200 Euro, den die Autovermietung von ihr erstattet haben wollte.

Zu Recht, entschied das Amtsgericht München (Aktenzeichen 113 C 27219/14). Der Frau obliege eine Nachforschungs- und Sorgfaltspflicht bezüglich des benötigten Kraftstoffs. Wer ein fremdes Fahrzeug anmiete, müsse sich über den benötigten Kraftstoff informieren. Selbst trotz des eindeutigen roten Hinweises "Diesel" auf dem Tankdeckel habe die Frau Benzin getankt. Dies sei auch bei Dunkelheit und Schneetreiben zu erkennen. Die Frau habe damit das Eigentum der Mietwagenfirma verletzt. Sie muss den entstandenen Schaden begleichen.

Lesen Sie hier weitere Fachartikel im Themenbereich Auto & Verkehr
Hier finden Sie bundesweit Rechtsanwälte für Verkehrsrecht

War dieser Expertentipp für Sie hilfreich?
Eigene Bewertung abgeben: stern_grau stern_grau stern_grau stern_grau stern_grau

Stern Stern Stern Stern Stern grau 4.2 / 5 (14 Bewertungen)
Diese Beiträge könnten Sie interessieren:
Kategorie: Anwalt Strafrecht 26.10.2016
Von Vergewaltigung spricht man dann, wenn eine Person gegen ihren Willen oder durch Ausnutzen einer hilflosen Lage zum Geschlechtsverkehr gezwungen wird. Eine Vergewaltigung ist ein schlimmes Vergehen. Trotzdem kommen Falschbezichtigungen häufiger vor als viele vermuten.
Kategorie: Anwalt Arzthaftungsrecht 26.10.2016
Im Arztstrafrecht geht es um Rechtsberatung in klassischen Straftatbeständen wie fahrlässige Körperverletzung oder im schlimmsten Fall Totschlag. Zudem gibt es Straftatbestände jüngeren Datums aus anderen Rechtsgebieten, die vermehrt Krankenhäuser und Ärzte im medizinischen und organisatorischem Sinne betreffen.
Dieselfahrverbot: Welche Städte sind betroffen? © Björn Wylezich - Fotolia
Expertentipp vom 18.02.2019 (324 mal gelesen)

Ab Ende März 2019 soll es streckenbezogen auch in Berlin Dieselfahrverbote für Fahrzeuge mit Euro-4-Motoren oder älter geben. In Köln, Bonn, Stuttgart und Aachen wurden entsprechende Dieselfahrverbote gerichtlich durchgesetzt. Die Hansestadt Hamburg hat freiwillig ein Dieselfahrverbot verabschiedet. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick, welche Städte von einem Dieselfahrverbot betroffen sind. Podcast

Stern Stern Stern Stern grau Stern grau 3.9 / 5 (7 Bewertungen)
Diesel-Abgasskandal: Vertragshändler haftet nicht für Täuschung des Herstellers! © mko - topopt
Expertentipp vom 13.10.2017 (98 mal gelesen)

Einem VW-Vertragshändler ist im Rahmen des sogenannten Diesel-Abgasskandals eine etwaige Täuschung des Kunden durch den Hersteller des Fahrzeugs nicht zu zuschreiben. Dies entschied das Oberlandesgericht Koblenz in einem ersten Urteil zum Diesel-Abgasskandal.

Stern Stern Stern Stern Stern grau 4.0 / 5 (4 Bewertungen)
Dieselfahrverbot: Welche Städte sind betroffen? © Björn Wylezich - Fotolia
Expertentipp vom 18.02.2019 (324 mal gelesen)

Ab Ende März 2019 soll es streckenbezogen auch in Berlin Dieselfahrverbote für Fahrzeuge mit Euro-4-Motoren oder älter geben. In Köln, Bonn, Stuttgart und Aachen wurden entsprechende Dieselfahrverbote gerichtlich durchgesetzt. Die Hansestadt Hamburg hat freiwillig ein Dieselfahrverbot verabschiedet. Hier finden Sie einen aktuellen Überblick, welche Städte von einem Dieselfahrverbot betroffen sind. Podcast

Stern Stern Stern Stern grau Stern grau 3.9 / 5 (7 Bewertungen)
Diesel-Abgasskandal: Vertragshändler haftet nicht für Täuschung des Herstellers! © mko - topopt
Expertentipp vom 13.10.2017 (98 mal gelesen)

Einem VW-Vertragshändler ist im Rahmen des sogenannten Diesel-Abgasskandals eine etwaige Täuschung des Kunden durch den Hersteller des Fahrzeugs nicht zu zuschreiben. Dies entschied das Oberlandesgericht Koblenz in einem ersten Urteil zum Diesel-Abgasskandal.

Stern Stern Stern Stern Stern grau 4.0 / 5 (4 Bewertungen)


Alle Expertentipps zum Thema Auto & Verkehr

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Datenschutzerklärung