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Kategorie: Anwalt Familienrecht , 21.09.2018 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Gute-KiTa-Gesetz verabschiedet – Mehr Qualität und weniger Gebühren bei der Kindertagesbetreuung

Gute-KiTa-Gesetz verabschiedet – Mehr Qualität und weniger Gebühren bei der Kindertagesbetreuung © Robert Kneschke - Fotolia

Das Bundeskabinett hat jüngst das Gesetz zur Weiterentwicklung der Qualität und zur Teilhabe in der Kindertagesbetreuung (Gute-KiTa-Gesetz) verabschiedet. Damit soll die Qualität in der Kindertagesbetreuung gesteigert werden und die Gebühren verringert werden.

Das Gute-KiTa-Gesetz sieht erstmals eine finanzielle Beteiligung des Bundes in Höhe von rund 5,5 Milliarden Euro bis zum Jahr 2022 für die Steigerung der Qualität in der Kindertagesbetreuung vor. Der Betreuungsschlüssel und die Qualifizierung der Fachkräfte sollen verbessert werden, genauso wie das pädagogische Angebot. Damit einkommensschwach Familien entlastet werden, sollen die Elternbeiträge verpflichtend bundesweit gestaffelt werden. Einkommensschwache Familien sollen von den Kita-Gebühren befreit werden.

Die Verteilung der Finanzmittel an die Bundesländer soll über Umsatzsteuerpunkte erfolgen. Der Bund schließt mit jedem Bundesland einen individuellen Vertrag ab, in dem geregelt wird, für welche Maßnahmen die Finanzmittel eingesetzt werden sollen.

Das Gute-KiTa-Gesetz soll Anfang nächsten Jahres in Kraft treten.



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