anwaltssuche
Kategorie: Anwalt Strafrecht , 05.05.2008

Hinsehen statt Wegschauen - Tipps der Polizei für mehr Zivilcourage

Meistens geschieht es sogar am helllichten Tag, in Fußgängerzonen oder Bahnen: Jemand wird bedrängt, angepöbelt oder gar angegriffen. Und alle schauen betreten weg anstatt zu handeln. Viele fürchten sich davor, selbst Opfer der Aggression zu werden oder das Falsche zu tun.

Meistens geschieht es sogar am helllichten Tag, in Fußgängerzonen oder Bahnen: Jemand wird bedrängt, angepöbelt oder gar angegriffen. Und alle schauen betreten weg anstatt zu handeln. Viele fürchten sich davor, selbst Opfer der Aggression zu werden oder das Falsche zu tun. Doch gerade in solchen Augenblicken ist Zivilcourage gefordert. Entscheidend bleibt allerdings, mit Bedacht richtig vorzugehen, ohne sich selbst in Gefahr zu bringen. Die Polizei in Deutschland hat aus diesem Grund die Kampagne "Aktion-tu-was" entwickelt, die aufzeigt, dass oftmals Kleinigkeiten helfen können, Straftaten vorzubeugen. Ein Faltblatt informiert ausführlich darüber, wie der Einzelne in Gefahrensituationen oder bei Straftaten praktische Hilfe leisten kann. Die wesentlichen Tipps sind auch als Plakat und Info-Karte erhältlich. Dabei hat die "Aktion-tu-was" bereits einiges erreicht: Immer wieder haben Bürger in brenzligen Situationen couragiert und dennoch besonnen eingegriffen. Hinsehen statt Wegschauen, Engagement statt Ignoranz: Dieses positive Verhalten kann durch eine Kultur der Anerkennung von Zivilcourage gewürdigt und gefördert werden.

Ein klares Zeichen gegen das Wegschauen setzt die Polizei auch gemeinsam mit der Redaktion der Fernsehsendung "Aktenzeichen XY": Bereits zum sechsten Mal wurden im Jahr 2007 engagierte Bürger mit dem XY-Preis "Gemeinsam gegen das Verbrechen" auf örtlicher Ebene und bundesweit ausgezeichnet. Auch in diesem Jahr sind die Fernsehzuschauer wieder aufgerufen, Kandidaten vorzuschlagen, die im Kampf gegen die Kriminalität etwas für ihre Mitmenschen geleistet haben.

Lesen Sie hier weitere Fachartikel im Themenbereich Strafrecht & Ordnungswidrigkeiten
Hier finden Sie bundesweit Rechtsanwälte für Strafrecht

War dieser Expertentipp für Sie hilfreich?
Eigene Bewertung abgeben: stern_grau stern_grau stern_grau stern_grau stern_grau

Stern Stern Stern Stern grau Stern grau 3.6666666666666665 / 5 (6 Bewertungen)
Diese Beiträge könnten Sie interessieren:
Kategorie: Anwalt Energierecht 03.05.2017
Die goldenen Zeiten sind vorbei. Solaranlagen werden nur noch mit einem Bruchteil der ursprünglichen Einspeisevergütung gefördert. Als Investitionsmodell haben sie daher ausgedient. Sie können allerdings dann lohnen wenn der erzeugte Strom (zum Teil) selbst verbraucht wird.
Kategorie: Anwalt Vertragsrecht 02.03.2016
Quasi jeder Deutsche hat eins: ein Handy. Entsprechend viele Handyverträge liegen in Schubfächern oder sind in einem Ordner abgelegt. Den "einen" Handyvertrag gibt es jedoch nicht. Und viele Mobilfunkverträge sind rechtlich zumindest fraglich.
Kategorie: Anwalt Strafrecht 28.01.2008 (308 mal gelesen)

Hinsehen statt Wegschauen, Engagement statt Ignoranz: Diese Aufforderung ist in diesen Tagen aktueller denn je. Oft genug geschieht es am helllichten Tag und unter aller Augen. Ein Mensch wird bedrängt, bedroht oder gar tätlich angegriffen – ob mitten in der Fußgängerzone, beim Einkaufen oder in der Straßenbahn.

Stern Stern Stern Stern grau Stern grau 3.933333333333333 / 5 (15 Bewertungen)
Fahrgastrechte bei Bahn-Verspätung – So kriegen Sie Ihr Geld zurück! © mko - topopt
Kategorie: Anwalt Verkehrsrecht 27.04.2018 (10 mal gelesen)

Fahrgäste der Bahn sind immer wieder mit Zugverspätungen oder –ausfällen konfrontiert. Ärgerlich, aber zumindest gibt es unter bestimmten Voraussetzungen eine Erstattung des Bahntickets.


Alle Expertentipps zum Thema Strafrecht & Ordnungswidrigkeiten