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Steuerrecht , 20.12.2011

Jahresende: Retten Sie Ihre Ansprüche vor der Verjährung!

Mit Ablauf des Stichtages 31. Dezember verjähren viele Ansprüche aus den Rechtsgeschäften des täglichen Lebens. Ansprüche aus beispielsweise Mietverträgen, Kaufverträgen oder Werkverträgen können nur innerhalb einer gesetzlich vorgeschriebenen zeitlichen Frist geltend gemacht werden. Verstreicht die Frist, gehen die Ansprüche verloren und können nicht mehr gerichtlich durchgesetzt werden. Wir zeigen ihnen, wann ein Anspruch verjährt und was Sie jetzt noch tun können.

Mit Ablauf des Stichtages 31. Dezember verjähren viele Ansprüche aus den Rechtsgeschäften des täglichen Lebens. Ansprüche aus beispielsweise Mietverträgen, Kaufverträgen oder Werkverträgen können nur innerhalb einer gesetzlich vorgeschriebenen zeitlichen Frist geltend gemacht werden. Verstreicht die Frist, gehen die Ansprüche verloren und können nicht mehr gerichtlich durchgesetzt werden. Wir zeigen ihnen, wann ein Anspruch verjährt und was Sie jetzt noch tun können.

Forderungen, die durch ein Urteil oder einen Vollstreckungsbescheid rechtskräftig gestellt wurden, verjähren nach 30 Jahren. Kaufpreisforderungen oder Werklohnforderungen verjähren nach 3 Jahren nach Ablauf des Entstehungsjahrs. Gewährleistungsansprüche aus einem Kaufvertrag verjähren regelmäßig nach 2 Jahren nach Übergabe der Sache. Bei Bauwerken verjähren Gewährleistungsansprüche aus dem Kaufvertrag oder der Herstellung nach 5 Jahren nach Übergabe bzw. Abnahme des Bauwerks. Im Reisevertragsrecht verjähren Ansprüche nach 2 Jahren ab geplantem Rückreisetermin. Für Ansprüche auf Übertragung des Eigentums an einem Grundstück sowie auf Begründung, Übertragung oder Aufhebung eines Rechts an einem Grundstück oder auf Änderung des Inhalts eines solchen Rechts sowie die Ansprüche auf die Gegenleistung gilt eine Verjährungsfrist von 10 Jahren.

Was tun wenn eine Verjährung droht?
Eine drohende Verjährung von Ansprüchen kann gehemmt werden. Das bedeutet, die Verjährung wird aufgeschoben. Dies kann durch ernsthafte schwebende Verhandlungen der streitenden Parteien geschehen. In diesem Fall wird die Verjährung solange gehemmt, bis eine Partei die Verhandlungen als beendet betrachtet. Weiterhin hemmt eine Klageerhebung die Verjährung. Auch die Zustellung eines Mahnbescheides im Mahnverfahren, die Anmeldung eines Anspruchs im Insolvenzverfahrens oder die Zustellung eines Antrags auf Durchführung eines Selbständigen Beweisverfahrens sind Gründe, die eine Verjährung unterbrechen.

Tipp: Aufgrund der kurzen Zeit bis zum Jahresende empfiehlt es sich einen Rechtsanwalt aufzusuchen, der im Einzelfall kompetent und sachkundig beurteilen kann, wie eine Verjährung Ihrer Ansprüche verhindert werden kann.





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