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Kategorie: Anwalt Mietrecht , 26.10.2009 (Lesedauer ca. 2 Minuten)

Miete: Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden vermeiden

In Häusern und Wohnungen werden mit Beginn des Herbstes langsam wieder die Heizungen hochgefahren. Um Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, sollten einige Hinweise zum richtigen Heizen und Lüften beachtet werden. Zudem können Mieter und Eigentümer bei richtigem Verhalten Energie sparen.

In Häusern und Wohnungen werden mit Beginn des Herbstes langsam wieder die Heizungen hochgefahren. Um Schimmel- und Feuchtigkeitsschäden zu vermeiden, sollten einige Hinweise zum richtigen Heizen und Lüften beachtet werden. Zudem können Mieter und Eigentümer bei richtigem Verhalten Energie sparen.

Die wichtigsten Tipps im Überblick:

Ständig gekippte Fenster vermeiden
Gekippte Fenster erhöhen den Energieverbrauch und die Heizkosten drastisch, wenn sie über längere Zeit oder ständig gekippt bleiben und hierbei die Heizung nicht gedrosselt wird. Am besten lüftet man, indem bei ausgeschalteter Heizung maximal zehn Minuten lang für Durchzug gesorgt wird. Diese Art der Lüftung sollte möglichst drei- bis viermal am Tag erfolgen.

Beim Stoßlüften auf die Innentüren achten
Wenn morgens die Schlafräume gelüftet werden, können die Innentüren der Wohnung offen bleiben. Wenn jedoch z. B. das Bad nach dem Duschen gelüftet wird, sollten die Türen geschlossen bleiben, damit sich die hohe Luftfeuchtigkeit nicht auf die angrenzenden Räume verteilt.

Heizung öfter mal herunterfahren
Wer nachts oder bei längerer Abwesenheit die Raumtemperatur verringert, spart Energie. Zudem sorgen kühlere Räume für einen erholsamen Schlaf, da die Luft von besserer Qualität ist. Hierbei sollte jedoch eine Mindesttemperatur von 16°C beachtet werden, da es sonst zur Kondensation von Feuchtigkeit kommen kann. Deshalb ist es sinnvoll, von Zeit zu Zeit auch ungenutzte Räume leicht zu heizen, um Schimmelbildung vorzubeugen.

Türen zu weniger beheizten Räumen geschlossen halten
Kühle Räume sollten nicht mit der Luft aus wärmeren Räumen geheizt werden. Denn sonst gelangt nicht nur Wärme, sondern auch Luftfeuchtigkeit in den kühlen Raum. Die relative Luftfeuchte steigt dann und erleichtert so das Wachstum von Schimmelpilzen.

Wärmeabgabe des Heizkörpers nicht behindern
Die Wärmeabgabe des Heizkörpers sollte nicht durch Verkleidungen, Mobiliar oder durch bis auf den Fußboden reichende Vorhänge behindert werden.


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