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Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht , 15.11.2018 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Neue Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose

Neue Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose © alain wacquier - Fotolia

Am 1. Januar 2019 tritt das Gesetz zur Teilhabechancen für Langzeitarbeitslose auf dem allgemeinen und sozialen Arbeitsmarkt in Kraft. Es schafft neue Fördermöglichkeiten für Langzeitarbeitslose und will damit zum Abbau von Langzeitarbeitslosigkeit beitragen.

Das Teilhabechancengesetz fördert Arbeitgeber durch Lohnkostenzuschüsse, wenn sie Langzeitarbeitslose einstellen. Die Förderung zielt dabei auch zwei verschiedene Zielgruppen ab: Einmal profitieren Menschen, die über 25 Jahre alt sind, mindestens sechs Jahre Arbeitslosengeld II bezogen haben und in dieser Zeit höchstens kurzzeitig beschäftigt waren. Die andere Zielgruppe umfasst Menschen die mindestens zwei Jahre arbeitslos sind.

Unternehmen, die Menschen einstellen, die mehr als sechs Jahre ALG II bezogen haben, erhalten in den ersten beiden Jahren einen Lohnkostenzuschuss von 100 Prozent des Mindestlohns. In jedem folgenden Jahr wird der Lohnkostenzuschuss um 10 Prozent verringert. Auch Weiterqualifizierungen und Praktikas werden finanziell gefördert.

Für die Einstellung von Menschen, die mehr als zwei Jahre arbeitslos sind, erhalten Unternehmen einen Lohnkostenzuschuss von 75 Prozent im ersten Jahr und 50 Prozent im zweiten Jahr. Auch hier werden Weiterbildungsmaßnahmen finanziell unterstützt.
Coaches helfen dabei beiden Zielgruppen wieder Halt im Berufsleben zu finden.

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