Logo anwaltssuche.de
Verkehrsrecht , 04.02.2009

Neuer Bußgeldkatalog ab 1. Februar

Am 1. Februar werden die Bußgelder für Raser, Drängler und Fahrten unter Alkohol und Drogen deutlich angehoben.

Am 1. Februar werden die Bußgelder für Raser, Drängler und Fahrten unter Alkohol und Drogen deutlich angehoben. "Der neue Bußgeldkatalog ist ein wichtiger Schritt hin zu mehr Sicherheit im Straßenverkehr", sagte Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee heute in Berlin.

Die Bußgelder für zu hohe Geschwindigkeit, die Missachtung der Vorfahrt und Alkohol oder Drogen am Steuer werden zum Teil verdoppelt. Wer riskante Überholmanöver durchführt oder zu dicht auffährt, muss mich deutlich erhöhten Bußgeldern rechnen.
"Höhere Bußgelder schrecken ab", so Minister Tiefensee weiter. "Die Einführung der Gurtpflicht in der Bundesrepublik ist zunächst kaum befolgt worden. Als das Fahren ohne Gurt 1984 mit einem Bußgeld von 40 DM belegt wurde, stieg die Anschnallquote sofort von 60 auf 90 Prozent. Höhere Bußgelder zeigen Wirkung. Die Zahl der Todesopfer im Verkehr ist im vergangenen Jahr auf ein Rekordtief gesunken. Der neue Bußgeldkatalog wird dazu beitragen, die Sicherheit im Straßenverkehr weiter zu erhöhen."

Die Verwarnungsgelder und die Punkteeinträge im zentralen Verkehrsregister in Flensburg bleiben unverändert.

Lesen Sie hier weitere Fachartikel im Themenbereich Auto & Verkehr
Hier finden Sie bundesweit Rechtsanwälte für Verkehrsrecht

War dieser Expertentipp für Sie hilfreich?
Eigene Bewertung abgeben: stern_grau stern_grau stern_grau stern_grau stern_grau

Stern Stern Stern Stern grau Stern grau 3.65 / 5 (20 Bewertungen)
Diese Beiträge könnten Sie interessieren:
Kategorie: Anwalt Verkehrsrecht 03.05.2016
Erhalten Sie einen Bußgeldbescheid, haben Sie eine Ordnungswidrigkeit begangen. Das Einfachste wäre, das Bußgeld zu bezahlen. In vielen Fällen lohnt es sich trotzdem einen Anwalt zu beauftragen. Vor allem dann, wenn ein Fahrverbot droht.
Kategorie: Anwalt Verkehrsstrafrecht 18.10.2017
Autofahrer verursachen durch die Nutzung von Smartphones beim Fahren zahllose Unfälle. Deshalb verbietet das Gesetz die Handynutzung am Steuer. Die Strafen für die Übertretung dieses Verbots sind erheblich - und sollen, wegen der anhaltenden Dringlichkeit, weiter verschärft werden.
Kategorie: Anwalt Verkehrsrecht 18.08.2015 (1325 mal gelesen)

Zur Urlaubszeit sind wieder viele deutsche Autofahrer mit ihrem Fahrzeug im europäischen Ausland unterwegs. Gut, wer sich mit den jeweiligen Verkehrsregeln des Landes auskennt, ansonsten können bei Verkehrsverstößen empfindliche Geldbußen drohen …

Stern Stern Stern Stern Stern grau 4.090909090909091 / 5 (77 Bewertungen)
Zukünftig hohe Bußgelder für Behinderung von Rettungsgasse und Handynutzung am Steuer © Firma V - Fotolia
Kategorie: Anwalt Verkehrsrecht 20.10.2017 (49 mal gelesen)

Laut einem aktuellen Verordnungsvorschlag der Bundesregierung sollen in Zukunft die Bußgelder für die Handynutzung am Steuer sowie bei Behinderung von Rettungskräften deutlich erhöht werden. Des weiteren soll die Gesichtverhüllung am Autosteuer zukünftig verboten sein.

Stern Stern Stern Stern Stern grau 4.0 / 5 (3 Bewertungen)


Alle Expertentipps zum Thema Auto & Verkehr

Suche in Expertentipps