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Kategorie: Anwalt Reiserecht , 11.01.2019 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Schneechaos – Tipps für eingeschneite Urlauber

Schneechaos – Tipps für eingeschneite Urlauber © mko - topopt

Weitere starke Schneefälle in Bayern und Österreich führen dazu, dass viele Urlauber ihren Urlaubsort nicht oder nur verspätet verlassen können. Wer muss dann die zusätzlichen Hotelkosten zahlen? Was droht Arbeitnehmern, die zu spät zur Arbeit kommen?

Hotelgast muss Hotelkosten selbst zahlen


Können Urlauber ihre Unterkunft aufgrund starker Schneefälle nicht verlassen, müssen sie die zusätzlichen Unterbringungskosten selbst tragen. Eingeschneit zu sein zählt zu den persönlichen Risiken des Hotelgastes. Das Hotel muss dafür nicht haften. Urlauber können in diesem Fall nur noch auf die Kulanz des Gastgebers der Unterkunft hoffen.

Arbeitnehmer drohen Lohnkürzungen


Arbeitnehmer sind vertraglich verpflichtet pünktlich am Arbeitsplatz zu erscheinen. Eingeschneit zu sein ist keine Rechtfertigung für ein Zuspätkommen. Schließlich liegt das Wegerisiko liegt beim Arbeitnehmer. Im günstigsten Fall lässt der Chef den Arbeitnehmer die ausgefallene Zeit nacharbeiten. Er hat aber auch die Möglichkeit den Lohn des Arbeitnehmers zu kürzen. Schneechaos ist keine höhere Gewalt, die ein Zuspätkommen rechtfertigt.

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