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Kategorie: Anwalt Steuerrecht , 12.01.2016 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Steuer: Das bringt 2016!

Im neuen Jahr ändert sich einiges beim Thema Steuern: Unter anderem steigt der Kinderfreibetrag, die Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung, wie auch der Grundfreibetrag bei der Einkommenssteuer und die Angabe der Steueridentifikationsnummer wird immer wichtiger!

Steuern und Familie


Der Kinderfreibetrag steigt 2016 um 48 Euro auf 2.304 Euro. Damit wird ein höheres Existenzminimum für Kinder steuerfrei gestellt. Auch das Kindergeld wird erhöht: Das erste und zweite Kinde erhält ab Januar 2016 190 Euro, das dritte Kind 196 Euro und jedes weitere Kind 221 Euro.

Neu ist auch, dass Unterhaltsleistungen bis zu einem Betrag von 8.652 Euro als außergewöhnliche Belastungen bei der Steuer abgesetzt werden können. Voraussetzung ist, dass der Unterhaltsempfänger selbst kein nennenswertes eigenes Vermögen besitzt.

Steuern und Soziales


Im Jahr 2016 werden die Beitragsbemessungsgrenzen in der Renten- und Arbeitslosenversicherung steigen. Im Westen auf 74.400 Euro und im Osten auf 64.800 Euro. Bei der Kranken- und Pflegeversicherung steigt die bundeseinheitliche Bemessungsgrenze auf 50.850 Euro.

Steueridentifikationsnummer wird wichtig!


Ab 2016 wird Kindergeld grundsätzlich nur ausgezahlt, wenn die Steuer-Identifikationsnummer (ID) vorliegt. Auch wenn Unterhalt bei der Steuer abgesetzt werden soll, muss sie Steuer-ID des Unterhaltsempfängers angegeben werden. Auch für die weitere Gültigkeit von Freistellungsaufträgen bei Banken und Sparkassen muss der Sparer die Steuer-ID angeben.

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