anwaltssuche
Kategorie: Anwalt Steuerrecht , 01.05.2018 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Steuerzahlungen in bar – nur eingeschränkt möglich!

Steuerzahlungen in bar – nur eingeschränkt möglich! © mko - topopt

Steuerzahler, die ihre Steuern unbedingt in bar begleichen möchten, können vom Finanzamt zur Einzahlung an eine Bank verwiesen werden, bei der das Finanzamt ein Konto unterhält. Die Einzahlung in bar kann auch weiteren Einschränkungen unterliegen. Dies entschied kürzlich das Hessische Finanzgericht.

Geklagt hatte ein Steuerzahler, der seine Steuerschulden in bar beim Finanzamt begleichen wollte. Dies hatte ihn an eine Bank zur Einzahlung verwiesen, bei der es ein Konto unterhielt. Dem Steuerzahler wurden 6 Euro Bankgebühren für seine Einzahlung berechnet.

Alles rechtens, entschied das Hessische Finanzgericht (Aktenzeichen 11 K 1497/16). Das Finanzamt dürfe den Steuerzahler an eine oder mehrere Bank zwecks Bareinzahlung seiner Steuerschulden verweisen, die dem Einzahler dann einen entsprechenden Zahlungsbeleg ausstellten. Das Finanzamt sei auch nicht verpflichtet dem Steuerzahler die 6 Euro Bankgebühren zu erstatten. Nach bürgerlichem Recht müsse der Schuldner dem Gläubiger das geschuldete Geld im Zweifel auf dessen Konto überweisen.

Lesen Sie hier weitere Fachartikel im Themenbereich Steuern & Finanzen
Hier finden Sie bundesweit Rechtsanwälte für Steuerrecht

War dieser Expertentipp für Sie hilfreich?
Eigene Bewertung abgeben: stern_grau stern_grau stern_grau stern_grau stern_grau

Stern grau Stern grau Stern grau Stern grau Stern grau 0.0 / 5 (0 Bewertungen)
Diese Beiträge könnten Sie interessieren:
Kategorie: Anwalt Steuerrecht 14.06.2016
Viele Bürger, die eine Steuererklärung abgeben müssen, betrachten diese Pflicht als lästig und ob man etwas zurück bekommt oder nachzahlen muss, ist sowieso nicht sicher. Andererseits ist die Steuererklärung die einzige Chance, Geld vom Staat zurückzuerhalten.
Kategorie: Anwalt Steuerrecht 07.12.2016
Die Finanzbehörden führen in Deutschland in jedem Jahr ca. 110.000 Betriebsprüfungen oder Außenprüfungen durch. Dabei werden Steuerverhalten und Steuerehrlichkeit der Steuerpflichtigen auf Herz und Nieren geprüft. In aller Regel muss der Steuerpflichtige im Ergebnis Steuern nachentrichten.
Expertentipp vom 06.04.2009 (634 mal gelesen)

Bislang ungeklärt war, ob die Vorläufigkeitsvermerke zur Entfernungspauschale auch die Kosten eines Unfalls auf dem Weg zur Arbeit oder höhere Kosten für die Benutzung öffentlicher Verkehrsmittel mit erfassen.

Stern Stern Stern Stern Stern grau 4.2 / 5 (38 Bewertungen)
Expertentipp vom 06.05.2016 (655 mal gelesen)

Gute Nachrichten für Vermieter: Die Fahrten zum Mietobjekt können pauschal mit 30 Cent pro gefahrenen Kilometer bei der Steuer als Werbungskosten abgesetzt werden. Bei Mietobjekten die sich in der regelmäßigen Tätigkeitsstätte des Vermieters befinden, gilt die ungünstigere Entfernungspauschale von 30 Cent für jeden Entfernungskilometer.

Stern Stern Stern Stern Stern grau 4.1 / 5 (39 Bewertungen)


Alle Expertentipps zum Thema Steuern & Finanzen

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Datenschutzerklärung