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Arbeitsrecht , 04.09.2017

Studium: Semesterbeiträge zu spät gezahlt – Exmatrikulation!

Studium: Semesterbeiträge zu spät gezahlt – Exmatrikulation! © contrastwerkstatt - Fotolia

Bald beginnt an den Universitäten das Wintersemester. Für Studenten heißt es aufgepasst: Wer seine Semesterbeiträge zu spät bezahlt, riskiert exmatrikuliert zu werden. Dies entschied aktuell das Verwaltungsgericht Mainz.

Im zugrundeliegenden Fall hatte ein Student die Beiträge für das Folgesemester nicht innerhalb der Rückmeldefrist gezahlt. Er hielt von der Universität daraufhin einen Exmatrikulationsbescheid mit dem Hinweis, dass er die Exmatrikulation abwenden könne, wenn er innerhalb eines Monats die Zahlung der Studiengebühren nachholt. Der Student zahlte, allerdings erst nach Ablauf der zugesprochenen Monatsfrist. Der Student klagte gegen den Exmatrikulationsbescheid, da er zu, anvisierten Zahlungsziel nicht die nötigen finanziellen Mittel gehabt habe.

Student ist für seine Liquidität verantwortlich


Egal, entschied das Verwaltungsgericht Mainz (Aktenzeichen 3 K 1167/16.MZ). Der Student habe nicht innerhalb der Frist gezahlt und auch keinen Widerspruch gegen den Exmatrikulationsbescheid erhoben. Damit sei dieser bestandskräftig geworden. Es liege in der Verantwortung des Studenten, die nötigen finanziellen Mittel für seine Studiengebühren bereit zu haben.




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