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Kategorie: Anwalt Arbeitsrecht , 02.01.2017 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Wichtige Änderungen im neuen Jahr 2017

Wichtige Änderungen im neuen Jahr 2017 © Thaut Images - Fotolia

Ob Pflegereform, Unterhalt oder Mindestlohn: Im neuen Jahr gibt es für Verbraucher wieder einige wichtige Änderungen. Hier ein Überblick …

Pflegereform führt Pflegegrade ein


Schon ab Januar 2017 gibt es im Rahmen der Pflegereform anstelle der bisherigen Pflegestufen fünf Pflegegrade. Für viele Pflegebedürftige ist damit mehr Geld verbunden. Die Beiträge der Pflegeversicherung werden um 0,2 Prozentpunkte auf 2,55 steigen.

Unterhalt für Trennungskinder steigt


Ebenfalls zum 1. Januar erhalten Trennungskinder einen höheren Unterhaltsanspruch. Die bundesweit geltende Düsseldorfer Tabelle hat zum Jahresanfang die Mindestbedarfssätze beim Unterhalt für Kinder angehoben. Der Selbstbehalt des Unterhaltspflichtigen bleibt unverändert.

Mindestlohn steigt um 34 Cent pro Stunde


Der Mindestlohn wird ab dem 1. Januar von 8,50 Euro auf 8,84 Euro angehoben. Für Minijobber bedeutet dies rund zwei Stunden weniger Arbeit im Monat.

Mehr Geld für Hartz IV-Empfänger


Ab Januar erhalten Hartz IV- Familien für Schulkinder unter 14 Jahren mehr Geld. Der Regelsatz steigt für Erwachsene von 270 auf 291 Euro, Jugendliche erhalten fünf Euro mehr im Monat, also 311 Euro. Für Paare gibt es 368 Euro pro Person.

Steuer: Höhere Umzugspauschale


Ab Februar 2017 erhalten Verbraucher, die aufgrund ihres Berufs umziehen müssen, eine höhere Umzugspauschale.

Änderungen im Straßenverkehr


Die Straßenverkehrsordnung wurde novelliert. Radfahrer dürfen sich nicht mehr an Fußgängerampeln orientieren. Eltern dürfen ihre Kinder auf dem Rad auf dem Gehweg begleiten. Führerschein und Hauptuntersuchung werden teurer.

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