anwaltssuche
Kategorie: Anwalt Familienrecht , 25.12.2017 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Zoff unterm Weihnachtsbaum – Wie zumindest die Trennung harmonisch verlaufen kann

Zoff unterm Weihnachtsbaum – Wie zumindest die Trennung harmonisch verlaufen kann © detailblick-foto - Fotolia

Zu keiner Jahreszeit kracht es in deutschen Ehen so oft wie am Weihnachtsfest. Bei Anwälten mit Schwerpunkt Familienrecht herrscht nach den Feiertagen dann wieder Hochkonjunktur. Damit zumindest die Trennung harmonisch verläuft, gibt es auch einige rechtliche Aspekte zu beachten.

Trennungs- und Scheidungsfolgen regeln


Trennung bringen oft hohe finanzielle Belastungen mit sich. Die können durch eine sogenannte Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarungen gemindert werden. In einer solchen Vereinbarung kann das Paar im Einvernehmen die Folgen der Trennung und Scheidung etwa hinsichtlich Unterhalt, Hausratsaufteilung, Verwertung von Immobilien, Bedienung gemeinsamer Kredite oder den Zugewinn- und Versorgungsausgleich regeln.
Doch auch Fragen zum Umgangsrecht mit den Kindern oder Absprachen zur elterlichen Sorge können in einer Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarungen festgelegt werden.

Wichtig: Beurkundung durch Notar erforderlich


Die Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarungen ist erst dann rechtsverbindlich, wenn sie von einem Notar beurkundet wurde.

Vorteil: Schnelle kostengünstige Scheidung


Hat ein Paar eine rechtsverbindliche Trennungs- und Scheidungsfolgenvereinbarung getroffen, kann beim gerichtlichen Scheidungsverfahren ein einvernehmliches Ehescheidungsverfahren durchgeführt werden. Das hat den Vorteil, dass nur ein Rechtsanwalt beauftragt werden muss, den Scheidungsantrag zu stellen.

Scheidung bei Steuer absetzbar?


Alle Scheidungskosten sind seit einer Gesetzesänderung 2013 nicht mehr bei der Einkommensteuer absetzbar. Zumindest die Gerichtskosten und die Rechtsanwaltskosten sollten vom Finanzamt anerkannt werden. So die aktuelle Rechtslage. Wenig Chancen hat man mit Posten wie Kindesunterhalt, Trennungsunterhalt oder Zahlungen zum Versorgungsausgleich. Diese Kosten kann man sich nicht mehr beim Fiskus wiederholen.

Lesen Sie hier weitere Fachartikel im Themenbereich Ehe & Familie
Hier finden Sie bundesweit Rechtsanwälte für Familienrecht

War dieser Expertentipp für Sie hilfreich?
Eigene Bewertung abgeben: stern_grau stern_grau stern_grau stern_grau stern_grau

Stern Stern Stern Stern grau Stern grau 3.8653846153846154 / 5 (52 Bewertungen)
Diese Beiträge könnten Sie interessieren:
Kategorie: Anwalt Familienrecht 26.04.2016
Trennungen erscheinen heutzutage fast alltäglich. Doch für jeden Einzelnen ist die Erkenntnis, dass die Beziehung vermutlich am Ende ist, jedes Mal schwer zu meistern. Eine Trennungsvereinbarung kann dort helfen, wo Gespräche schon lange nicht mehr möglich sind.
Kategorie: Anwalt Familienrecht 18.12.2017
Beim Ehegattenunterhalt wird geprüft, ob ein Ex-Partner vom anderen finanzielle Unterstützung erhält und wenn ja, in welcher Höhe. Unterhalt erhält also niemand automatisch. Was viele nicht wissen: Der Anspruch auf Unterhalt kann "verfallen".
Expertentipp vom 12.07.2010 (2722 mal gelesen)

Grundsätzlich sollten bei einer Trennung die Parteien versuchen, Vermögen einverständlich aufzuteilen und die Aufteilung in einem Vertrag zu fixieren.

Stern Stern Stern Stern grau Stern grau 3.8253968253968256 / 5 (189 Bewertungen)
Expertentipp vom 24.05.2011 (821 mal gelesen)

In Deutschland leben über zwei Millionen Menschen in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Viele von Ihnen erfüllen sich den Traum vom Eigenheim. Doch Vorsicht: Bei einer Trennung ist der Streit um die Immobilie meist vorprogrammiert und auch beim Tod des Partners drohen böse Überraschungen.

Stern Stern Stern Stern Stern grau 4.0 / 5 (51 Bewertungen)
Expertentipp vom 12.07.2010 (2722 mal gelesen)

Grundsätzlich sollten bei einer Trennung die Parteien versuchen, Vermögen einverständlich aufzuteilen und die Aufteilung in einem Vertrag zu fixieren.

Stern Stern Stern Stern grau Stern grau 3.8253968253968256 / 5 (189 Bewertungen)
Expertentipp vom 24.05.2011 (821 mal gelesen)

In Deutschland leben über zwei Millionen Menschen in einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft. Viele von Ihnen erfüllen sich den Traum vom Eigenheim. Doch Vorsicht: Bei einer Trennung ist der Streit um die Immobilie meist vorprogrammiert und auch beim Tod des Partners drohen böse Überraschungen.

Stern Stern Stern Stern Stern grau 4.0 / 5 (51 Bewertungen)


Alle Expertentipps zum Thema Ehe & Familie

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Datenschutzerklärung