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Kategorie: Anwalt Verkehrsrecht , 20.10.2017 (Lesedauer ca. 1 Minute)

Zukünftig hohe Bußgelder für Behinderung von Rettungsgasse und Handynutzung am Steuer

Zukünftig hohe Bußgelder für Behinderung von Rettungsgasse und Handynutzung am Steuer © Firma V - Fotolia

Laut einem aktuellen Verordnungsvorschlag der Bundesregierung sollen in Zukunft die Bußgelder für die Handynutzung am Steuer sowie bei Behinderung von Rettungskräften deutlich erhöht werden. Des weiteren soll die Gesichtverhüllung am Autosteuer zukünftig verboten sein.

Behinderungen bei der Rettungsgasse werden teuer!


Nach dem Verordnungsvorschlag der Bundesregierung müssen Autofahrer, die keine Rettungsgasse für Polizei oder andere Hilfskräfte bilden, in Zukunft mit einem Bußgeld von bis zu 200 Euro rechnen. Kommt es aufgrund ihrer mangelnden Kooperationsbereitschaft zu weiteren Behinderungen, Gefährdungen Sachschäden erhöht sich das Bußgeld auf weitere bis zu 120 Euro. Zudem kann diese Ordnungswidrigkeit zukünftig mit einem einmonatigen Fahrverbot geahndet werden. Der Bundesrat fordert darüber hinaus, dass für Verstöße gegen die Pflicht, bei Blaulicht oder Einsatzhorn auch sofort die Fahrbahn zu räumen, das Bußgeld auch anzuheben.

Handyverbot – Sekundenschnelle Nutzung erlaubt!


Das Verbot am Autosteuer ein Handy zu bedienen soll in Zukunft mit höheren Bußgeldern geahndet werden. Ausnahmen sollen nur für Straßenbahnen und Busse bestehen. Nach dem neuen Handy-Verbot bleibt allerdings die Bedienung mittels Sprachsteuerung und Vorlesefunktion zulässig. Auch eine sekundenschnelle Nutzung soll danach erlaubt werden.

Gesichtsverhüllung am Autosteuer wird verboten!


Der Verordnungsvorschlag der Bundesregierung sieht auch vor, dass Autofahrer ihr Gesicht nicht verhüllen oder verdecken dürfen. Damit soll eine Feststellung der Identität des Autofahrers gewährleistet werden. Auch hier drohen im Fall der Zuwiderhandlung Bußgelder.

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