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Hier finden Sie kompetente Rechtsanwälte für Internetrecht in Neubrandenburg

Rechtsanwalt Stefan Schulze Neubrandenburg
Rechtsanwalt Stefan Schulze
R & S Rechtsanwälte Rohde & Schulze
Demminer Straße 63, 17034 Neubrandenburg

Ihr Rechtsanwalt für Verkehrsrecht in Neubrandenburg, Stefan Schulze. Ich begrüße Sie recht herzlich auf meinem Profil! Haben Sie ein rechtliches Problem im Verkehrsrecht? Als Rechtsanwalt mit dem Schwerpunkt Verkehrsrecht biete ich Ihnen in jeder Verfahrenslage kompetenten Rechtsbeistand an, um Ihr Rechtsanliegen effizient zu lösen. Meine Kompetenzen als Rechtsanwalt für Verkehrsrecht. Nach meinem Studium der Rechtswissenschaften an der Martin-Luther- Universität Halle-Wittenberg und meiner Referendarausbildung erhielt ich im Jahr 2009 meine Rechtsanwaltszulassung. Ich war zunächst als freiberuflicher Rechtsanwalt bis 2010 überwiegend im Verkehrsrecht tätig. Seit 2011 bin ich Mitinhaber der Kanzlei Rohde & Schulze und biete Ihnen neben zahlreichen anderen Rechtsgebieten insbesondere für meinen Tätigkeitsschwerpunkt Verkehrsrecht eine kompetente Rechtsberatung an. Weitere Leistungsangebote sind unter anderem das Strafrecht, Sozialrecht, IT-Recht sowie das Urheberrecht. Wie ich arbeite und was Sie von mir erwarten dürfen. Mein Ziel ist es, dass mein Mandant zufrieden ist und eine auf sein rechtliches Problem zugeschnittene Lösung erhält. Deshalb setze ...mehr
Zu meinem Profil

Online-Erbe: Wie Sie den digitalen Nachlass regeln © freepik - mko
Expertentipp vom 21.05.2020 (15 mal gelesen)

E-Mails, Chats auf sozialen Netzwerken oder Fotos in einer Cloud: 90 Prozent der Deutschen sind online. Stirbt ein Mensch, hinterlässt er viele Daten im Internet. Für die Erben bedeutet das oft eine aufwendige Suche nach Accounts, Passwörtern und Verträgen. Das lässt sich vermeiden, wenn der digitale Nachlass schon zu Lebzeiten geregelt wird.

Müssen YouTube und Google die Kontaktdaten ihrer User bei Urheberrechtsverstößen mitteilen? © mko - topopt
Expertentipp vom 06.10.2017 (149 mal gelesen)

Auf Internetplattformen, wie etwa bei YouTube oder Google, kommt es immer wieder zu Urheberrechtsverletzungen durch deren Nutzer. Bislang war ungeklärt, ob YoutTube, Google & Co., die Kontaktdaten ihrer Nutzer bei entsprechenden Vorwürfen herausgegeben müssen. Das Oberlandesgericht Frankfurt/Main hat in einem aktuellen Urteil zu dieser Frage Stellung genommen.

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Infos zu Anwälte Internetrecht in Neubrandenburg
junge Frau streamt Musik
junge Frau streamt Musik ©freepik - mko

Viele Rechtsbereiche berühren das Internet

Das Internet wird u.a. genutzt als Supermarkt, Verkaufsplattform, Auktionshaus, Informationsdienst, Datenquelle, Musikladen, Filmverleih oder Beratungsportal und mindestens ebenso zahlreich sind die Gesetze die Anwendung finden. Einige Rechtsgebiete sind z.B. das Urheberrecht, das AGB-Recht, das Wettbewerbsrecht und das Marken- oder Namensrecht. Gesetzliche Regelungen sind dem Laien oft nicht bekannt. Schon vor Beginn einer eigenen Online Plattform kann man rechtliche, folgenschwere Fehler begehen. Auf keinen Fall dürfen die AGBs und das Impressum fehlen. Diese müssen speziell auf das Unternehmen ausgelegt und zulässig sein. Das alles soll für Klarheit bei Interessenten sorgen. Es mag sinnvoll erscheinen auf fremde AGBs zurückzugreifen. Leider kann genau dies schnell zu Ärger führen. Die Formulierungen der fremden AGBs passen vielleicht nicht auf das eigene Unternehmen und führen zu Abmahnungen. Erfolgt die Übernahme fremder AGBs ohne Einwilligung des Verfassers, so verletzt man auch sein Urheberrecht. Eine rechtliche Prüfung ist aus diesen Gründen immer ratsam.

Abmahnung

Alle haben Angst vor einer Abmahnung im Internet. Begriffe wie Abmahnanwälte oder Abmahnwellen sind entstanden. Die Abmahnung bezieht sich auf ein Fehlverhalten welches künftig zu unterlassen ist und mahnt Strafen an. Abmahnungen sollen vornehmlich die Gerichte entlasten durch außergerichtliche Streitbeilegung. In den meisten Fällen hat man gegen das Marken- oder Urheberrecht verstoßen. So darf ein Newsletter per E-Mail nur nach Zustimmung des Empfängers zugesandt werden. Man hätte mit der Zusendung bereits wettbewerbswidrig gehandelt. Das schriftliche Einverständnis des Adressaten ist also unabdingbar. Gerne wird hierfür das Double-Opt-In Verfahren angewendet. Zusätzlich muss es dem Empfänger jederzeit möglich sein sich vom Newsletter wieder abzumelden. Zusätzlich ist darauf zu achten, dass jede E-Mail ein Impressum enthalten muss. Fehlt eines dieser Kriterien können rechtliche Schritte in Form einer Abmahnung eingeleitet werden. Hier gibt es jedoch Einschränkungen, denn bei bereits bestehenden Kontakten gelten diese Bedingungen nicht in vollem Umfang. Hier gilt in aller Regel, dass E-Mail-Werbung dann zulässig ist, wenn eine Geschäftsbeziehung zwischen den Beteiligten besteht. Der Empfänger muss jedoch auch hier stets eine "Opt-Out"-Möglichkeit haben. Außerdem dürfen Dienstleister nur Produkte oder Dienstleistungen ihres jeweiligen Berufsstandes bewerben. So darf eine Gärtnerei beispielsweise keine Werbung für Versicherungen bewerben.

Filesharing und das Urheberrechtsgesetz

Internet-Tauschbörsen ermöglichen das Teilen von Daten meist in Bild-, Text-, oder Videoform. Der Gesetzgeber verbietet dies nicht grundsätzlich. Bedingung ist aber, dass man selbst der Urheber der geteilten Daten ist oder niemand anderes Urheberrechte an diesen hat. Nach dem Urheberrechtsgesetz gehören Werke der Literatur, Wissenschaft und Kunst zu den schützenswerten Gegenständen. Gemeint sind damit „persönliche geistige Schöpfungen“ (UrhG § 2 Abs. 2). Als solches hat der Urheber ein automatisches lebenslanges Recht an seiner Schöpfung und dies auch noch weitere 70 Jahre über seinen Tod hinaus. Als Urheber darf man anderen die Nutzung an seinem Werk genehmigen, dies geschieht bei Internetnutzung in der Regel durch die Vergabe von Lizenzen. Mit Ende der 70-jährigen Schutzfrist wird das Werk dann „gemeinfrei“. Alle gemeinfreien Güter können nun von jedermann ohne Genehmigung oder Zahlungsverpflichtung zu jedem beliebigen Zweck verwendet werden. Diese Regelungen sind auch für das Filesharing anzuwenden. Sogenannte Torrentseiten ermöglichen das Filesharing. Der Datentransfer geschieht dann über Filesharing Seiten, die diese Torrents entschlüsseln und ihren Kunden bereitstellen können. Wie bereits erwähnt gilt auch hier das Urheberrecht. Es ist also strafbar fremde Texte, Videos, Musikdateien o.ä. ohne Genehmigung durch den Urheber herunterzuladen oder mit anderen zu teilen. Dem Urheber der Daten geht dadurch oft viel Geld verloren. Ein kostenlos heruntergeladener Film mindert die Einnahmen des Urhebers am Eintritt oder den Verdienst durch eine verkaufte DVD. Dies zwingt die Urheber durch spezialisierte Unternehmen oder Anwälte auf die Einhaltung ihrer Rechte zu pochen. Vertrauen Sie sich deshalb einem Anwalt für Internetrecht an und schützen sich so vor Missbrauch. Durch Abmahnung wegen Filesharings kann der entstandene Schaden geahndet werden und der Anwalt sorgt so für eine Entschädigigung des entstandenen Schadens. Filesharing gibt es auch in Familien und die Gerichte müssen sich damit auseinandersetzen. Haften die Eltern für ihre Kinder? Eltern sind verpflichtet sich auch nachträglich um Aufklärung zu kümmern wer in ihrer Familie für das illegale Filesharing verantwortlich ist, wenn sie es nicht selbst begangen haben, so ein Urteil des BGH vom 30. März 2017. Finden sie heraus, dass ihr Kind die Straftat begangen hat, sind sie verpflichtet seinen Namen zu nennen, ansonsten haften sie selbst Eine gegenseitige Überwachung der Ehepartner wird lt. einem BGH Urteil vom 06. Oktober 2016 nicht gefordert. Da auch ein dritter Täter nicht ausgeschlossen werden kann, entgeht der Anschlussinhaber einer Schadenersatzhaftung, wenn beide Ehepartner die Tat abstreiten. Als Erstes sollte man sich, bei einer Abmahnung wegen Filesharing, um einen versierten Anwalt für Internetrecht kümmern. Auch die Einhaltung der in der Abmahnung gesetzten Frist ist unbedingt notwendig. Der fachkundige Anwalt wird die Sachlage prüfen und Sie rechtssicher beraten. Mit der wichtigste Rat ist, keine voreiligen und unüberlegten Unterschriften zu leisten, da dies meist als Schuldanerkennung gewertet wird. Ein Anwalt für Internetrecht wird zu einer modifizierten Unterlassungserklärung raten und diese für Sie formulieren.

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