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zufriedene Büroangestellte - Daumen hoch ©freepik - mko

Anwalt für Arbeitsrecht setzt Ihre Rechte durch!

Letzte Aktualisierung am 05.06.2020 / Lesedauer ca. 3 Minuten
Anwalt Arbeitsrecht

Was macht ein Anwalt für Arbeitsrecht?

Von der Bewerbung bis zur Kündigung eines Arbeitsverhältnisses berät ein Anwalt für Arbeitsrecht Arbeitnehmer und Arbeitgeber ganz individuell zu ihren arbeitsrechtlichen Belangen – Vertrauensvoll, kompetent und durchsetzungsstark!

Ein Anwalt für Arbeitsrecht prüft Arbeitsverträge auf ihre Wirksamkeit, setzt Ansprüche beim Arbeitsschutz oder bei der Lohnzahlung durch. Er berät bei Fragen zur Teilzeit wie auch bei Urlaubsansprüchen und Rechten am Arbeitsplatz. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich in der Regel mit Problemen bei der Kündigung des Arbeitsverhältnisses, Aufhebungsverträgen und Abfindungen.

Kündigung des Arbeitsvertrags – Welche Optionen bestehen?

Eine Kündigung löst das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf. Unterschieden wird zwischen einer ordentlichen – unter Einhaltung einer Kündigungsfrist -und einer fristlosen Kündigung.

Ein Arbeitnehmer hat unter Einhaltung der Kündigungsfristen immer die Möglichkeit sein Arbeitsverhältnis, auch ohne eine Begründung, zu kündigen. Wer sich ohne Kündigungsfrist vom Arbeitgeber lösen möchte, muss einen wichtigen Grund haben und auch angeben.

Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis, kann er dies ebenfalls unter Einhaltung der Kündigungsfrist oder fristlos tun. In beiden Fällen muss er sowohl Formvoraussetzungen erfüllen, wie auch inhaltlich seine Kündigung begründen.

Arbeitnehmer haben nach einer Kündigung drei Wochen Zeit, um sich zu überlegen, wie sie mit der Kündigung umgehen. Entweder wird die Kündigung akzeptiert oder es kann eine Kündigungsschutzklage vor Gericht erhoben werden. Hier wird dann geprüft, ob die Kündigung rechtmäßig erfolgte. In jedem Fall sollten Sie gut überlegen und abwägen, was für Sie die beste Möglichkeit darstellt. Ein Anwalt für Arbeitsrecht zeigt Ihnen alle Optionen und deren rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen auf. Er vertritt Sie auch außergerichtlich gegenüber Ihrem Arbeitgeber, wenn eine Abfindung oder Freistellung verhandelt werden.

Aufhebungsvertrag – Was gilt es zu beachten?

Mit einem Aufhebungsvertrag kann ein Arbeitsverhältnis außerhalb der gesetzlichen Fristen und ohne wichtigen Grund beendet werden. Voraussetzung ist ein schriftlicher Vertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, der das Arbeitsverhältnis auflöst. Ein Aufhebungsvertrag hat den Vorteil, dass ein Arbeitsverhältnis schnell, einvernehmlich und ohne Rechtsstreit beendet wird. Fragen zu offenen Urlaubsansprüchen, zur Freistellung und zur Abfindung können hier geklärt werden. Nachteilhaft ist bei einem Aufhebungsvertrag, dass beim Arbeitslosengeld in der Regel eine Sperrzeit verhängt wird, in der kein Arbeitslosengeld gezahlt wird. Der Aufhebungsvertrag kann nicht widerrufen werden. Eine Anhörung durch den Betriebsrat entfällt und Sonderkündigungsfristen werden außer Kraft gestellt.

Ein Anwalt für Arbeitsrecht berät Sie, ob ein Aufhebungsvertrag in Ihrem Fall von Vorteil ist und wird Sie auf bestehende Risiken hinweisen. Er kennt alle rechtlichen Aspekte, die bei einem Aufhebungsvertrag beachtet werden müssen und vertritt Ihre Rechtsinteressen gegenüber Ihrem Arbeitgeber mit Kompetenz und viel Engagement.

Formular Muster Aufhebungsvertrag

Formular Muster Aufhebungsvertrag Muster Aufhebungsvertrag
Formulierungshilfe für einen Aufhebungsvertrag, der den jeweiligen individuellen Bedürfnissen angepasst werden muss.
Quelle: anwaltssuche.de, 25.09.2018 Downloads: 202

Abfindung und Abfindungshöhe – Welche Rechte bestehen?

Mit einer Abfindung soll dem Arbeitnehmer der Verlust seines Arbeitsplatzes entschädigt werden. Wird ein Arbeitsverhältnis beendet, besteht für den Arbeitnehmer allerdings nicht automatisch ein Anspruch auf Abfindung. Das Kündigungsschutzgesetz regelt sowohl die Fälle, in denen ein Abfindungsanspruch besteht, wie auch die Höhe der Abfindung. Diese liegt bei 0,5 Monatsgehältern für jedes geleistete Arbeitsjahr. Ein Abfindungsanspruch kann etwa im Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Aufhebungsvertrag geregelt sein. Es kann aber auch einen Sozialplan geben, der einen Abfindungsanspruch für Arbeitnehmer begründet. Ein Anwalt für Arbeitsrecht prüft, ob es rechtliche Grundlagen für eine Abfindung gibt und kann die Höhe der Abfindung rechtssicher berechnen. Er weiß auch, was im Hinblick auf Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld zu beachten ist und wie steuerliche Effekte erzielt werden können.



Arbeitsrecht-Ratgeber © mko - topopt
Expertentipp vom 14.11.2019 (685 mal gelesen)

Unsere aktuellen Expertentipps, Checklisten und Audiobeiträge beantworten die wichtigsten Fragen zum Arbeitsrecht: Was ist bei einem Arbeitsvertrag oder Minijob zu beachten? Wie ist die Arbeitszeit geregelt? Was ist bei Abfindung und Aufhebungsvertrag zu beachten? Wann kann der Arbeitgeber kündigen? Wie wehrt man sich gegen Mobbing? Was ist bei einer Abmahnung? Jetzt rechtssicher informieren!

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