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Anwalt für Arbeitsrecht setzt Ihre Rechte durch!

Letzte Aktualisierung am 2018-10-11 / Lesedauer ca. 3 Minuten
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Anwalt Arbeitsrecht

Was macht ein Anwalt für Arbeitsrecht?

Von der Bewerbung bis zur Kündigung eines Arbeitsverhältnisses berät ein Anwalt für Arbeitsrecht Arbeitnehmer und Arbeitgeber ganz individuell zu ihren arbeitsrechtlichen Belangen – Vertrauensvoll, kompetent und durchsetzungsstark!

Ein Anwalt für Arbeitsrecht prüft Arbeitsverträge auf ihre Wirksamkeit, setzt Ansprüche beim Arbeitsschutz oder bei der Lohnzahlung durch. Er berät bei Fragen zur Teilzeit wie auch bei Urlaubsansprüchen und Rechten am Arbeitsplatz. Schwerpunktmäßig beschäftigt er sich in der Regel mit Problemen bei der Kündigung des Arbeitsverhältnisses, Aufhebungsverträgen und Abfindungen.

Kündigung des Arbeitsvertrags – Welche Optionen bestehen?

Arbeitsvertrag kündigen: Ein Überblick Eine Kündigung löst das Arbeitsverhältnis zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber auf. Unterschieden wird zwischen einer ordentlichen – unter Einhaltung einer Kündigungsfrist -und einer fristlosen Kündigung.

Ein Arbeitnehmer hat unter Einhaltung der Kündigungsfristen immer die Möglichkeit sein Arbeitsverhältnis, auch ohne eine Begründung, zu kündigen. Wer sich ohne Kündigungsfrist vom Arbeitgeber lösen möchte, muss einen wichtigen Grund haben und auch angeben.

Kündigt der Arbeitgeber das Arbeitsverhältnis, kann er dies ebenfalls unter Einhaltung der Kündigungsfrist oder fristlos tun. In beiden Fällen muss er sowohl Formvoraussetzungen erfüllen, wie auch inhaltlich seine Kündigung begründen.

Arbeitnehmer haben nach einer Kündigung drei Wochen Zeit, um sich zu überlegen, wie sie mit der Kündigung umgehen. Entweder wird die Kündigung akzeptiert oder es kann eine Kündigungsschutzklage vor Gericht erhoben werden. Hier wird dann geprüft, ob die Kündigung rechtmäßig erfolgte. In jedem Fall sollten Sie gut überlegen und abwägen, was für Sie die beste Möglichkeit darstellt. Ein Anwalt für Arbeitsrecht zeigt Ihnen alle Optionen und deren rechtliche und wirtschaftliche Konsequenzen auf. Er vertritt Sie auch außergerichtlich gegenüber Ihrem Arbeitgeber, wenn eine Abfindung oder Freistellung verhandelt werden.

Aufhebungsvertrag – Was gilt es zu beachten?

Mit einem Aufhebungsvertrag kann ein Arbeitsverhältnis außerhalb der gesetzlichen Fristen und ohne wichtigen Grund beendet werden. Voraussetzung ist ein schriftlicher Vertrag zwischen Arbeitgeber und Arbeitnehmer, der das Arbeitsverhältnis auflöst. Ein Aufhebungsvertrag hat den Vorteil, dass ein Arbeitsverhältnis schnell, einvernehmlich und ohne Rechtsstreit beendet wird. Fragen zu offenen Urlaubsansprüchen, zur Freistellung und zur Abfindung können hier geklärt werden. Nachteilhaft ist bei einem Aufhebungsvertrag, dass beim Arbeitslosengeld in der Regel eine Sperrzeit verhängt wird, in der kein Arbeitslosengeld gezahlt wird. Der Aufhebungsvertrag kann nicht widerrufen werden. Eine Anhörung durch den Betriebsrat entfällt und Sonderkündigungsfristen werden außer Kraft gestellt.

Ein Anwalt für Arbeitsrecht berät Sie, ob ein Aufhebungsvertrag in Ihrem Fall von Vorteil ist und wird Sie auf bestehende Risiken hinweisen. Er kennt alle rechtlichen Aspekte, die bei einem Aufhebungsvertrag beachtet werden müssen und vertritt Ihre Rechtsinteressen gegenüber Ihrem Arbeitgeber mit Kompetenz und viel Engagement.

Formular Aufhebungsvertrag Muster

Formular Aufhebungsvertrag Muster Aufhebungsvertrag Muster
Bei diesem Muster-Aufhebungsvertrag handelt sich lediglich um eine Formulierungshilfe, die den jeweiligen individuellen Bedürfnissen angepasst werden muss. Wir raten dringend vor Abschluss eines Aufhebungsvertrags einen Rechtsanwalt für Arbeitsrecht zu kontaktieren.
Quelle: anwaltssuche.de, 25.09.2018 Downloads: 21

Abfindung und Abfindungshöhe – Welche Rechte bestehen?

Abfindung – Wer, wie viel und wann? Mit einer Abfindung soll dem Arbeitnehmer der Verlust seines Arbeitsplatzes entschädigt werden. Wird ein Arbeitsverhältnis beendet, besteht für den Arbeitnehmer allerdings nicht automatisch ein Anspruch auf Abfindung. Das Kündigungsschutzgesetz regelt sowohl die Fälle, in denen ein Abfindungsanspruch besteht, wie auch die Höhe der Abfindung. Diese liegt bei 0,5 Monatsgehältern für jedes geleistete Arbeitsjahr. Ein Abfindungsanspruch kann etwa im Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Aufhebungsvertrag geregelt sein. Es kann aber auch einen Sozialplan geben, der einen Abfindungsanspruch für Arbeitnehmer begründet. Ein Anwalt für Arbeitsrecht prüft, ob es rechtliche Grundlagen für eine Abfindung gibt und kann die Höhe der Abfindung rechtssicher berechnen. Er weiß auch, was im Hinblick auf Sperrzeiten beim Arbeitslosengeld zu beachten ist und wie steuerliche Effekte erzielt werden können.



Weiterführende Informationen
Weiterführende Informationen zu Arbeitsrecht
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Keine Frage: Eine Krankheit bedeutet meist Schmerzen, Schwierigkeiten oder Bangen um die Gesundheit - oder alles zusammen. Und wenn man nicht arbeiten kann, darf man auch zu Hause bleiben - wenn man tatsächlich arbeitsunfähig ist. (vom 24.05.2017) mehr...
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Das Mindestlohngesetz sorgt dafür, dass Arbeitnehmer in den am schlechtesten bezahlten Jobs endlich einen halbwegs vernünftigen Lohn für ihre Arbeit bekommen. Es legt eine gesetzliche Untergrenze für Arbeitsentgelte fest, die nicht unterschritten werden darf. (vom 09.08.2017) mehr...
Mobbing am Arbeitsplatz ist ein Thema mit hoher Medienpräsenz. Doch wenn es den Einzelnen trifft, steht der dem ganzen Geschehen oft alleine und hilflos gegenüber. Viele Mobbing-Opfer kennen ihre Rechte und Möglichkeiten nicht, schnell und wirkungsvoll den Angriffen am Arbeitsplatz ein Ende zu setzen. Podcast (vom 16.10.2018) mehr...
Für schwangere Frauen gelten umfassende gesetzliche Schutzvorschriften am Arbeitsplatz. Vor und nach der Geburt besteht Mutterschutz - Schwangere müssen in dieser Zeit nicht arbeiten, bekommen aber ihr volles Gehalt. Auch Kündigungen durch den Arbeitgeber sind während des Mutterschutzes nicht oder nur in besonderen Ausnahmefällen möglich. (vom 16.11.2017) mehr...
Was Selbstständigkeit ist und was nicht, definiert der Gesetzgeber aus gutem Grund: Selbständige sind von der Sozialversicherungspflicht befreit. Wer nicht tatsächlich selbständig sondern nur scheinselbständig ist, spart sich und seinem Auftraggeber diese Beiträge. Für manche eine verlockendes Geschäft. Andere wiederum schlittern aus purer Ahnungslosigkeit in die Scheinselbständigkeits-Falle. (vom 16.11.2017) mehr...
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Das Konzept der Zeitarbeit könnte eine Win-Win-Situation für alle drei beteiligten Parteien sein. In vielen Fällen ist die das auch. In anderen Fällen ist sie problematisch - leider meist für den Zeitarbeiter, der sich gegen den Missbrauch seiner Rechte zur Wehr setzen muss. (vom 15.11.2017) mehr...
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