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Anwalt für Arbeitsrecht setzt Ihre Rechte durch!

Letzte Aktualisierung am 08.05.2023 / Lesedauer ca. 9 Minuten
Anwalt Arbeitsrecht

Was macht ein Anwalt für Arbeitsrecht?

Ein Arbeitsverhältnis birgt viel Konfliktpotenzial. Schlechte Arbeitsbedingungen, der Anspruch auf Mindestlohn , Differenzen hinsichtlich des Urlaubsanspruchs, Überstunden oder die Durchsetzung von Mutterschutz, Elternzeit bzw. Elternteilzeit sowie Altersteilzeit führen häufig zu Streitigkeiten zwischen Arbeitgeber und Mitarbeiter. Abmahnung und Kündigung sind die Folge. Auch die Einhaltung von Kündigungsfristen und der rechtliche Anspruch auf ein wohlwollendes Zeugnis sind manchmal nur mit Hilfe eines Anwalts durchzusetzen. Ein beauftragter Rechtsanwalt für Arbeitsrecht kann in diesen Streitfällen zwischen den Parteien vermitteln, als Experte für arbeitsrechtliche Angelegenheiten die Sachlage oft bereits in einem Gespräch klären und eine einvernehmliche Lösung herbeiführen. Damit sowohl Arbeitgeber als auch Arbeitnehmer eine optimale Vertretung ihrer Interessen erhalten, finden Sie auf unserer Seite neben nützlichen Informationen rund um das Arbeitsrecht eine große Auswahl an spezialisierten Rechtsanwälten.

Die 10 häufigsten Streitigkeiten im Arbeitsrecht.

  1. Abwehr und Durchsetzung von Kündigungen
  2. Geltendmachen von Forderungen aus Lohnrückständen
  3. Abwehr von Diskriminierung nach dem Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
  4. Durchsetzung gesetzlicher Regeln zu Arbeitsbedingungen
  5. Verletzungen der Arbeitsplatzsicherheit geregelt im Arbeitsschutzgesetz (ArbSchG)
  6. Schutz von Personen mit bei Behinderung am Arbeitsplatz
  7. Verletzungen am Arbeitsplatz, Arbeitsunfall
  8. Kompensation von Überstunden
  9. Regelungen zu Arbeitszeiten
  10. Mindesturlaub gemäß Bundesurlaubsgesetz

Kollektivarbeitsrecht oder Individualarbeitsrecht?

Grundsätzlich ist das Arbeitsrecht in die zwei Bereiche Kollektivarbeitsrecht und Individualarbeitsrecht zu unterscheiden. Das kollektive Arbeitsrecht wird bemüht, wenn es sich um Belange arbeitsrechtlicher Koalitionen handelt wie Gewerkschaften oder Arbeitgeberverbände. Kollektivrechtlich geht es folglich u.a. um das Tarifvertragsrecht, das Arbeitskampfrecht oder um das Mitbestimmungsrecht in Betrieben. Das Individualarbeitsrecht hingegen regelt die Einzelbeziehung zwischen Arbeitnehmer und Arbeitgeber.

Was ermöglicht die Digitalisierung im Arbeitsrecht?

Wie meldet man sich arbeitslos?

Bereits seit Januar 2022 ermöglicht die Digitalisierung es Arbeitnehmern, sich rechtssicher auch von zuhause aus arbeitslos zu melden. Erforderlich dafür ist zu ihrer Identifikation ein Personalausweis mit Online-Ausweisfunktion. Neben dieser Neuregelung bleibt die Möglichkeit der persönlichen Vorsprache bei der zuständigen Agentur für Arbeit gleichwohl auch weiterhin möglich.

Was ist bei Krankheit zu beachten?

Krankmeldungen, die den Krankenkassen bereits von den Ärzten digital übermittelt werden müssen, werden nun auch dem Arbeitgeber, ebenfalls digital, von den Krankenkassen zur Verfügung gestellt. Allerdings muss dies vom Arbeitgeber bei der jeweiligen Krankenkasse aktiv abgerufen werden, denn eine automatische Übermittlung durch die Krankenkassen findet nicht statt. Der Arbeitnehmer als Versicherungsnehmer hingegen muss immer noch unverzüglich, also ohne schuldhaftes Verzögern, seiner Anzeigepflicht dem Arbeitgeber gegenüber nachkommen. Dies bedeutet, dass er seinen Arbeitgeber von seiner Arbeitsunfähigkeit sowie über deren voraussichtliche Dauer informieren muss. So steht es in § 5 EntgFG (Entgeltfortzahlungsgesetz). Die gelbe Papierform der Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung bleibt nur für privat Krankenversicherte erhalten, bzw. wenn man einen Arzt konsultiert, der keine Kassenzulassung hat.

Was gibt es bei Arbeitsbescheinigungen zu beachten?

Seit dem 01. Januar 2023 gilt für alle Arbeitgeber die Pflicht Arbeitsbescheinigungen sowie auch EU-Arbeitsbescheinigungen per Online-Übermittlung an die Agentur für Arbeit zu übermitteln.

Was ist bei der Pflicht zur Erfassung von Arbeitszeiten zu beachten?

Nachdem der EuGH (Europäische Gerichtshof) bereits 2019 festgestellt hat, dass die Arbeitszeit von Arbeitnehmern und Arbeitnehmerinnen der EU Mitgliedstaaten aufzuzeichnen ist, hat nun, im September 2022, auch das Bundesarbeitsgericht (BAG) für Deutschland seine Arbeitgeber dazu verpflichtet, ein System zur Erfassung der gesamten Arbeitszeiten aller Arbeitnehmer einzuführen.

Festgelegt im Arbeitsschutzgesetz unter § 3 Abs. 2 Nr. 1 ArbSchG ist diese Regelung als bereits geltendes Recht sofort umzusetzen. „Um die Einhaltung der Höchstarbeitszeit sowie der täglichen und wöchentlichen Ruhezeiten wirksam gewährleisten zu können, muss der Arbeitgeber Beginn, Ende und Dauer der täglichen Arbeitszeit jeder Arbeitnehmerin bzw. jedes Arbeitnehmers aufzeichnen“, so schreibt das BMAS (Bundesministerium für Arbeit und Soziales) auf seiner Online-Plattform. Es bestünden derzeit noch keine Formvorschriften, es genüge eine handschriftliche Aufzeichnung. Der Gesetzgeber geht davon aus, dass die Dokumentation der Arbeitszeit auch für die sogenannte Vertrauensarbeitszeit möglich ist und sieht daher das flexible Arbeitszeitmodell nicht gefährdet. Verantwortlich für die Einhaltung des Paragraphen ist der Arbeitgeber.

Wie wird die Einstellung von Menschen mit Behinderung erleichtert?

Um Menschen mit Behinderung mehr Teilhabe und Selbstbestimmung zu ermöglichen, gibt es das sog. Bundesteilhabegesetz (BTHG). Seit 2017 und noch bis 2023 sollen die beschlossenen Änderungen umgesetzt werden, denn es ist für Menschen mit Behinderung noch immer nicht einfach eine Anstellung zu finden. Zu umständlich und kompliziert war es für Arbeitgeber z.B. etwa durch das Ausfüllen vieler Formulare. Diese Bürokratie soll nun, durch das Teilhabestärkungsgesetz, deutlich vereinfacht werden. So sollen bundesweit Ansprechstellen für Arbeitgeber eingerichtet werden, die beraten und unterstützen z.B. durch das Beantragen und Ausfüllen von Anträgen für Hilfen und damit Arbeitgebern eine echte Entlastung sein können.

Die Verteidigung der Arbeitnehmerrechte

Ein bedeutender Teil des Arbeitsrechts befasst sich mit dem Arbeitnehmerschutz. Einige ausgewählte Kanzleien fokussieren sich in ihrer Tätigkeit ausschließlich auf diesen Bereich. Z.B. gibt es beim Thema Schicht- oder Zeitarbeit durchaus Anordnungen die nicht immer akzeptiert und zumindest durch entsprechende Zulagen bzw. Zuschläge kompensiert werden müssen. Dies ist insbesondere dann wichtig, wenn man keinen Tarifvertrag abgeschlossen hat und es im Betrieb keinen Betriebsrat gibt, an den man sich wenden könnte.

Auch das Arbeitsstrafrecht gewinnt immer mehr an Bedeutung und kann ein Schwerpunkt von Rechtsanwaltskanzleien sein. Dies ist u.a. der Fall bei Verstößen gegen das Arbeitszeitrecht oder Arbeitsschutzrecht oder bei Verstößen gegen das Schwarzarbeitergesetz, Mindestlohngesetz oder wenn es um einen Verstoß gegen Arbeitnehmerdatenschutz handelt. Meist dient das Arbeitsstrafrecht um die Arbeitnehmerseite zu schützen.

Neues Urteil über den Verfall von Urlaubsanspruch

Es gibt ein neues Grundsatzurteil des Bundesarbeitsgerichtes über verjährt geglaubten Urlaubsanspruch von Arbeitnehmern. Urlaubsanspruch, der über drei Jahre zurückliegt verjährt demnach nur, wenn der Arbeitgeber seiner Informationspflicht nachgekommen ist. Ein automatischer Verfall des Urlaubsanspruches ist somit nicht mehr gegeben. Die Informationspflicht bedeutet für Arbeitgeber, dass Sie zum einen ihren Arbeitnehmer aktiv auf seinen noch bestehenden Urlaubsanspruch hinweisen, zum anderen muss er seinen Beschäftigten auf den möglichen Verfall dieses Urlaubsanspruches hinweisen. Verabsäumt der Arbeitgeber seine Informationspflicht, kann der Arbeitnehmer alten Urlaubsanspruch auch noch nach Jahren einfordern. Ebenfalls wichtig ist, dass die Verjährungsfrist von drei Jahren erst nach dieser Information durch den Arbeitgeber über den bestehenden Urlaubsanspruch und dessen Verfallsfristen beginnt und dies erst zum Jahresende des laufenden Kalenderjahres. Außerdem ist wichtig, dass der Arbeitnehmer trotz dieser Kenntnis seinen Urlaubsanspruch „aus freien Stücken nicht genommen hat“, so das Gericht. Anders als bisher soll nun auch bei einer Langzeiterkrankung der Urlaubsanspruch erhalten bleiben, wenn der Arbeitgeber seiner Informationspflicht nicht nachkommt. Bisher verfiel dieser Anspruch15 Monate nach Ende des Urlaubsjahres. Das Urteil des BArbG gründet auf einer Entscheidung des EuGH dieses Jahres. Es setzt damit europäische Rechtsprechung in deutsches Recht um.

Was regelt das Betriebsverfassungsrecht?

Im Betriebsverfassungsrecht wird die Beziehung zwischen Arbeitgeber und Betriebsrat geregelt. Rechte und Pflichten des Betriebsrates sind im Betriebsverfassungsgesetz (BetrVG) geregelt. Sie sind die Basis, die der Gesetzgeber vorgibt, um eine vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit von Betriebsrat und Arbeitgeber schaffen.

Die Mitte 2021 in Kraft getretenen Neuerungen des Betriebsrätemodernisierungsgesetzes dienen u.a. der Vereinfachung der Gründung und Wahl von Betriebsräten. So sichert etwa ein Kündigungsschutz Beschäftigte ab, die zu Betriebs- oder Wahlversammlungen einladen bzw. die Bestellung eines Wahlvorstandes beantragen. Auch die Möglichkeit virtuelle Betriebsratssitzungen per Video- oder Telefonkonferenz abzuhalten ist im Gesetz verankert worden. Betriebsräte haben nun vom Gesetzgeber Mitbestimmungsrechte in ihrem Unternehmen bei der Einführung und Anwendung künstlicher Intelligenz.

Was ist eine Betriebsvereinbarung?

Eine Betriebsvereinbarung ist ein betriebsverfassungsrechtlicher Vertrag und dient der betrieblichen Mitbestimmung. Festgelegt wird eine Betriebsvereinbarung gemeinsam von Arbeitgeber und Betriebsrat, die Schriftform ist zwingend. Geregelt werden u.a. betriebliche Arbeitszeitmodelle wie Gleitzeiten, Arbeitsschutz, mobile Arbeit oder auch der Umgang mit sozialen Medien und Internet. Im Zweifel gehen tarifvertragliche Regelungen und arbeitsvertragliche Bedingungen jedoch vor.

Wie reagiert man richtig bei einer Abmahnung?

Hat man als Arbeitnehmer eine Abmahnung von seinem Vorgesetzten erhalten, so empfiehlt es sich für Arbeitnehmer diese Abmahnung anwaltlich überprüfen zu lassen. Oft sind Abmahnungen schon aufgrund bloßer Formfehler unwirksam. Dies kann ein Anwalt als Experte für Arbeitsrecht mit seiner Erfahrung in der Regel bereits bei einer Erstberatung erkennen. Gerade ungerechtfertigten Abmahnungen mangelt es meist an einer genauen und eindeutigen Beschreibung der Pflichtverletzung. Auch der Zeitpunkt des Fehlverhaltens muss angegeben sein. Drohende Konsequenzen, wie eine weitere Abmahnung oder die Kündigung, würde das Fehlverhalten erneut festgestellt, müssen dargelegt werden. Erfüllt die Abmahnung hier ihre Rügefunktion nicht, so ist das Bestimmtheitsgebot nicht erfüllt und die Abmahnung damit ebenfalls nicht gültig. In diesen Fällen sollte man als Arbeitnehmer sogar eine Gegendarstellung fordern und dies in seiner Personalakte vermerken lassen. Eine Arbeitsrechtskanzlei kann hier mit ihren Beratungsleistungen helfen. Wurde eine Abmahnung erfolgreich abgewiesen, kann sie später nicht als Begründung einer verhaltensbedingten Kündigung angeführt werden. Auch dem Arbeitgeber hilft es eine Abmahnung an einen Angestellten vorher von einem Anwalt für Strafrecht auf rechtliche Korrektheit hin überprüfen zu lassen.

Wann zum Anwalt für Arbeitsrecht?

Anwaltskanzleien mit Schwerpunkt Arbeitsrecht helfen ihren Mandanten bei allen das Arbeitsrecht betreffenden Problemen von der Arbeitsvertragsgestaltung bis Kurzarbeit oder Arbeitslosengeld und helfen Ansprüche bis zu Verhandlungen vor dem Arbeitsgericht durchzusetzen.

Welche Alternativen gibt es zum Prozess vor dem Arbeitsgericht?

Wird einem Arbeitnehmer die Kündigung seines Arbeitsvertrags ausgesprochen, hat dieser lt. Kündigungsschutzgesetz (KSchG) drei Wochen Zeit, um eine Kündigungsschutzklage beim Arbeitsgericht einzureichen. Das vorrangige Ziel ist dabei nicht immer der Erhalt des Arbeitsplatzes. Oft erstreben Arbeitnehmer auf diesem Wege auch die Zahlung einer Abfindung oder ein besseres Arbeitszeugnis. Möchte man eine Gerichtsverhandlung vermeiden, bietet sich unter Umständen ein Aufhebungsvertrag an. Damit kann ein Arbeitsverhältnis nach individueller Vereinbarung auch außerhalb der gesetzlichen Fristen und ohne wichtigen Grund beendet werden. In diesem Fall sollte man sich jedoch vorab von einem Rechtsexperten zu den Rahmenbedingungen und Risiken beraten lassen.

Lässt sich ein Rechtsfall nicht außergerichtlich lösen, so wird das Gericht zur Lösung des Rechtsproblems bemüht.

Abfindungsrechner als Orientierungshilfe

Unser Abfindungsrechner ermittelt für Sie eine ungefähre Abfindungssumme, die Sie in Anspruch nehmen könnten. Die tatsächliche Höhe einer Abfindung hängt immer von den Umständen des Einzelfalls ab. Suchen Sie daher nach einer Kündigung schnellstmöglich das Beratungsgespräch in einer Arbeitsrechtskanzlei mit einer spezialisierten Anwältin oder einem spezialisierten Anwalt für Arbeitsrecht. Dennoch liefert der Abfindungsrechner ein gutes Orientierungswerkzeug.

Jahre Betriebszugehörigkeit
Bruttogehalt
Die Abfindung beträgt nach der Faustformel --,-- €
Faustformel: ½ x Betriebszugehörigkeit in Jahren x Bruttogehalt
Die Berechnung erfolgt ohne Gewähr. Sollten Sie sich unsicher sein kontaktieren Sie bitte eine Rechtsanwältin oder einen Rechtsanwalt.

Ob man eine Abfindung bekommt und wie hoch sie ausfällt, ist in der Regel von mehreren Faktoren abhängig. Ein Abfindungsrechner liefert hier einen ersten Anhaltspunkt. Zum einen kommt es darauf an, ob der Arbeitnehmer selbst gekündigt hat oder ob er gekündigt wurde. Zum anderen spielen die Dauer und Art des Arbeitsverhältnisses sowie der Grund für die Kündigung eine Rolle.

Was bedeutet Mutterschutz?

Der Mutterschutz ist geregelt im Mutterschutzgesetz, kurz MuSchG. Absicht des Mutterschutzes ist nicht nur die Gesundheit von Mutter und Kind zu schützen. Eine werdende Mutter soll auch nicht um ihren Arbeitsplatz oder ihr Einkommen bangen müssen. Deshalb gehört zum Mutterschutz nicht nur die Mutterschutzfrist einige Wochen vor und nach der Geburt, sondern zusätzlich ein Kündigungsverbot bei gleichzeitig gesichertem Mutterschaftsgeld. Einzig ein befristet geschlossenes Arbeitsverhältnis endet auch während einer Schwangerschaft wie vertraglich vereinbart nach Ablauf der Befristung.

Wie kann der Anwalt für Arbeitsrecht helfen?

Da das Arbeitsrecht so viele Bereiche umfasst wird es oft als unübersichtlich wahrgenommen. Aus diesem Grund bieten viele Arbeitsrechtsanwälte Schulungen für Geschäftsführer, Führungskräfte und leitende Angestellte. Neben grundsätzlichen Rechtsfragen, Neuerungen und Fortbildungen wird in den Seminaren auch der richtige Umgang mit Vorfällen wie Mobbing oder sexueller Belästigung am Arbeitsplatz geschult. Dies kommt insbesondere Arbeitgebern zugute, da mit dem Fachwissen der Rechtsexperten auf diese Weise bereits im Vorfeld viele Konfliktsituationen, Streit und Auseinandersetzungen geklärt und Rechtsstreitigkeiten vermieden werden können.

Nicht nur die Arbeitgeberseite, sondern auch als Arbeitnehmer kann und sollte man sich die Expertise von spezialisierten Rechtsanwälten zunutze machen, gerade wenn man Benachteiligung oder Diskriminierung am Arbeitsplatz erleben muss. Nutzen Sie die Möglichkeit einer Ersteinschätzung Ihres individuellen Problems und holen Sie sich den Rat eines Spezialisten für Arbeitsrecht.

Wie hilft anwaltliche Vertretung bei interdisziplinären Fragen?

In arbeitsrechtlichen Fragestellungen gibt es häufig Berührungspunkte mit anderen Rechtsgebieten, wie beispielsweise dem Sozialversicherungsrecht oder dem Steuerrecht. Viele Juristen für Arbeitsrecht legen daher großen Wert auf Fortbildung in den interdisziplinären Problemfeldern. So vertreten sie beispielsweise Arbeitnehmer bei Rechtsproblemen gegenüber der Berufsgenossenschaft, um Ansprüche ihrer Mandanten nach einem Arbeitsunfall und eventuell auch nach dadurch eingetretener Arbeitsunfähigkeit durchzusetzen. Oder der Nachweis einer Scheinselbständigkeit kann zu nachträglichen Forderungen der Rentenversicherung führen. Um dies bereits im Vorfeld zu vermeiden, empfiehlt sich auch hier eine rechtzeitige, umfassende Rechtsberatung durch einen Anwalt für Arbeitsrecht.

Wieviel kostet ein Anwalt für Arbeitsrecht?

Die Kosten richten sich nach dem Streitwert bzw. Gegenstandswert. Dieser berechnet sich in der Regel nach dem jeweiligen Monatsgehalt / Lohn oder nach dem eingeforderten Betrag, etwa wenn es sich um eine Abfindung handelt. Bei anderen Forderungen gibt es sog. Kataloge, die den Streitwert einer Sache festlegen. Ob sich die Beauftragung eines Anwaltes in der jeweiligen Situation lohnt, diese Entscheidung kann in einem Erstgespräch mit dem Anwalt geklärt werden.

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