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Sofort Hilfe vom Anwalt für Verkehrsrecht

Letzte Aktualisierung am 23.03.2022 / Lesedauer ca. 5 Minuten
Anwalt Verkehrsrecht

Wofür benötigt man einen Anwalt für Verkehrsrecht?

Vergehen aus dem Bereich des Verkehrsrechts können schwerwiegende Konsequenzen nach sich ziehen. Vom Entzug des Führerscheins, bis hin zu Bußgeldern oder sogar Haftstrafen steht den Behörden ein breites Spektrum an Maßnahmen zur Verfügung. Falls Sie einen Bußgeldbescheid oder gar eine Strafanzeige erhalten haben, sollten Sie daher dringend einen Anwalt für Verkehrsrecht kontaktieren. Verkehrsrechtliche Streitigkeiten entstehen zudem häufig nach Verkehrsunfällen, Schäden am Mietwagen oder bei Problemen mit der Versicherung. Über unser Kontaktformular haben Sie die Möglichkeit dem Verkehrsanwalt Ihrer Wahl eine Terminanfrage zu senden - Sie erhalten dann umgehend eine Rückmeldung!

Sie sind zu schnell gefahren?

Ein Großteil aller verkehrsrechtlichen Angelegenheiten dreht sich um Geschwindigkeitsüberschreitungen. Wer mit zu hoher Geschwindigkeit geblitzt wird, dem drohen schnell Geldstrafen, Punkte in Flensburg oder schlimmstenfalls sogar ein Fahrverbot. Allerdings muss man das nicht immer einfach so hinnehmen - viele der zugestellten Bescheide sind fehlerhaft und können von einem Anwalt angefochten werden. So können unter Umständen technische Fehler am Messgerät oder Beschädigungen an der Straße selbst vorliegen. Wichtig: Der Einspruch muss innerhalb von 14 Tagen in schriftlicher Form erfolgen! Verlieren Sie also keine Zeit und vereinbaren so schnell wie möglich einen Termin für eine anwaltliche Beratung.

Die medizin-psychologische Untersuchung

Häufen sich die Geschwindigkeitsübertretungen oder wird man mit Alkohol am Steuer erwischt, kann dem Fahrer die Fahrerlaubnis vorläufig entzogen werden. Um diese wiederzuerlangen, muss sich der Betroffene oftmals einer MPU unterziehen. Die Anordnung der Untersuchung selbst, lässt sich rechtlich nur schwerlich angreifen. Ein Fachanwalt für Verkehrsrecht kann Sie jedoch im Vorfeld beraten und optimal auf den Test vorbereiten. Zudem kann im Falle eines negativen Gutachtens gerichtlich gegen die Ablehnung der beantragten Neuerteilung des Führerscheins vorgegangen werden. Vereinbaren Sie hierzu am besten ein ausführliches Beratungsgespräch mit einem auf das Verkehrsrecht spezialisierten Anwalt.

Sie haben Streit mit einem Versicherer?

Vor allem bei Unfällen ist es oft unausweichlich einen erfahrenen Anwalt für Verkehrsrecht aufzusuchen - insbesondere dann wenn Sie der Geschädigte sind. Denn auch wenn Ihnen rein rechtlich eine Entschädigung zusteht, ist es gar nicht so einfach diese in der richtigen Höhe zu ermitteln und auch durchzusetzen. Zwar bieten Schmerzensgeldtabellen einen Anhaltspunkt für die Ihnen zustehende Summe, diese ist aber immer von vielen individuellen Faktoren abhängig und variiert von Fall zu Fall. Zudem stellen sich Versicherer oft quer und versuchen Ihre Forderung so niedrig wie möglich zu halten - als juristischer Laie lässt man sich so schnell auf ein zu niedriges Angebot ein. Darüber hinaus kann es bei einem Unfall für die Versicherung relevant sein, dass Ihr TÜV abgelaufen ist. Lassen Sie sich in solchen Fällen daher unbedingt anwaltlich beraten!

Umtausch alter Führerscheindokumente

2022 sind alte Papier-Führerscheine die vor dem 31.12.1998 ausgestellt wurden in fälschungssichere Führerscheine im Scheckkartenformat umzutauschen. Der Führerschein Umtausch läuft gestaffelt bis 2033 und betrifft rund 43 Millionen Führerscheinbesitzer. Dieses Jahr trifft es die Jahrgänge 1953 bis 1958. Eigentlich sollte der Umtausch bis 19. Januar 2022 bereits geschehen sein, der Termin wurde jedoch verlängert und der Umtausch ist nun bis 19. Juli 2022 möglich. Erst danach ist mit Bußgeldern zu rechnen. Auch am digitalen Führerschein wird weiterhin gearbeitet. Technische Probleme der ID Wallet App hatten den Prototyp vorerst gestoppt. Der digitale Führerschein wird jedoch kein Ersatz des neuen Scheckkarten-Führerscheins, er soll ihn lediglich ergänzen und dem Führerscheinbesitzer einige Erleichterungen im privatrechtlichen Bereich bringen wie etwa bei einer Autoanmietung oder Carsharing.

Die Förderung von E-Autos

Seit dem 01. Januar 2022 gibt es eine Änderung die Förderung von E-Autos betreffend. Um weiterhin eine staatliche Hybrid-Förderung zu erhalten ist die bisherige Mindestreichweite von 40 km auf 60 km angehoben worden. 2025 erhöht sie sich erneut. Es soll dann eine Mindestreichweite von 80 km vorgeschrieben sein. Die angesetzte Emissionsgrenze bleibt 2022 unverändert bei maximal 50 Gramm CO² pro Kilometer. Für die Innovationsprämie zur Förderung von E-Fahrzeugen gibt es eine Verlängerung bis Ende 2022, eine Änderung ist für 2023 angedacht.

Was ist die THG-Quote und für wen ist sie interessant?

Die Treibhausgasminderungsquote, kurz THG-Quote, ist ein weiterer Ansatz den CO²-Ausstoß zu verringern. Mineralölunternehmen wurden Ziele vorgegeben um CO²-Emissionen einzusparen. Um dies zu erreichen, können sie eingesparte CO²-Emissionen von Haltern elektrischer Fahrzeuge einkaufen und damit ihren eigenen CO²-Ausstoß kompensieren. Umgekehrt bedeutet dies für Besitzer von E-Autos, dass sie durch ihre eingesparten CO²-Emissionen mit diesem Quotenhandel einige Hundert Euro (ca. 250 bis 350 Euro) pro Jahr zusätzlich einnehmen können. Diese Möglichkeit gilt jedoch nicht für Plug-In-Hybride, es muss sich um voll-elektrische E-Autos handeln. Das Umweltbundesamt, UBA, schätzt für die Berechnung jährlich den durchschnittlichen Stromverbrauch eines E-Autos und errechnet dann die handelbaren Quotenanteile. Die Abwicklung und Auszahlung übernehmen dann Zwischenhändler wie z.B. E-Mobilio oder Maingau Energie.

Spritpreis wurde angehoben

Seit dem 01. Januar 2022 gilt die zweite Stufe der CO²-Bepreisung. Diesel und Benzin wurden somit um ca. eineinhalb Cent / Liter teurer. Bis 2025 wird der CO² Preis weiter angehoben werden.

Was sonst noch interessant ist

Die Energiesteuer-Ermäßigung für Autogas endet am 31.12.2022. Die Verlängerung der Beweislastumkehr schützt seit dem 01. Januar 2022 den Verbraucher stärker. Die bisher gültigen sechs Monate nach Kauf wurden auf zwölf Monate angehoben. Das bedeutet, es wird davon ausgegangen, dass ein Mängel, der während dieser zwölf Monate festgestellt wird bereits bei der Auslieferung vorhanden war. Der Händler ist hier nun doppelt so lange in der Beweislast. Verbandskästen in Autos müssen nach neuer DIN-Norm künftig mit zwei Masken bestückt sein. Dies soll Pandemie unabhängig gelten, es gibt jedoch noch keinen Termin ab wann diese Vorschrift gelten soll. Für Waren mit digitalen Elementen wie etwa Navigationsgeräte, die ab dem 01. Januar 2022 gekauft werden, hat der Verkäufer nun für einen bestimmten Zeitraum eine Aktualisierungspflicht. Er muss den Kunden über kommende Updates informieren und sie kostenlos zur Verfügung stellen. Dies gilt für digitale Produkte sowie auch für digitale Inhalte.

Neuerungen auch in Bezug auf Fahrassistenzsysteme

In vielen Autos sind sie bereits vorhanden, jetzt werden Assistenz- und Sicherheitssysteme zur Pflicht. Für Hersteller gilt diese Pflicht bereits ab 06. Juli 2022 für die Typzulassung neuer Fahrzeuge und wird dann ab 07. Juli 2024 ausgeweitet für alle neu zugelassenen Fahrzeuge. Damit setzt der deutsche Gesetzgeber eine EU-Vorgabe in nationales Recht um und ergänzt so die bereits seit langem eingeführten Assistenten wie ABS, ESP oder Reifendruckkontrollsysteme. Die neuen Assistenz- und Sicherheitssysteme sollen u.a. ein Rückfahrassistent, ein intelligenter Geschwindigkeitsassistent, ein Notbremsassistent sowie ein Notfall-Spurhalteassistent sein. Auch ein Müdigkeitsassistent sowie ein Abbiegeassistent/Totwinkelassistent/Kollisionswarnsystem für Busse und Lkw gehört dann zu den neuen, serienmäßig vorgeschriebenen Sicherheitssystemen.

Interessantes für E-Autofahrer

Mit dem 28.06.2022 soll es für Autofahrer von E-Autos einfacher werden zu erkennen wie teuer ihre Betankung ist. Bisher waren die Kosten nur schwer erkennbar. Ab Juni 2022 soll nun eine verbraucherfreundlichere Darstellung der Preise gewährleistet werden indem an der Zapfsäule der Arbeitspreis je Kilowattstunde angegeben werden muss. Auch muss dann ein Ad-hoc-Aufladen (unmittelbares Laden und Bezahlen) an öffentlichen Ladestationen ohne Vertrag ermöglicht werden um auf ein flächendeckendes Ladenetz zugreifen zu können.