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Bußgeld: Wann Sie zum Anwalt sollten

Letzte Aktualisierung am 03.05.2016 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Wenn Sie eine Ordnungswidrigkeit begehen, werden Sie von der zuständigen Behörde mit einem Bußgeld verwarnt. Im Rechtssinne haben Sie rechtswidrig gehandelt, machen sich aber nicht strafbar. Das ist ein großer Unterschied, denn Sie werden weder vorbestraft, noch werden Sie mit einer Freiheitsstrafe belegt. Doch auch ein Fahrverbot kann Sie empfindlich treffen. Ein Überblick:

Bußgeld im Verkehrsrecht

Die häufigsten Bußgelder gibt es im Verkehrsrecht, genauer bei Verstößen gegen die Straßenverkehrsordnung. Allen voran bei der Geschwindigkeitsüberschreitung, beim Verstoß gegen das Parkverbot oder sonstigen Parkverstößen, bei zu dichtem Auffahren, bei Rotlichtverstößen oder ähnlichem.

Der "worst case" beim Bußgeld

Je nach Schwere der Ordnungswidrigkeit erhalten Sie entweder einen Bußgeldbescheid, in dem Ihnen ein Verwarnangebot unterbreitet wird. Oder Sie erhalten zusätzlich einen Punkt oder Punkte gemäß des offiziellen Bußgeldkatalogs. Der Bußgeldkatalog ist die zentrale Tabelle mit den häufigsten Verkehrsverstößen und des dafür vorgesehenen Bußgelds, ggf. auch der Höhe der Punkte im Verkehrsstrafregister. Für bestimmte Verstöße wird auch direkt ein Fahrverbot verhängt. Beim Fahrverbot geben Sie Ihren Führerschein lediglich eine Zeit ab und bekommen diesen nach Ablauf der Frist wieder ausgehändigt.

Bußgeld: Warum und wann sollten Sie zum Anwalt?

Grundsätzlich haben Sie nach Erhalt des Bußgeldbescheids zwei Wochen Zeit, um dagegen Einspruch einzulegen. Es lohnt sich in vielen Fällen, einem Anwalt den Fall zu übergeben und nicht direkt zu zahlen, insbesondere dann, wenn ein Fahrverbot droht. Ein Anwalt überprüft einerseits die Rechtmäßigkeit der Maßnahme. Gerade bei Blitzern oder Abstandsmessungen gibt es viele Messfehler aufgrund von technischen Defekten oder falscher Bedienung. Ein Anwalt überprüft des weiteren die Verhältnismäßigkeit der Maßnahme. Dies ist insbesondere für Berufsfahrer oder Pendler von Bedeutung. Sind Sie aufgrund Ihres Berufs auf das Fahrzeug angewiesen, kann hier in Bezug auf das Fahrverbot eine gute Verteidigungsstrategie aufgebaut werden.

Unterschied zu Verkehrsstrafdelikten

Natürlich gibt es auch im Verkehrsrecht Delikte, die strafrechtlich verfolgt werden. Wenn Sie beispielsweise unter Alkoholeinfluss (so genannte Trunkenheitsfahrt ) einen Autounfall mit Personenschaden verursachen, ist dies keine Ordnungswidrigkeit, sondern eine strafbare Handlung. Verstoßen Sie dabei auch gegen die Straßenverkehrsordnung, wird das dafür vorgesehene Bußgeld aber dennoch fällig. Bei Delikten, die das Verkehrsstrafrecht betreffen, ist anwaltlicher Beistand unverzichtbar.

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