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Bei Bedürftigkeit: Sozialleistungen stehen Ihnen zu

Ob Sie Anspruch auf Gelder aus den Sozialversicherungssystemen haben, hängt im Wesentlichen davon ab, ob Sie in die entsprechende Versicherung eingezahlt haben. Ob Sie Ansprüche auf soziale Hilfe und Förderung haben, davon, ob Sie als bedürftig im Sinne des Gesetzes gelten. Die folgenden Leistungen sind möglich:
  • soziale Vorsorge: Damit sind die gesetzlichen Versicherungen gemeint, also gesetzliche Krankenversicherung, gesetzliche Unfallversicherung, gesetzliche Rentenversicherung, Pflegeversicherung, Künstlersozialversicherung und Landwirtschaftliche Sozialversicherung. Auch die Arbeitslosenversicherung bzw. der Service der Arbeitsförderung (Berufsberatung z.B.) wird hier von den meisten hinzugerechnet, zumindest berät Sie ein Rechtsanwalt oder Fachanwalt für Sozialrecht auch hinsichtlich Fragen zur Arbeitslosenversicherung oder zur Arbeitsförderungsmaßnahmen.
  • soziale Hilfe und Förderung: Hierunter fallen hauptsächlich Hilfe für den Lebensunterhalt, Grundsicherung im Alter oder bei Erwerbsminderung, Hilfemaßnahmen für die Gesundheit, Hilfemaßnahmen für die Pflege, Hilfe für Menschen mit Behinderung (Eingliederung). Die früheren Überschriften Sozialhilfe und Arbeitslosenhilfe sind heutzutage im Arbeitslosengeld II gebündelt.
  • soziale Entschädigung: Im wesentlichen sind damit Unterstützungsleistungen für Kriegsopfer und deren Angehörige gemeint.

Bescheid erhalten? Antrag abgelehnt? Ein Anwalt für Sozialrecht hilft

Wenn es um Sozial-Leistungen geht, muss sich der Bürger als Leistungsempfänger nicht mit Bescheiden und Ablehnungen der Ämter zufrieden geben. Er hat Rechte, und damit stehen ihm auch entsprechende Rechtsmittel zur Verfügung. Gegen Bescheide kann man in der Regel Widerspruch einlegen; hier sind wichtige Fristen zu beachten. Meist muss der Widerspruch schriftlich erfolgen und möglichst genau begründet werden. Das ablehnende Amt gibt eine Stellungnahme zum Widerspruch ab. Lehnt das Amt den Widerspruch ab, kann ein Betroffener Klage vor dem zuständigen Sozialgericht erheben. Kommt es zu einem Gerichtsverfahren, sind die Verfahrensgebühren für den Bürger kostenfrei. Bei allen diesen Schritten kann ein Anwalt Sie wirksam und kompetent unterstützen.

Ihr Recht: Hilfe zum Lebensunterhalt und in besonderen Lebenslagen

Das Grundgesetz gebietet, dass jedem Menschen in Deutschland ein bestimmter Lebensstandard und ein menschenwürdiges Leben zustehen. Sozialrechtliche Hilfen, die das leisten sollen, sind Hilfe zum Lebensunterhalt und Hilfen in besonderen Lebenslagen. Alle diese Formen der Unterstützung müssen beantragt und können folglich auch abgelehnt werden. Wenn Sie einen Bescheid von Amtswegen erhalten und dazu Fragen haben oder Streit mit einer Behörde entsteht, sollten Sie sich an einen Sozialrechtsexperten wenden. Aber Vorsicht: Selbst wenn Sie eine Rechtsschutzversicherung haben, übernimmt diese in aller Regel nicht die Anwaltskosten. Bedürftige können sich aber einen so genannten Beratungshilfeschein ausstellen lassen. Näheres dazu erfahren Sie aber bei dem Anwalt, den Sie beauftragen. Kontaktieren Sie gleich hier einen Rechtsanwalt für Sozialrecht.

Letzte Aktualisierung am 2018-02-14

Weiterführende Informationen
Weiterführende Informationen zu Sozialrecht
Arbeitsagenturen beraten, vermitteln und zahlen Gelder aus den sozialen Kassen aus. Probleme treten meist dann auf, wenn die Arbeitsagentur reglementierend gegen Jobsuchende oder Arbeitslose vorgeht. Bei dem Ausstellen von Bescheiden oder Auflagen können auch der Agentur Fehler unterlaufen. (vom 19.10.2016) mehr...
Arbeitslosengeld wird aus den Geldern der Arbeitslosenversicherung bestritten, die Angestellte und Arbeiter mit ihren Beiträgen bestücken. Das Arbeitslosengeld gehört zu den Sozialversicherungsleistungen, die Bürger der Bundesrepublik Deutschland vor sozialen Härten bewahren sollen. (vom 14.11.2016) mehr...
BAföG ist eigentlich ein Gesetz, damit werden aber praktisch die Sozialleistungen bezeichnet, die Schüler und Studierenden unter bestimmten Voraussetzungen zustehen. Diese Voraussetzungen sind eigentlich bundeseinheitlich geregelt, trotzdem gibt es in Einzelfällen Bescheide, bei denen es sich lohnt, sich rechtlich zu wehren. (vom 10.11.2016) mehr...
Die UN-Konvention zum Schutz der Rechte behinderter Menschen wurde im März 2009 auch in Deutschland verabschiedet. Die Konvention setzt Menschen mit Behinderung in ein völlig anderes Licht; der Weg ist jedoch nach wie vor steinig. (vom 22.10.2015) mehr...
Juristisch meint man mit Beitragsrecht in erster Linie entweder die "Beiträge" zur gesetzlichen Sozialversicherung oder es handelt sich um einen "Beitrag" (= Gebühr) anliegender Grundstückseigentümer. Beides Mal helfen Ihnen spezialisierte Rechtsanwälte. (vom 05.12.2016) mehr...
Was passiert, wenn man seinem Beruf von heute auf morgen aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr nachgehen kann? Ohne Frage: Die Fähigkeit zu verlieren, den eigenen Beruf weiter auszuüben, gilt als existenzielles Risiko. Ist es daher sinnvoll, Berufsunfähigkeit abzusichern? (vom 07.10.2015) mehr...
Elterngeld ist eine Sozialleistung; es wird zusätzlich zum Kindergeld gezahlt. Es soll Müttern und Vätern gleichermaßen ermöglichen, sich in den besonders wichtigen ersten Lebensmonaten mehr Zeit für den Nachwuchs zu nehmen ohne dass finanzielle Nöte entstehen. (vom 31.01.2017) mehr...
Eigentlich eine dramatische Entwicklung, die sich schleichend und fast im Verborgenen vollzieht: Immer mehr Kinder müssen Unterhalt für ihre Eltern aufbringen, wenn die Eltern alt werden. (vom 29.10.2015) mehr...
Erziehungsgeld gab es für Eltern bis zum 31.12.2006 in Deutschland. Danach wurde das Erziehungsgeld durch das Elterngeld ersetzt. In zwei deutschen Bundesländern können Eltern aber auch heute noch im Anschluss an das Elterngeld ein sogenanntes Landeserziehungsgeld erhalten. (vom 19.07.2017) mehr...
Hartz IV oder ALG II ist als eine Grundsicherungsleistung für Arbeitssuchende gedacht. Sie ersetzt die bis 2004 geltende Arbeitslosenhilfe. Leistungen nach Hartz IV sind nicht üppig sondern ermöglichen maximal mal ein (Über-)Leben am Existenzminimum. (vom 11.06.2018) mehr...
Inobhutnahmen greifen tief in die Persönlichkeitsrechte ein. Nicht nur deshalb sind sie eine schwierige Materie. Auf der einen Seite sollen Kinder geschützt und schlimme Entwicklungen verhindert werden, auf der anderen Seite werden Eltern- und Kinderrechte eingeschränkt und Konflikte erst dadurch heraufbeschworen. (vom 03.08.2016) mehr...
Kindergeld wird gezahlt, um den erhöhten Bedarf, der durch die Geburt und die Erziehung eines Kindes entsteht, abfedern zu helfen. Mögliche Bezieher sind nicht nur die Eltern; auch andere Personen, die Kinder in ihren Haushalt aufgenommen haben, können Kindergeld bekommen. (vom 20.03.2017) mehr...
Alle Kostenträger in der gesetzlichen Sozialversicherung (Krankenversicherung, Rentenversicherung, Unfallversicherung, Arbeitslosenversicherung und Pflegeversicherung) haben ihren Versicherten gegenüber definierte Verpflichtungen, denen sie nachkommen müssen. Wenn Ihre gesetzliche Krankenkasse sich weigert, sind Sie nicht machtlos. (vom 16.11.2015) mehr...
Das Schwerbehindertenrecht soll behinderten Menschen, die unter besonderen gesundheitlichen Einschränkungen leiden, das Recht auf Gleichstellung und Gleichbehandlung in der Gesellschaft sichern. Voraussetzung für die Gewährung bestimmter Vorteile ist die Anerkennung des Status als schwerbehinderter Mensch. (vom 27.02.2017) mehr...
Senioren - Menschen im fortgeschrittenen Lebensalter - begegnen laufend besonderen Fragestellungen, auch rechtlicher Natur. Häufig benötigen sie eine besondere Vertretung in ihren Angelegenheiten gegenüber Behörden, Vertragspartnern, Versicherungen, Institutionen. (vom 10.11.2017) mehr...
Ob ALG II, BaföG, Rente oder Wohngeld: Wer beim Bezug von Sozialleistungen schummelt, läuft Gefahr strafrechtlich relevanten Sozialbetrug zu begehen. Und der bleibt in vielen Fällen auch nicht unbemerkt. (vom 23.05.2017) mehr...
Erleiden Kinder den Schicksalsschlag ein Elternteil oder gar beide Eltern zu verlieren, rücken neben der Bewältigung von Trauer oft auch Fragen im Hinblick auf die finanzielle Zukunft des Kindes in den Vordergrund. In Deutschland erhalten Kinder zur Sicherung ihrer Existenz Halb- bzw. Waisenrente. (vom 20.06.2017) mehr...
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