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Letzte Aktualisierung am 02.06.2023 / Lesedauer ca. 4 Minuten
Anwalt Sozialrecht

Welche Bereiche umfasst das Sozialrecht?

Das Sozialrecht umfasst sehr viele Bereiche. Es geht um den Grundsatz der Sozialstaatlichkeit. Geregelt ist das Sozialrecht überwiegend im Sozialgesetzbuch (SGB). Dieses besteht wiederum aus zwölf Sozialgesetzbüchern und soll soziale Sicherung gewährleisten. Die wichtigen Säulen des Sozialrechts sind deshalb Sozialversicherung, Sozialversorgung und Sozialhilfe. Mit Pflichtversicherungen, wie Krankenversicherung, Pflegeversicherung oder der Arbeitslosenversicherung für abhängig Beschäftigte sorgt die Bundesregierung Deutschlands dafür, dass bei allgemeinen Lebensrisiken wie Krankheit, Unfall oder Jobverlust Leistungen erbracht werden. Die Betroffenen haben dann Anspruch Leistungen wie Krankengeld, Pflegegeld oder Arbeitslosengeld. Auch das Flüchtlingsrecht, der Lastenausgleich u.a. gehören ebenfalls in den Bereich des Sozialrechtes.

Wo bekommt man sozialrechtliche Unterstützung in familiären Angelegenheiten?

Patientin erhält Medikamente im Bett liegendAuch innerhalb der eigenen Familie kann sozialrechtliche Unterstützung erforderlich werden. Dies beginnt bereits mit der Familienplanung. Ist man wegen der Betreuung des eigenen Kindes nicht voll erwerbstätig, hat man Anspruch auf staatliche Unterstützung in Form von Elterngeld. Darüber hinaus besteht ein weiterer Anspruch nämlich auf Kindergeld, mitunter kann dieser Anspruch sogar noch für volljährige Kinder bis zum 25. Lebensjahr beantragt werden. Beginnt Ihr Kind eine Ausbildung oder ein Studium, kann hingegen unter gewissen Voraussetzungen BAföG bezogen werden. Dies ist insbesondere von der Einkommens- und Vermögenssituation der Eltern abhängig. Was viele nicht wissen, auch die Eltern haben später, in Form von Elternunterhalt, einen Anspruch auf Unterstützung gegenüber ihren Kindern. Da in all diesen Fällen viele individuelle Faktoren zu berücksichtigen sind, empfiehlt es sich in besonderem Maße eine sozialrechtliche Beratung bei einem Rechtsanwalt / einer Rechtsanwältin für Sozialrecht in Anspruch zu nehmen. Mit seinen / ihren Kenntnissen kann er / sie den Mandanten einen Überblick über Möglichkeiten und ihnen zustehende Hilfen entsprechend ihrer jeweiligen Situation verschaffen.

Was soll ich tun bei Problemen mit dem Bürgergeld ( Hartz 4 )?

Nach dem Jobverlust ist der Gang zur Arbeitsagentur oft unausweichlich. Statt hilfreicher Unterstützung erfahren viele Antragsteller dort unzureichende Betreuung, ungerechte Behandlung oder sogar Leistungskürzungen des Arbeitslosengeldes oder des Bürgergeldes (früher Hartz 4 – Sätze). Das muss man sich jedoch nicht immer gefallen lassen. Viele Bescheide sind fehlerhaft oder unzumutbar. Als juristische Laien haben die meisten Bürger jedoch kaum eine Chance gegen staatliche Behörden. Hier kann eine sozialrechtliche Beratung hilfreich sein. Ein versierter Anwalt für Sozialrecht kann die Maßnahmen der Arbeitsagentur rechtlich überprüfen und seinen Mandanten / Mandantin gegenüber der Behörde rechtssicher vertreten und gegebenenfalls Ansprüche durchsetzen. Vereinbaren Sie für eine Erstberatung am besten ein persönliches Gespräch mit einem Rechtsanwalt für Sozialrecht Ihrer Wahl!

Was tun bei Auseinandersetzungen mit gesetzlichen Versicherern?

Pflegerin hält ältere Damen im ArmHilfs- und pflegebedürftige Menschen sind oft völlig auf sich allein gestellt und wissen sich, bei Problemen mit dem Sozialamt oder anderen Sozialleistungsträgern, wie Krankenkassen oder der Agentur für Arbeit, nicht selbst zu helfen. Schwierigkeiten kann es zum Beispiel im Rentenrecht geben oder im Behindertenrecht, wenn es darum geht eine Schwerbehinderung anerkennen zu lassen. Ähnlich langwierig und komplex kann der Prozess sein, wenn eine Berufsunfähigkeit geltend gemacht oder eine Erwerbsminderungsrente gegenüber der Rentenversicherung eingefordert werden soll. In solchen Fällen sollten Sie frühzeitig anwaltliche Beratung in Anspruch nehmen. Wenden Sie sich in diesen Fällen an eine Kanzlei für Sozialrecht. Mit ihrer Rechtsberatung können Sie bei Rechtsstreitigkeiten soziale Unterstützung auch in der Höhe, in der Sie Ihnen zusteht, erreichen.

Wann spricht man von Sozialbetrug?

Sozialbetrug, bzw. Sozialleistungsbetrug, begeht man, wenn man staatliche Sozialleistungen beantragt und in diesem Antrag unwahre Angaben macht. Wer eigenes Vermögen oder Einkünfte nicht angibt, begeht Sozialbetrug, weil er die Voraussetzung der Hilfebedürftigkeit nicht erfüllt.

Auch spätere finanzielle Änderungen muss der Sozialleistungsempfänger selbständig der Behörde mitteilen. Denn veränderte finanzielle Verhältnisse, wie z.B. eine Erbschaft oder ein neues Arbeitsverhältnis, verändern möglicherweise seine Hilfebedürftigkeit. Geschieht ein Verschweigen vorsätzlich, so handelt es sich um eine Straftat und der Täter hat mit einer Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren, oder einer hohen Geldbuße zu rechnen. Kann der Delinquent nachweisen, dass es sich nicht um Betrug, sondern lediglich um ein Versehen handelte, so wird das Delikt als Ordnungswidrigkeit eingestuft und dem Täter droht dann eine Geldbuße bis zu 5000 Euro. Wichtig ist, dass lt. § 263 StGB (Strafgesetzbuch) der Versuch bereits strafbar ist.

Was tun, wenn einem Sozialbetrug vorgeworfen wird?

Wird der Vorwurf des Sozialbetruges gegen einen erhoben, so ist es wichtig, sich schnellstmöglich den rechtlichen Rat eines Anwalts für Sozialrecht einzuholen. Denn nicht jede unvollständige oder dem Amt verspätet weitergeleitete Information ist auch gleich eine Straftat. Ein wichtiger Tipp ist, in keinem Fall voreilig und ohne anwaltliche Unterstützung mit der Polizei zu sprechen. Wenden Sie sich an eine Anwaltskanzlei mit dem Rechtsgebiet Sozialrecht. Die Anwältin wird die Behauptung prüfen und bei unwahrer Behauptung des Sozialbetruges oder bei schlechter Beweislage Einspruch für ihren Mandanten einlegen und ihn, wenn nötig, auch vor dem Sozialgericht oder dem Bundessozialgericht vertreten.

Sie benötigen einen Anwalt für Sozialrecht?

Dass Sie auf Sozialleistungen angewiesen sind heißt leider nicht, dass Sie diese Hilfen auch automatisch erhalten. Dies hat vielfältige Ursachen. Zum einen sind die Anträge auf Sozialhilfe kompliziert, Antragsteller sehen sich oftmals behördlicher Willkür ausgesetzt und gesetzliche Versicherungen verweigern bestimmte Leistungen. Dennoch sollten Sie dies nicht einfach so hinnehmen. Ein Anwalt für Sozialrecht, Sozialhilferecht und Sozialversicherungsrecht kann Sie umfassend zu Ihren Rechten beraten und Ihnen helfen Ihre Ansprüche gegenüber dem Jobcenter, dem Sozialamt und den Versicherern erfolgreich durchzusetzen!

Wie bekomme ich Unterstützung wenn ich mir keinen Anwalt leisten kann?

Vor allem bei Sozialsachen spielen für die Betroffenen die Anwaltskosten für ihre Unterstützung eine große Rolle. Wenn Sie über wenig finanzielle Mittel verfügen, bedeutet dies jedoch nicht automatisch einen Verzicht auf rechtliche Unterstützung. Nimmt man die Dienste eines Rechtsanwaltes in Anspruch wird er vermutlich für die Erstberatung etwa 190 € zzgl. MwSt berechnen. Wer jedoch auf soziale Leistungen angewiesen ist, hat in der Regel auch einen Anspruch auf Beratungshilfe. Fragen Sie hierzu am besten beim Rechtsanwalt Ihrer Wahl nach!

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