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Beratung und sofortige Rechtshilfe im Erbrecht

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Plötzlicher Todesfall – hier finden Sie Beratung und Unterstützung

Viele Menschen beschäftigen sich nicht gerne mit erbrechtlichen Themen. Oft ereilt uns eine Todesnachricht sehr plötzlich, und wir stehen vor einem Berg an Dingen, die umgehend zu regeln sind, mit denen wir uns aber noch nie beschäftigen mussten. Nach dem plötzlichen Tod eines Menschen ist vieles zu klären: Der Mietvertrag muss gekündigt und das Arbeitsverhältnis beendet werden, die Behörden sind zu informieren. Gleichzeitig müssen zeitnah alle Unterlagen des Verstorbenen gesichtet werden, wenn kein verantwortlicher (Lebens-)Partner vorhanden ist, der die Rechtsnachfolge antritt: Wie war die finanzielle Lage des Verstorbenen, bestehen Außenstände / Schulden, die als Grundlage für das (mögliche) Erbe dienen, ist ein (gültiges) Testament / Vermächtnis hinterlegt oder vorhanden? Dann muss allen Verwandten und Freunden die Todesnachricht überbracht werden, ggf. müssen Familienangehörige ausfindig gemacht werden, die man aus den Augen verloren hat. Sogar eine letzte korrekte Steuererklärung ist für den Toten zu erstellen. Es müsste vieles richtig gemacht werden, und trotzdem läuft vieles falsch. Wie verhält man sich, wenn Schulden vorhanden sind, die das Erbe (Barvermögen, Guthaben, Sachwerte) übersteigen? Muss man / soll man das Erbe antreten oder nicht? Spätestens wenn es Probleme mit der Gültigkeit des Testaments gibt (verschiedene Versionen tauchen auf) und Streit zwischen den Erben droht, ist der Rat eines Anwalts unumgänglich.

Hilfe vom Anwalt, wenn es um Ihr Testament geht

Weise Menschen sorgen vor. Sie wollen sicher sein, dass ihre letzten Dinge noch zu Lebzeiten geregelt werden und so Streit zwischen ihren Erben von vornherein ausgeschlossen wird. Sie wollen ihre eigenen Vorstellungen umgesetzt wissen und entscheiden über alle erbrechtlichen Regelungen noch vor ihrem Tode. Dafür erstellen sie ein Testament an dessen Gültigkeit feste Voraussetzungen gebunden sind. Partner erstellen gerne zu zweit ein Berliner Testament. Um alles richtig zu machen und z.B. Formfehler zu vermeiden, die eine Anfechtung des Testaments ermöglichen könnten (nicht handschriftlich erstellt, Unterschrift zweifelhaft etc.) raten wir auch hier zur Beratung durch einen Anwalt.

Gesetzliche Erbfolge? Möglichst vermeiden!

Wenn kein Testament vorhanden oder das Testament ungültig ist, tritt das Gesetz ein. Dann kommt die so genannte gesetzliche Erbfolge zur Anwendung. Ehe- und Lebenspartner stehen als Erben an erster Stelle. Ihnen folgen die ehelichen und nicht-ehelichen Kinder. Grob gesprochen richtet sich die Erbfolgeregelung nach dem Grad der verwandtschaftlichen Verhältnisse. Das trifft auch auf die steuerliche Bewertung zu. Wenn es an die Zahlung von Erbschaftssteuer geht, haben diejenigen Erben die größten Freibeträge, die dem Verblichenen am nächsten stehen.

Streit vermeiden, vorsorgen im Erbfall – ein Anwalt hilft

Weder kluges Erben noch kluges Vererben ist eine einfache Sache. Einfach ist es aber, unnötigen Ärger oder unnötige Streitigkeiten zu vermeiden, indem man sich als Erbe oder Erblasser von einem Fachmann beraten lässt. Es gibt zahlreiche Gestaltungsmöglichkeiten für ein Testament, für die Sie sich Tipps bei einem Anwalt für Erbrecht holen können. Es gibt weiterhin Spezialfälle für das Vererben (etwa wenn es um die Weitergabe eines Unternehmens geht), die man der gesetzlichen Erbfolge schlicht nicht überlassen darf. Ebenso ist es möglich, ein Erbe steuerlich zu gestalten, so dass die Folgegeneration nicht allzu viel Erbschaftssteuer zu entrichten hat. In allen diesen Fällen kann Ihnen ein Anwalt für Erbrecht kundige Unterstützung bieten.

Letzte Aktualisierung am 2018-02-21

Weiterführende Informationen
Weiterführende Informationen zu Erbrecht
Das Berliner Testament bietet viele Möglichkeiten, zu Lebzeiten und in Absprache mit Ihrem Partner Einfluss auf Ihren Nachlass zu nehmen. Nutzen Sie diese Chance - mit Köpfchen. Denn die Erbfolge von Gesetzen wegen ist möglicherweise nicht in Ihrem Sinne. (vom 05.07.2016) mehr...
"Wenn Du das nicht tust, enterbe ich Dich!" - Solche Aussprüche kommen gar nicht so selten vor - genauso wenig wie Versuche, tatsächlich jemandem von seinem Erbe auszuschließen. Obwohl jeder Vererber prinzipiell frei in der Wahl seiner Erben ist: Eine Enterbung hat Grenzen. (vom 19.05.2016) mehr...
Selbst in den intaktesten Familien kommt es im Erbfall häufig zu unliebsamen Auseinandersetzungen, die schlimmstenfalls in einer tatsächlichen Erbauseinandersetzung enden. Ist ein Unternehmen Teil der Erbmasse, ist anwaltlicher Rat unverzichtbar. (vom 02.06.2016) mehr...
Als Erbe oder auch Nachlass bezeichnet man die Hinterlassenschaft eines Verstorbenen. Nach der Frage, ob Sie erbberechtigt sind, schließt sich sogleich die Frage an, ob Sie erben möchten? Denn grundsätzlich erben Sie auch Schulden. (vom 02.06.2016) mehr...
Eine Erbschaft muss nicht immer etwas Positives sein. Oftmals besteht die Hinterlassenschaft lediglich aus einem Berg voller Chaos, hinter dem sich als "Sahnehäubchen" lauter Schulden verbergen. In diesem Fall müssen Sie das Erbe ausschlagen, bevor es zu spät ist. (vom 05.06.2018) mehr...
Vermögen von Verstorbenen, das über Jahre hinweg unangetastet auf irgendwelchen Konten liegt: Das kommt häufiger vor als Sie denken. Und wenn sich tatsächlich keine legitimen Nachfahren melden, erbt letztlich das Finanzamt. Gut, dass es die Erbenermittlung gibt. (vom 09.06.2016) mehr...
Wer allein erbt, muss sich nicht mit anderen Personen um das Erbe streiten. Bedenkt der Vererbende (Erblasser) aber mehrere Personen, so bilden sie gemeinsam eine Erbengemeinschaft. (vom 13.06.2016) mehr...
Als Erbe haften Sie grundsätzlich für den gesamten Nachlass und damit auch für alle Verbindlichkeiten - mit Ihrem gesamten Privatvermögen. Es sei denn, Sie entscheiden sich, das Erbe nicht anzutreten (Erbverzicht). Denn Erben müssen Sie nicht. (vom 13.06.2016) mehr...
Stirbt ein Angehöriger, müssen die Hinterbliebenen viele erbrechtliche und behördliche Dinge erledigen. Und die Zeit läuft: Möchten die Erben den Nachlass nicht antreten, müssen sie sich innerhalb einer sehr kurzen Frist dagegen entscheiden. (vom 10.04.2018) mehr...
Im Falle des Todes einer Person umfasst der Begriff Erbschaft das gesamte Vermögen eines oder einer Verstorbenen. Der oder die Begünstigten bezeichnet man als Erben oder Nachlassnehmer. Dabei kann es sich um eine Person oder um eine Erbengemeinschaft handeln. (vom 05.06.2018) mehr...
Eine Erbschaft anfechten - das macht man im allgemeinen Verständnis beispielsweise dann, wenn der Erbonkel einer der Erben in seinen Testament schlichtweg vergessen hat. Doch eine Erbschaftsanfechtung ist sehr viel komplexer. (vom 05.06.2018) mehr...
Wie kann ich meine Hinterlassenschaft so gestalten, dass der Fiskus meinen Erben nicht mehr wegnimmt als notwendig? Oder: Was muss ich tun, damit mir vom Erbe möglichst viel bleibt? Das sind Fragen, die in den Bereich der Erbschaftssteuer fallen. (vom 12.04.2018) mehr...
Wer zu Lebzeiten über sein Erbe bestimmen möchte, kann ein Testament oder einen Erbvertrag erstellen. Während wir mit dem Testament etwas anfangen können, gilt das nicht unbedingt für den Erbvertrag. Was ist dieser und für wen kommt er wann in Betracht? (vom 05.06.2018) mehr...
Ein Erbe kann hakelig sein, von der Suche nach dem Testament bis hin zu der Entscheidung, ob man ein Erbe antreten möchte oder lieber nicht. Erben sollten in diesem Zusammenhang das Nachlassgericht kennen: Nur hier erhalten Sie den so wichtigen Erbschein. (vom 15.06.2016) mehr...
Als Erbe oder Nachlassnehmer können Sie für alle Verbindlichkeiten haftbar gemacht werden, die im Zusammenhang mit dem Nachlass stehen. Das bedeutet im Klartext: Besteht das Erbe nur aus Schulden, müssen Sie diese begleichen. (vom 16.06.2016) mehr...
Nießbrauch ist eines der seltsameren Wörter, denen man landläufig begegnet. Aber es ist nicht nur uralt, sondern auch eine überaus praktische Sache, denn mit Nießbrauch kann man die Erbschaftssteuer erheblich mindern. (vom 05.06.2018) mehr...
Ein Nottestament ist ein Testament, das in einer konkreten Gefahren- oder Notsituation angefertigt wurde. Anfertigen kann in Ausnahmenfällen auch bedeuten, dass die Person seinen Willen nur mündlich unter Zeugen äußert. (vom 16.06.2016) mehr...
Jeder Vererber kann frei darüber entscheiden, welchen Menschen er sein Erbe zukommen lassen möchte. Aber: Bestimmte Personen erben immer - wenn auch nur den Pflichtteil. Dieser Pflichtteilsanspruch kann nur selten umgangen werden. (vom 10.04.2018) mehr...
Wer über eine Schenkung nachdenkt, tut dies hauptsächlich aus steuerlichen Erwägungen. Es gibt aber auch einen weiteren, für manche nicht weniger wichtigen Grund: Sie müssen weder die gesetzliche Erbfolge berücksichtigen noch wird der Pflichtteil abgezogen. (vom 16.06.2016) mehr...
Wenn Sie zu Lebzeiten entscheiden möchten, wer Ihr Erbe erhalten soll, können Sie das auf verschiedene Weise tun. Eine Möglichkeit ist es, ein Testament aufzusetzen. Bei der Erstellung oder Prüfung eines bestehenden Testaments bietet ein Anwalt entscheidende Hilfe. (vom 13.06.2018) mehr...
Mit dem Aufsetzen eines Testaments ist es nicht getan. Jemand muss im Erbfall die Testamentsvollstreckung übernehmen, um den letzten Wille auch zu realisieren. Dieses Amt kann der Vererber bereits in seinem Testament einer bestimmten Person übertragen. (vom 16.06.2016) mehr...
Das digitale Erbe ist eines der brisantesten Themen der nächsten Jahre. Oder wussten Sie, dass Sie als Erbe auch Online-Abos, E-Mail-Konten, social media-accounts oder Online-Auftritte des Verstorbenen miterben - und im Zweifelsfall die Rechnungen begleichen müssen? (vom 22.06.2016) mehr...
Erben wissen über die digitalen Aktivitäten und die daraus resultierenden Verpflichtungen ihres Erblassers selten Bescheid. Wer vererbt, sollte seinen Hinterbliebenen keine Rätsel aufgeben. Er sollte ein digitales Testament hinterlassen. Nur so können Erben einen Überblick über den digitalen Nachlass gewinnen. (vom 23.10.2017) mehr...
Expertentipps zu Erben & Vererben