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Auch Opfer einer Straftat brauchen Hilfe

Opfer einer Straftat werden wir fast alle einmal im Leben, denken Sie z.B. an die Delikte Diebstahl, Beleidigung, Betrug, Stalking oder an eine Form von Gewaltanwendung. Zumindest kennen wir sicherlich Familienangehörige oder Freunde, denen schon einmal etwas Entsprechendes passiert ist. Als Opfer einer Straftat oder als Verletzter muss man sich selbst um eine eventuelle Kompensation kümmern: Ansprüche aus den Tatfolgen einer Straftat (Schmerzensgeld, Schadenersatz) müssen in einem separaten zivilrechtlichen Verfahren geltend gemacht werden.

Zu Unrecht als Täter beschuldigt? Hier finden Sie Unterstützung

Täter im strafrechtlichen Sinne werden viele Menschen ganz schnell – vielleicht haben Sie auch schon einmal einen Autounfall verursacht, nachdem Sie über eine rote Ampel (oder war sie doch gelb?) gefahren sind. Doch auch unschuldig kann man selbst schneller in den Fokus der Strafverfolgungsbehörden geraten, als man dies je für möglich gehalten hätte. Denn für die Staatsanwaltschaft sind alle gleich, der Top-Manager, Otto Normalverbraucher oder Lieschen Müller. Deshalb kann es sein, dass man selbst schnell ins Mahlwerk der Justiz gerät - auch einmal zu Unrecht. Oft sind die Grenzen auch fließend: Wann hört Liebeswerben auf und wann beginnt Stalking, das mit dem Begriff Nachstellen seinen Platz in das Strafgesetzbuch gefunden hat?

So sollten Sie sich im Falle eines Strafdelikts verhalten

Wenn Sie im Bereich Strafrecht eine dringende Rechtsberatung, z.B. in Form eines Strafverteidigers o.ä., benötigen oder sich allgemein über Ihre rechtlichen Möglichkeiten informieren möchten, nehmen Sie möglichst zeitnah anwaltlichen Rat in Anspruch. Zeit und juristische Erfahrung gehören bei den allermeisten Strafdelikten zu den ausschlaggebenden Faktoren, die über Sieg oder Niederlage entscheiden.

Ihre Interessen stehen im Mittelpunkt

Ein Rechtsanwalt ist nicht zuletzt rechtlich dazu verpflichtet ausschließlich Ihre Interessen zu vertreten, was im Bereich Strafrecht von besonders großer Bedeutung sein kann. Kontaktieren Sie deshalb jetzt gleich einen Rechtsanwalt für Strafrecht in Ihrer Umgebung.

Letzte Aktualisierung am 2018-02-14

Weiterführende Informationen
Weiterführende Informationen zu Strafrecht
Das Adhäsionsverfahren ist ein zivilrechtliches Verfahren, das in einem Strafverfahren vom Opfer beantragt werden kann. In diesem Verfahren geht es um Entschädigungsansprüche, die im Strafverfahren eingebunden werden können. (vom 22.09.2016) mehr...
Verteidigen können Sie sich immer nur dann, wenn Sie wissen, was Ihnen vorgeworfen wird. Das gilt im Privat- und Berufsleben genauso wie in einem Strafverfahren. Gut, wenn Sie wissen, wo Sie Akteneinsicht erhalten können und wie viele Akten es über Sie überhaupt gibt. (vom 27.10.2016) mehr...
Wer verbotene Betäubungsmittel anbaut und/oder besitzt, damit Handel betreibt oder diese ins Ausland ausführt, wird im Sinne des Betäubungsmittelstrafrechts entsprechend verfolgt. Die Strafen dafür werden in den einzelnen EU-Länder unterschiedlich gehandhabt. (vom 26.09.2016) mehr...
Beleidigungen sind im Alltag - leider - an der Tagesordnung. Was viele nicht wissen, rechtlich kann man gut und gerne dagegen vorgehen. Denn eine Beleidigung ist grundsätzlich eine Straftat. Ob juristische Mittel in Ihrem Fall zielführend sind, sollten Sie klären lassen. (vom 22.09.2016) mehr...
Berufsverbot kann eine Konsequenz für bestimmte Berufsgruppen sein, wenn diese ihre Tätigkeit missbrauchen. Davon abzugrenzen ist das Beschäftigungsverbot etwa für Schwangere. Dieses hat schützenden Gesundheitscharakter. Ihre Rechte und Pflichten sollten Sie in beiden Fällen genau kennen. (vom 17.10.2016) mehr...
Kleine Geschenke erhalten die Freundschaft - nicht so im Geschäftsbereich oder gegenüber Behörden: Hier werden nette Präsente schneller als Bestechung ausgelegt, als viele ahnen. Dabei ist nicht klar geregelt, welche Bedingungen eine strafbare Bestechung erfüllen muss. (vom 24.10.2016) mehr...
Mit einem Betrug oder mit Betrügern kommen wir von Kindesbeinen an in Berührung. Die Gesetzgebung hat jedoch genaue Kriterien für das Vorliegen eines Betrugs. Nur dann kann man juristisch zu seinem Recht kommen - oder verurteilt werden. (vom 21.09.2016) mehr...
Welche Substanzen im strafrechtlichen Sinne Drogen sind, kann der Betäubungsmittelliste entnommen werden. Grundlage dafür ist das Betäubungsmittelgesetz (BTMG), der Strafrahmen im Betäubungsmittelstrafrecht beschrieben. (vom 06.12.2016) mehr...
Der Diebstahl ist eine der häufigsten Straftaten in Deutschland. Milde Strafen gibt es für Langfinger jedoch nur anfänglich und nur wenn der Tatvorwurf tatsächlich Diebstahl lautet und nicht von Raub die Rede ist. Ein Überblick. (vom 26.09.2016) mehr...
In TV-Krimis ist eine Durchsuchung nichts Besonderes mehr. Klopfen aber die Beamten "in echt" an die heimischen vier Wände, sieht der Fall anders aus. Welche Rechte und welche Pflichten haben Sie jetzt? Und noch wichtiger: Was können Sie im Anschluss daran tun? (vom 24.10.2016) mehr...
Für viele Menschen überraschend: Ein Einbruch ist keine Straftat, die im Strafgesetzbuch verankert ist. Vielmehr kommen beim Einbrechen je nach Vorgehen und Absicht des Täters unterschiedliche Straftatbestände in Betracht. (vom 10.05.2017) mehr...
"Mein Freund/ Ehemann hat mich erpresst" – nicht selten die Rechtfertigung vor Gericht dafür etwas getan oder unterlassen zu haben. In den meisten Fällen handelt es sich hier aber nicht um eine strafrechtlich relevante Erpressung, sondern um eine emotionale Erpressung. (vom 07.03.2017) mehr...
Geldwäsche ist wahrlich kein Kavaliersdelikt. In den letzten Jahren wurden die gesetzlichen Bestimmungen gegen diese Praxis weithin verschärft – in zahlreichen Ländern und EU-weit, mit dem Ziel, der organisierten Kriminalität den Nährboden zu entziehen. (vom 26.01.2017) mehr...
Gegen einen Haftbefehl kann ein Tatverdächtige nicht ad hoc etwas unternehmen. Ein Anwalt kann aber helfen, unter Umständen rasch wieder frei zu kommen. Wir erklären wie. (vom 24.10.2016) mehr...
Hausfriedensbruch ist dann gegeben, wenn man gegen das Hausrecht des Mieters oder Inhabers einer Immobilie verstößt und sich dort unbefugt aufhält bzw. widerrechtlich eindringt. Das gilt im Übrigen auch für befriedetes Besitztum wie eingezäunte Grundstücke oder Höfe. (vom 13.02.2017) mehr...
Hehlerei ist eine strafbare Handlung, die im Strafgesetzbuch genau beschrieben ist. Hierbei ist das Bereichern an gestohlener oder illegaler fassbarer Sachen gemeint. Seit 2015 gibt es im Strafgesetzbuch neu den Straftatbestand der Datenhehlerei. (vom 10.11.2016) mehr...
Das Jugenstrafrecht wurde speziell für straffällige Jugendliche eingerichtet. Es soll erziehen und in die richtige Richtung lenken und weniger bestrafen. Allerdings: Ohne Strafe kommt man auch hier nicht davon. Auch ein Ausreizen ist nicht empfohlen. (vom 16.11.2015) mehr...
Ein berührendes Thema, über das man nicht leicht spricht - und auch nicht leicht schreibt. Und doch findet sexueller Missbrauch an Kindern und Jugendlichen statt. Schwerwiegende Missbrauchs-Delikte sind Realität und werden es leider bleiben. (vom 14.04.2016) mehr...
Handelt es sich um eine oder nicht? Bei der Körperverletzung ist dies oft nicht eindeutig. Denn: Der erlittene Schaden muss nicht sichtbar sein. Die Konsequenzen können aber sehr wohl spürbar sein - für Opfer und Täter. (vom 21.09.2016) mehr...
Die Gründe für einen Ladendiebstahl ändern zunächst nichts an der Straftat an sich. Auf die Bemessung und die Art des Strafmaßes haben diese Umstände indes schon Einfluss; gerade bei Jugendlichen. Unschuldig des Ladendiebstahls bezichtigt? Dann lassen Sie Schmerzensgeldansprüche abklären! (vom 23.11.2015) mehr...
Der Mord an einem Menschen ist in Deutschland mit einer langen Haftstrafe belegt. Für Hinterbliebene ist nicht nur die Tatsache an sich, sondern vor allem ein entsprechender Prozess meist kaum zu ertragen. Aber auch (vermeintliche) Täter haben ein Recht auf einen fairen Prozess. (vom 25.11.2015) mehr...
Bei der Verhandlung einer Strafsache denken Richter und Staatsanwaltschaft per Gesetz in erster Linie an den vermeintlichen Täter, den Angeklagten. Das Opfer kann sich jedoch spürbar Gehör verschaffen, mit Hilfe der Nebenklage. (vom 02.02.2016) mehr...
Nötigung bedeutet, der Täter zwingt sein Opfer durch Ausübung von Gewalt oder Drohungen gegen seinen Willen zu einer Handlung. Die Nötigung muss nicht zwingend vom Opfer angezeigt werden, sie wird bei Bekanntwerden automatisch strafrechtlich verfolgt. (vom 29.05.2017) mehr...
Als Opfer einer Straftat können Sie in mehrfacher Hinsicht Hilfe in Anspruch nehmen. Mehr zu Ihren rechtlichen Möglichkeiten erhalten Sie hier. (vom 25.11.2015) mehr...
Die Opfervertretung in einem Strafverfahren, in dem das Opfer einer Straftat als Zeuge aussagt oder in einem Adhäsionsverfahren, in dem es als Nebenkläger auftritt, kann juristisch, sachlich und besonders menschlich höchst anspruchsvoll sein und hohe Sensibilität erfordern. (vom 27.06.2016) mehr...
Graffiti an der Hauswand, Kratzer am Auto oder zertretene Blumen im Vorgarten: Wer eine fremde Sache mit Absicht zerstört oder beschädigt, begeht eine strafrechtlich relevante Sachbeschädigung. (vom 18.05.2017) mehr...
Maßnahmen der Schadenswiedergutmachung können von der Staatsanwaltschaft per Auflage verordnet werden; sie können aber auch auf Anregung zwischen Beschuldigtem und Geschädigtem direkt ausgehandelt werden. (vom 28.06.2016) mehr...
Das Sexualstrafrecht ist juristisch gesehen Teil des Strafrechts. Hierbei geht es im Kern um die individuelle sexuelle Selbstbestimmung. Das Sexualstrafrecht wurde jüngst reformiert - zum Wohle der Opfer. (vom 09.11.2016) mehr...
Stalking kennt man insbesondere im prominenten Umfeld. Doch auch viele Privatpersonen sind der Beschattung durch vermeintliche Freunde ausgesetzt. 2007 wurde Stalking mit dem Begriff Nachstellung offiziell zur Straftat - Opfer können sich seither besser wehren. (vom 26.09.2016) mehr...
Jeder Bürger kann grundsätzlich Strafanzeige stellen. Allerdings muss mindestens eine nachprüfbare Tat vorliegen. Wer hingegen eine falsche Strafanzeige stellt, nur um jemandem zu schaden, macht sich strafbar – mit spürbaren Folgen. (vom 26.01.2016) mehr...
Mit Hilfe eines Strafbefehls "umgeht" die Staatsanwaltschaft einen Prozess und verhängt quasi direkt eine entsprechende Strafe. Wer es versäumt, dagegen Widerspruch einzulegen, der beraubt sich der Möglichkeit, vielleicht doch einen Freispruch zu erhalten. (vom 30.11.2015) mehr...
Nicht jede Tat ist eine Straftat. Eine Straftat ist ein Vergehen, das im Strafgesetzbuch steht. Welche Kriterien machen einen Tat zur Straftat? Und welche Einflussfaktoren für ein milderes Urteil gibt es? (vom 11.01.2017) mehr...
Ein Strafverfahren bildet die Basis für die Bestrafung eines Bürgers durch den Staat. Entsprechend konsequent und möglichst fehlerfrei muss der – vermeintlich – Angeklagte handeln. Ohne professionelle Hilfe gelingt dies selten. (vom 02.02.2016) mehr...
Wenn gegen Sie ermittelt wird, benötigen Sie eine gute Verteidigung. Viele Beschuldigte sparen am falschen Ende und verzichten auf einen Strafverteidiger. Ein Fehler, der oft erst bemerkt wird, wenn es - fast - zu spät ist. (vom 27.09.2016) mehr...
Wer einen Menschen vorsätzlich tötet, der hat im strafrechtlichen Sinne einen Totschlag zu verantworten. Eine vorsätzliche Tötung liegt dabei nicht nur vor, wer aktiv wird, sondern ggf. auch wer im entscheidenden Moment in vollem Bewusstsein, was passieren wird, nichts tut. (vom 30.11.2015) mehr...
Mit dem Täter-Opfer-Ausgleich steht in Strafverfahren ein außergerichtliches Verfahren zur Verfügung, das eine Aussöhnung zwischen Täter und Opfer anstrebt und einen materiellen Ausgleich für die begangene Tat schafft - bei entsprechenden Voraussetzungen. (vom 22.09.2016) mehr...
Ehrlich währt am längsten - schon wer eine Fundsache für sich behält, kann sich der Unterschlagung schuldig machen. Überhaupt geschehen Unterschlagungen oft „einfach mal so“ und ohne planvolle Absicht. Trotzdem sind sie mit empfindlichen Strafen belegt. (vom 19.06.2017) mehr...
Das Rechtsmittel der Untersuchungshaft, oder kurz U-Haft genannt, kann im Rahmen eines Ermittlungsverfahrens angewandt werden. Nur ein Richter kann mit einem entsprechenden Haftbefehl eine Untersuchungshaft anordnen. Wie sich Beschuldigte und/oder Angehörige verhalten sollten, erfahren Sie hier. (vom 01.12.2015) mehr...
Von Vergewaltigung spricht man dann, wenn eine Person gegen ihren Willen oder durch Ausnutzen einer hilflosen Lage zum Geschlechtsverkehr gezwungen wird. Eine Vergewaltigung ist ein schlimmes Vergehen. Trotzdem kommen Falschbezichtigungen häufiger vor als viele vermuten. (vom 26.10.2016) mehr...
Ehrverletzende Delikte, zu denen die Verleumdung gehört, geschehen sehr viel häufiger als man denkt; nur selten werden sie allerdings verfolgt. Sie sind belastend, und manchmal sind sie nicht mehr aus der Welt zu schaffen. Wer betroffen ist, muss sich also darüber klar werden, welche Haltung er dazu einnimmt. (vom 13.06.2017) mehr...
Wissen Sie, was Sie nach Erhalt einer Vorladung tun müssen? Erhalten Sie hier erste, wichtige Informationen und überlegen Sie die Beauftragung eines Anwalts - auch wenn Sie unschuldig sind. (vom 01.12.2015) mehr...
Wer schon einmal bei einer Gerichtsverhandlung dabei war, weiß: Geladene Zeugen müssen in der Regel vor Gericht aussagen. Wie immer gibt es bei einer solchen Regel auch Ausnahmen. Eine davon ist das Zeugnisverweigerungsrecht. (vom 29.09.2016) mehr...
In über 80 Prozent häuslicher Gewalt sind Männer die Täter und Frauen die Opfer. Während in früheren Zeiten Opfer regelrecht vor den Tätern fliehen mussten, bietet das Gewaltschutzgesetz heute besseren Schutz für die Betroffenen. (vom 14.06.2017) mehr...
Expertentipps zu Strafrecht & Ordnungswidrigkeiten

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