anwaltssuche

Anwalt Strafbefehl

Rechtsanwälte für Strafrecht. Hier finden Sie schnell & einfach einen persönlichen Anwalt für Ihren Rechtsfall vor Ort. Informationen und Rechtstipps von Anwälten für Strafrecht finden Sie auf dieser Seite und in unserem Expertentipp-Bereich.

Filtern nach Ballungsraum
Filtern nach Ort alphabetisch

Strafbefehl erhalten: Sofort Widerspruch einlegen

Letzte Aktualisierung am 2015-11-30 / Lesedauer ca. 1 Minute

Strafbefehl ist "Urteil ohne Verhandlung"

Durch Krimis kennen wir das "Prozedere" in der Strafverfolgung: Erst wird der Beschuldigte vernommen, dann die Anklage erhoben, dann dem Angeklagten der Prozess gemacht. In der Praxis wird dieser Weg von der Staatsanwaltschaft oftmals durch die Zustellung eines Strafbefehls abgekürzt. Sie nimmt dabei ihr Recht in Anspruch, quasi ein "Urteil ohne Verhandlung" erteilen zu dürfen. Voraussetzung ist allerdings, dass der Fall für die Staatsanwaltschaft hinreichend geklärt ist. Inhaltlich kann es sich um die unterschiedlichsten Straftatsbestände handeln: Diebstahl, Geschwindigkeitsüberschreitung, Betrug usw. Im Strafbefehl wird gleich auch das Strafmaß genannt: also z.B. eine Geldstrafe, ein Fahrverbot oder eine Verwarnung usw.

Umgang mit einem Strafbefehl

Wer einen Strafbefehl erhält, muss schnell handeln: Ein Einspruch ist nur innerhalb von zwei Wochen möglich. Danach gibt es keine Möglichkeit mehr, sich dagegen zu wehren. Der Einspruch kann zunächst ohne Begründung erfolgen, sollte aber immer vollumfänglich sein. D.h. man spricht sich gleichzeitig gegen Straftat und Strafmaß aus.

Hilfe vom Anwalt

Am besten ist es mit einem Strafbefehl sofort zu einem Anwalt zu gehen, der Sie als Strafverteidiger informieren und beraten kann. Übrigens: Nur mit Hilfe eines Strafverteidiger haben Sie noch eine realistische Chance auf einen Freispruch. Denn nur er erhält Einsicht in die Akte der Staatsanwaltschaft. Fragen Sie gleich hier einen spezialisierten Anwalt für Strafrecht in Ihrer Nähe. anwaltssuche.de

Weiterführende Informationen
Das könnte Sie auch interessieren
Handelt es sich um eine oder nicht? Bei der Körperverletzung ist dies oft nicht eindeutig. Denn: Der erlittene Schaden muss nicht sichtbar sein. Die Konsequenzen können aber sehr wohl spürbar sein - für Opfer und Täter. (vom 21.09.2016) mehr...
Beleidigungen sind im Alltag - leider - an der Tagesordnung. Was viele nicht wissen, rechtlich kann man gut und gerne dagegen vorgehen. Denn eine Beleidigung ist grundsätzlich eine Straftat. Ob juristische Mittel in Ihrem Fall zielführend sind, sollten Sie klären lassen. (vom 22.09.2016) mehr...
Das Adhäsionsverfahren ist ein zivilrechtliches Verfahren, das in einem Strafverfahren vom Opfer beantragt werden kann. In diesem Verfahren geht es um Entschädigungsansprüche, die im Strafverfahren eingebunden werden können. (vom 22.09.2016) mehr...
Verteidigen können Sie sich immer nur dann, wenn Sie wissen, was Ihnen vorgeworfen wird. Das gilt im Privat- und Berufsleben genauso wie in einem Strafverfahren. Gut, wenn Sie wissen, wo Sie Akteneinsicht erhalten können und wie viele Akten es über Sie überhaupt gibt. (vom 27.10.2016) mehr...
Wenn gegen Sie ermittelt wird, benötigen Sie eine gute Verteidigung. Viele Beschuldigte sparen am falschen Ende und verzichten auf einen Strafverteidiger. Ein Fehler, der oft erst bemerkt wird, wenn es - fast - zu spät ist. (vom 27.09.2016) mehr...
Wer verbotene Betäubungsmittel anbaut und/oder besitzt, damit Handel betreibt oder diese ins Ausland ausführt, wird im Sinne des Betäubungsmittelstrafrechts entsprechend verfolgt. Die Strafen dafür werden in den einzelnen EU-Länder unterschiedlich gehandhabt. (vom 26.09.2016) mehr...
Der Mord an einem Menschen ist in Deutschland mit einer langen Haftstrafe belegt. Für Hinterbliebene ist nicht nur die Tatsache an sich, sondern vor allem ein entsprechender Prozess meist kaum zu ertragen. Aber auch (vermeintliche) Täter haben ein Recht auf einen fairen Prozess. (vom 25.11.2015) mehr...
Bei der Verhandlung einer Strafsache denken Richter und Staatsanwaltschaft per Gesetz in erster Linie an den vermeintlichen Täter, den Angeklagten. Das Opfer kann sich jedoch spürbar Gehör verschaffen, mit Hilfe der Nebenklage. (vom 02.02.2016) mehr...
Expertentipps zu Strafrecht & Ordnungswidrigkeiten

Cookies helfen uns bei der Bereitstellung unserer Dienste. Durch die Nutzung unserer Dienste erklären Sie sich damit einverstanden, dass wir Cookies setzen. Datenschutzerklärung