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Buch 4. Familienrecht bürgerliche Ehe Verlöbnis mit Textmarker ©mko - topopt

Ein Rechtsanwalt für Familienrecht an Ihrer Seite

Letzte Aktualisierung am 19.05.2021 / Lesedauer ca. 3 Minuten
Anwalt Familienrecht

Was macht ein Anwalt für Familienrecht?

Das Familienrecht ist geregelt im BGB (Bürgerliches Gesetzbuch) viertes Buch. Juristische Fragen bei Problemen im Bereich des Familienrechts können in nahezu allen Lebenslagen und Beziehungsphasen auftreten. Von der Eheschließung über die Scheidung bis zum Umgang mit den Kindern. Konflikte innerhalb der Familie oder mit dem eigenen Partner sind immer eine sehr private Angelegenheit. Daher ist es in familienrechtlichen Angelegenheiten von besonderer Bedeutung, einen Anwalt an seiner Seite zu wissen, der sowohl fachliche als auch persönliche Kompetenz aufweist. Auf dieser Seite und den Anwaltsprofilen haben Sie die Möglichkeit, sich ausführlicher über das Familienrecht zu informieren und auf dieses Rechtsgebiet spezialisierte Anwälte zu finden. Über das Kontaktformular können Sie anschließend einfach und bequem einen Termin für ein Beratungsgespräch vereinbaren.

Anwaltliche Beratung rund um die Ehe

Bereits vor einer Eheschließung, manchmal auch erst während einer Ehe, stellt sich für viele Ehepaare die Frage, ob ein Ehevertrag bzw. eine Scheidungsfolgevereinbarung sinnvoll sein könnte. Diese bieten die Möglichkeit, Vereinbarungen, etwa durch eine Gütertrennung anstelle der gesetzlichen Zugewinngemeinschaft, zu treffen. Dadurch kann auf die individuellen Lebensumstände und Bedürfnisse der Eheleute eingegangen werden. Beispielsweise die Unternehmensnachfolge bei Auflösung der Ehe oder Tod kann so frühzeitig abgesichert werden. Durch einen Ehevertrag werden gesetzliche Regelungen nicht automatisch hinfällig. Es kann zwar auf den Zugewinnausgleich verzichtet werden, führt dies im Scheidungsfall jedoch zu einer zu einseitigen Benachteiligung des Verzichtenden, kann selbst ein notariell beglaubigter Ehevertrag angefochten werden. Derartige Verträge bestehen auch im Rahmen einer eingetragenen Lebenspartnerschaft, die jedoch mittlerweile durch die Ehe für alle ersetzt wurden.

Trennung und Scheidung

Frau streift Ehering vom Finger Anwaltliche Unterstützung im Bereich des Familienrechts entsteht für viele Paare erst mit der bevorstehenden Scheidung, denn diese kann nur vor dem Familiengericht erfolgen. Das Ende der Beziehung bringt eine Reihe von Sorgen, Ängsten und rechtlichen Problemen mit sich. Gibt es gemeinsame Kinder, so werden die Eltern mit Fragen zum Sorgerecht , Umgangsrecht und Unterhaltsrecht konfrontiert. Bei welchem Elternteil sollen die Kinder künftig leben? Soll das Sorgerecht gemeinsam ausgeübt werden? Gibt es einen Unterhaltsanspruch? Welcher Ehepartner muss Unterhalt zahlen? Was bedeuten die unterschiedlichen Unterhaltsarten (Trennungsunterhalt, nachehelicher Unterhalt, Naturalunterhalt, Barunterhalt, Kindesunterhalt)? Was ist ein Unterhaltsvorschuss? Im Scheidungsfall muss nicht nur die Unterhaltspflicht geklärt werden, auch der Versorgungsausgleich spielt oft eine große Rolle. Um negative Scheidungsfolgen so gering wie möglich zu halten, sollten die Ehegatten vor Antragseinreichung ein persönliches Beratungsgespräch mit einem Scheidungsanwalt über bestehende Möglichkeiten und Ansprüche führen. So können nervenaufreibende Rosenkriege vermieden und einvernehmliche Lösungen gefunden werden. Vermittlungsbedarf besteht mitunter auch bei der Trennung einer nichtehelichen Lebensgemeinschaft, denn auch hier entsteht oft Zwist wegen gemeinsam erworbener Vermögenswerte.

Der familienrechtliche Kinderschutz

Konzeptbild Familie mit Holzfiguren Dem Schutz der Kinder kommt im Familienrecht ein besonderer Stellenwert zu. So sind hierin nicht nur das Besuchsrecht für eheliche oder uneheliche Kinder geregelt, sondern es ist auch die Adoption sowie die Vormundschaft von Minderjährigen geregelt ebenso auch das Namensrecht. Den Geburtsnamen bei Neugeborenen darf nur das sorgeberechtigte Elternteil festlegen. Auch im Rahmen der Kommunikation und Interaktion mit dem Jugendamt oder der freien Träger der Jugendhilfe kann anwaltliche Beratung und Vertretung von Vorteil sein. So kann u.a. die Rechtslage geklärt werden, wenn man glaubt, bei der Intervention oder Einflussnahme durch das Jugendamt wurden möglicherweise rechtliche Grenzen überschritten. Umgekehrt können diese Institutionen jedoch beispielsweise in allgemeinen Fragen des Kindschaftsrechts, der Vielzahl der Unterhaltsformen, der Durchsetzung von einem Vaterschaftstest zur eindeutigen Klärung der Vaterschaft, oder der Bekämpfung von Zwangsheirat unterstützend zur Seite stehen. Nähere Informationen zur allen diesen Familiensachen und auch über weitere das Familienrecht betreffenden Gesetze wie z.B. das Lebenspartnerschaftsgesetz, Familienverfahrensgesetz (oder genauer: Gesetz über das Verfahren in Familiensachen und in den Angelegenheiten der freiwilligen Gerichtsbarkeit, kurz FamFG) oder auch die gesetzliche Pflegschaft, erhalten Sie am besten im Rahmen eines fachlichen Beratungsgesprächs mit einem Rechtsanwalt Ihrer Wahl!