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Trennung: Pause oder endgültiges Aus?

Letzte Aktualisierung am 26.04.2016 / Lesedauer ca. 2 Minuten

Trennung im juristischen Sinne

Formaljuristisch bedeutet Trennung oder Getrenntleben die Phase einer Ehe, in der ein Ehepaar keine "häusliche Gemeinschaft" mehr bildet und noch mehr, die "eheliche Lebensgemeinschaft" ablehnt. Es besteht also aus einem äußeren Merkmal - die Partner wohnen getrennt oder haben sich im Haus getrennte Bereiche eingerichtet - und einem quasi inneren Merkmal - ein Partner oder beide sagen, dass sie die Trennung möchten. Ganz wichtig: Eine Trennung bedeutet nicht gleich automatisch die Scheidung - auch nicht im juristischen Sinne.

Scheidung schon im Hinterkopf?

Paare können sich wie angedeutet sooft trennen und sich wieder zusammenraufen, wie sie möchten - ohne dass der Gesetzgeber davon etwas mitbekommt. Sollte ein Partner oder beide Partner mit der Trennung gleich die Ehescheidung im Hinterkopf haben, ist es dringend anzuraten, sich möglichst vor der eigentlichen Trennung von einem Rechtsanwalt beraten zu lassen. Denn mit einer Trennung lösen Sie im juristischen Sinne eine Kettenreaktion aus: Ab jetzt gelten Fristen und Termine, steuerliche und erbliche Aspekte können sich ändern. Ab jetzt können Sie aus Unwissenheit Fehler begehen, die Ihnen später steuerlich und finanziell große Nachteile bringen können. Ein Beispiel: Beantragen Sie den Ehegattenuntrehalt unbedingt noch vor dem Auszug. Wer den Antrag erst Monate nach dem Umzug stellt, kann seinen Anspruch damit verwirken! Auch muss sofort entschieden werden, wo die Kinder leben und wie Besuchsrecht und Sorgerecht geregelt werden sollen.

Trennungsvereinbarung, Scheidungsvereinbarung

Wer nicht mehr miteinander reden kann oder damit nur ärgerliche Diskussionen über Nebenschauplätze auslöst, dem kann eine Trennungsvereinbarung helfen. Diese Vereinbarung ist vom Wesen her ein Ehevertrag, nur eben am Ende einer Ehe. Die Trennungsvereinbarung kann als Vorlage zur Scheidungsvereinbarung (juristisch: Scheidungsfolgenvereinbarung) dienen. Grundsätzlich kann eine solche Vereinbarung ganz individuelle Absprachen enthalten. Einige Aspekte bedingen aber eine notarielle Beglaubigung der Vereinbarung. Das erklärt Ihnen Ihr Rechtsanwalt. Grundsätzlich kann man sagen: Wenn Sie sehr kurz verheiratet waren, kinderlos sind und ähnlich viel verdient haben, werden Sie vermutlich keinen Notar benötigen. Aber auch die notarielle Vereinbarung hilft, die Scheidung - sollten Sie diese wünschen - schneller und günstiger voranzutreiben. Denn alle Aspekte, die Sie ohne Gericht bereits im Vorfeld geregelt haben, spart Kosten.

Wann begann das Trennungsjahr?

Auch ob eine bereits erfolgte Trennung auf ein Trennungsjahr "angerechnet" werden kann, können Sie beim Experten klären lassen. Investieren Sie deshalb unbedingt möglichst bald in eine juristische Fachberatung. Dazu können Sie hier unverbindlich einen erfahrenen Anwalt für Familienrecht kontaktieren.


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