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Kategorie: Anwalt Strafrecht ,
05.10.2026 (Lesedauer ca. 10 Minuten, 30114 mal gelesen)
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Betäubungsmittel/Drogen: Was ist erlaubt, was ist verboten?

junger Mann raucht einen Marijuana Joint junger Mann raucht einen Marijuana Joint © freepik - mko

Welche Drogen sind in Deutschland verboten und wann beginnt die Strafbarkeit? Während manche Substanzen legal erhältlich sind, gelten für Betäubungsmittel, Medikamente und Cannabis unterschiedliche Regeln. Was darf man besitzen oder konsumieren, wann drohen strafrechtliche Konsequenzen und welche Besonderheiten gelten seit der Teillegalisierung von Cannabis?

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Wo und wie ist der Umgang mit Drogen gesetzlich geregelt?

Das Betäubungsmittelgesetz (BtMG) regelt grundsätzlich den Umgang mit Betäubungsmitteln jeder Art sowie die strafrechtlichen Konsequenzen. Der Umgang umfasst die Herstellung, Import und Export, Abgabe und Verschreibung von Betäubungsmitteln sowie deren Aufbewahrung. Stoffe, die als Betäubungsmittel gelten, sind in den Anlagen I - III des BtMG aufgeführt. Drogen, die hier nicht aufgeführt sind, fallen auch nicht in den Regelungsbereich des BtMG. So kann der Konsum von Pilzen eine berauschende Wirkung haben, ist aber nicht strafbar. Das BtMG wird durch verschiedene Rechtsverordnungen ergänzt.

Welche Betäubungsmittel/ Drogen sind verboten?

Welche Betäubungsmittel verboten sind, ergibt sich aus der in Anlage I-III des BtMG. Im Rahmen des seit dem 1. April in Kraft getretenen Cannabis-Gesetz und damit einhergehenden teilweise Legalisierung von Cannabis, wurde Cannabis aus der Liste der verbotenen Betäubungsmittel gestrichen. Der Umgang mit den hier aufgelisteten Stoffen ist verboten und wird strafrechtlich sanktioniert. In Anlage I werden die nicht verkehrsfähigen Betäubungsmittel aufgelistet. Darunter fallen beispielsweise LSD und Heroin. Bei diesen Drogen ist sowohl die Abgabe als auch der Handel mit ihnen verboten. Anlage II listet verkehrsfähige, aber nicht verschreibungspflichtige Betäubungsmittel auf, wie etwa Metamfetamin, eine Designer-Droge. In Anlage III stehen die verkehrsfähigen und verschreibungspflichtigen Betäubungsmittel. Hierzu gehören etwa Kodein, Barbiturate und Morphine. Seit der Änderung des Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetzes (NpSG) vom 7. Januar 2026 werden unter bestimmten Voraussetzungen auch einzelne psychoaktive Industriechemikalien wie Distickstoffmonoxid (Lachgas), Gamma-Butyrolacton (GBL) und 1,4-Butandiol (BDO) erfasst. Die Stoffe wurden in die neue Anlage 2 des NpSG aufgenommen. Welche Verbote gelten, hängt unter anderem von Konzentration, Verpackungsgröße, Abgabemenge und Vertriebsweg ab.

Wann ist der Konsum von Drogen in Deutschland legal?

Der reine Konsum von Betäubungsmitteln, die in Anlage I – III BtMG aufgelistet sind, ist nicht strafbar – alles andere, wie Erwerb, Besitz, Verschaffen, etc, schon! In der Praxis ist es schwer nachzuweisen, dass zusammen mit dem Konsum kein Besitz des Betäubungsmittels vorlag. Dies erscheint dann etwa plausibel, wenn jemand an einem Joint eines anderen Konsumenten zieht, ohne ihn selbst in der Hand zu halten. Liegt für den Konsum eines illegalen Betäubungsmitteln eine Genehmigung vor, ist dieser ebenfalls nicht strafbar. Ein ärztliches Rezept für Cannabis oder Amphetamine, wie Ritalin, legitimiert deren Besitz und Konsum. Gleiches gilt für Barbiturate oder Kodein. Erlaubt ist weiterhin der Umgang mit Betäubungsmitteln, die nicht in den Anlagen des BtMG aufgelistet sind. Dazu gehört etwa der Fliegenpilz, Eisenhut, Tollkirche oder auch der Narkosestoff Chloroform.

Wann sind Besitz, Erwerb, Weitergabe und Handel mit Drogen strafbar??

Nicht nur der Verkauf von Drogen kann strafbar sein. Das deutsche Betäubungsmittelrecht erfasst eine Vielzahl unterschiedlicher Handlungen vom Anbau und Erwerb über den Besitz bis hin zur Weitergabe oder Einfuhr. Welche Regeln gelten, hängt allerdings davon ab, um welchen Stoff es sich handelt. Für klassische Betäubungsmittel wie Kokain, Heroin oder Amphetamine gelten andere Vorschriften als für Cannabis oder sogenannte neue psychoaktive Stoffe. Das Betäubungsmittelgesetz untersagt insbesondere den unerlaubten Anbau, die Herstellung, den Handel, die Ein- und Ausfuhr, die Abgabe, den Verkauf, den Erwerb und den Besitz von Betäubungsmitteln. Wer ohne die erforderliche Erlaubnis mit einem unter das BtMG fallenden Stoff umgeht, kann sich strafbar machen. Im Grundtatbestand drohen Geldstrafe oder Freiheitsstrafe bis zu fünf Jahren. Unter „Handeltreiben“ fällt dabei nicht nur der klassische Verkauf auf der Straße. Strafrechtlich kann bereits jede eigennützige Tätigkeit erfasst sein, die auf den Umsatz von Betäubungsmitteln gerichtet ist. Auch wer Drogen nicht verkauft, sondern verschenkt oder einem anderen überlässt, kann sich deshalb strafbar machen. Der Bundesgerichtshof (Az. 5 StR 357/26) hat eine Verurteilung mehrerer Fahrer sogenannter „Koks-Taxis“ teilweise aufgehoben. Nach Auffassung des Gerichts reicht allein die Tätigkeit als Drogenkurier nicht aus, um einen Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge anzunehmen. Entscheidend ist vielmehr, welche Menge der jeweilige Fahrer bei einer konkreten Fahrt tatsächlich gleichzeitig bei sich hatte. In dem Verfahren ging es um drei Angeklagte, die Kokain in kleinen Portionen an Kunden auslieferten. Die Übergaben waren über ein typisches „Koks-Taxi“-Modell organisiert: Die Bestellungen erfolgten über Messenger-Dienste, die Fahrer brachten die Drogen anschließend in kleinen Einzelmengen zu den Käufern. Nach den Feststellungen des Landgerichts Berlin wurden dabei Röhrchen mit jeweils 0,5 Gramm Kokain verkauft. Einer der Angeklagten soll innerhalb von etwas mehr als vier Monaten insgesamt 558,5 Gramm Kokaingemisch in mehr als 1.100 Einzelportionen ausgeliefert haben. Das Landgericht verurteilte die Angeklagten unter anderem wegen Beihilfe zum bandenmäßigen Handeltreiben mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge in Tateinheit mit Besitz von Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge. Zwei der Fahrer legten gegen das Urteil Revision ein. Der BGH beanstandete insbesondere die Verurteilung wegen Besitzes einer nicht geringen Menge. Aus der insgesamt ausgelieferten Drogenmenge lasse sich nicht automatisch ableiten, dass die Fahrer bei einzelnen Fahrten jeweils eine entsprechend große Menge bei sich geführt hätten. Für den Besitz komme es nicht auf die während eines längeren Zeitraums insgesamt umgesetzte Menge an, sondern auf die Betäubungsmittelmenge, über die der Täter zu einem bestimmten Zeitpunkt tatsächlich verfügen konnte. Genau daran fehlten ausreichende Feststellungen. Zwar stand fest, dass die Fahrer über längere Zeit hinweg zahlreiche kleine Kokainportionen ausgeliefert hatten. Daraus ergab sich aber noch nicht, dass sie auf einzelnen Fahrten gleichzeitig mehr als die für Kokain maßgebliche nicht geringe Menge des Wirkstoffs mit sich führten. Der BGH machte damit deutlich, dass zwischen Handeltreiben und Besitz unterschieden werden muss. Beim Handeltreiben kann die Gesamtmenge der für den Verkauf bestimmten Betäubungsmittel maßgeblich sein. Beim Besitz zählt dagegen die Menge, die der Beschuldigte tatsächlich gleichzeitig innehatte. Auch der unerlaubte Erwerb von Drogen ist verboten. Dabei kommt es nicht darauf an, ob die Drogen gekauft, getauscht oder auf andere Weise beschafft werden. Auch der anschließende Besitz kann einen eigenen Straftatbestand erfüllen. Der Besitz kleiner Mengen zum Eigenverbrauch ist deshalb nicht automatisch legal. Allerdings kann die Staatsanwaltschaft unter bestimmten Voraussetzungen von einer Strafverfolgung absehen, wenn lediglich eine geringe Menge zum Eigenverbrauch betroffen ist, die Schuld gering wäre und kein öffentliches Interesse an der Strafverfolgung besteht. Einen allgemeinen Anspruch auf eine Einstellung gibt es daraus jedoch nicht. Strenger können die Folgen ausfallen, wenn größere Mengen betroffen sind oder weitere erschwerende Umstände hinzukommen. Wer beispielsweise mit Betäubungsmitteln in nicht geringer Menge Handel treibt, sie in nicht geringer Menge herstellt, abgibt oder unerlaubt besitzt, muss mit deutlich höheren Strafen rechnen. Der bloße Konsum eines Betäubungsmittels wird dagegen vom BtMG grundsätzlich nicht als eigener Straftatbestand erfasst. Das bedeutet allerdings nicht, dass Drogenkonsum rechtlich folgenlos ist. Um eine illegale Droge konsumieren zu können, muss sie regelmäßig zuvor erworben oder besessen worden sein – und genau diese Handlungen können bereits strafbar sein. Hinzu können weitere Konsequenzen kommen, etwa im Straßenverkehr. Für Cannabis gelten seit 2024 besondere Regeln nach dem Konsumcannabisgesetz. Das Gesetz geht zwar weiterhin grundsätzlich von einem Verbot verschiedener Umgangsformen aus, erlaubt Erwachsenen aber bestimmte Ausnahmen. Personen ab 18 Jahren dürfen grundsätzlich bis zu 25 Gramm Cannabis zum Eigenkonsum besitzen. Am Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt sind bis zu 50 Gramm sowie bis zu drei lebende Cannabispflanzen erlaubt. Das bedeutet jedoch nicht, dass Cannabis generell freigegeben ist. Insbesondere der gewerbliche Handel, die unzulässige Weitergabe, Ein- und Ausfuhr sowie der Besitz oberhalb bestimmter Grenzen können weiterhin verboten oder strafbar sein. Auch für den Konsum gelten Einschränkungen. Cannabis darf beispielsweise nicht in unmittelbarer Gegenwart Minderjähriger konsumiert werden. Zudem ist der öffentliche Konsum unter anderem in Schulen, auf Spielplätzen, in Kinder- und Jugendeinrichtungen sowie in bestimmten Bereichen von Sportstätten verboten. In Fußgängerzonen gilt zwischen 7 und 20 Uhr ebenfalls ein Konsumverbot. Besondere Regeln bestehen außerdem für sogenannte neue psychoaktive Stoffe, die teilweise als „Legal Highs“ oder „Research Chemicals“ angeboten werden. Dass ein Stoff nicht ausdrücklich als klassisches Betäubungsmittel eingestuft ist, bedeutet keineswegs automatisch, dass sein Umgang erlaubt ist. Das Neue-psychoaktive-Stoffe-Gesetz erfasst ganze Stoffgruppen und inzwischen auch bestimmte einzelne Stoffe. Verboten sein können unter anderem Handel, Herstellung, Ein- oder Ausfuhr, Erwerb, Besitz und Verabreichung.c Seit 2026 erfasst das NpSG zudem unter bestimmten Voraussetzungen einzelne Stoffe wie Distickstoffmonoxid, also Lachgas, sowie GBL und 1,4-Butandiol. Ob der Umgang verboten ist, hängt hier teilweise von Konzentration, Verpackungsgröße, Abgabemenge oder der Art des Vertriebs ab.

Wie mache ich mich bei illegalem Drogenkonsum strafbar?

Im BtMG hängt das Strafmaß bei Drogendelikten entscheidend von der Menge des Wirkstoffanteils ab. Unterschieden wird in „geringe Menge“, „normale Menge“ und „nicht geringe Menge“. Für jede Stufen gelten Grenzwerte, deren Überschreiten erheblichen Einfluss auf das Strafmaß haben. Die Grenzwerte werden nicht im BtMG bestimmt, sondern durch die Rechtsprechung. Bei kleinen Mengen zum Eigenverbrauch kann von einer Strafverfolgung abgesehen werden – muss aber nicht! Auch wenn von einer Strafverfolgung abgesehen wird, ist der Besitz der kleinen Menge an Drogen damit nicht legal. Beim Strafmaß bei Drogendelikten kommt es neben der Tat an sich auch darauf an, ob es sich um harte oder weiche Drogen handelt. Eine weiche Droge ist zum Beispiel Marihuana, Kokain und Heroin gelten als harte Drogen. Persönliche Umstände können sich mildernd auf das Strafmaß auswirken. So beispielsweise, wenn der Täter Ersttäter ist und keine Vorverurteilungen vorliegen.

Welche Regeln gelten jetzt für den Umgang mit Cannabis?

Seit dem 1. April 2024 ist in Deutschland das Cannabisgesetz in Kraft getreten. Es regelt eine zumindest Teillegalisierung der Droge Cannabis. Danach dürfen Erwachsene bis zu 25 Gramm Cannabis in der Öffentlichkeit bei sich führen. Im häuslichen Umfeld ist der Besitz von bis zu 50 Gramm getrocknetem Cannabis sowie bis zu drei Cannabispflanzen pro Erwachsenen erlaubt. Erwachsene dürfen Cannabissamen zum privaten Anbau online bestellen oder aus anderen EU-Staaten einführen. Wer gegen die erlaubte Mindestmenge verstößt, muss bei einer Menge von bis zu 5 Gramm in der Öffentlichkeit und bis zu 10 Gramm im häuslichen Umfeld mit einem Bußgeld rechnen. Dies gilt als Ordnungswidrigkeit. Wer mit größeren Mengen Cannabis als erlaubt erwischt wird, sieht sich einer Geldstrafe oder einer Freiheitsstrafe von bis zu drei Jahren ausgesetzt. Der Konsum von Cannabis ist in einem Radius von 200 Metern zu Schulen, Kitas, Spielplätzen, etc. verboten. Er ist auch in der unmittelbaren Nähe von Jugendlichen verboten. In Fußgängerzonen darf tagsüber nicht zwischen 7 und 20 Uhr Cannabis geraucht werden. Das Handeln mit Cannabis bleibt verboten und wird jetzt mit mindestens zwei Jahren Freiheitsstrafe geahndet.

Gibt es die Wahl zwischen Drogentherapie statt Strafe?

Eine Freiheitsstrafe im Rahmen des BtMG von unter zwei Jahren, die nicht zur Bewährung ausgesetzt wurde, kann ggfs. nicht vollstreckt werden, wenn sich der Angeklagte zu einer Entzugstherapie bereit erklärt. Voraussetzung ist, dass eine Abhängigkeit von Betäubungsmitteln beim Angeklagten vorliegt und ein ersichtlicher Zusammenhang zwischen der Straftat und der Drogensucht gegeben ist.

Wann verjähren Drogendelikte?

Die Verjährung von Drogendelikten richtet sich danach, ob sie als Vergehen oder Verbrechen abgeurteilt wurden. Vergehen nach § 29 BtMG verjähren nach fünf Jahren. Verbrechen nach §§ 29a, 30, 30a BtMG verjähren erst nach 20 Jahren.

Wann verjähren Drogendelikte?

Die Verjährung von Drogendelikten richtet sich danach, ob sie als Vergehen oder Verbrechen abgeurteilt wurden. Vergehen nach § 29 BtMG verjähren nach fünf Jahren. Verbrechen nach §§ 29a, 30, 30a BtMG verjähren erst nach 20 Jahren.

Was tun bei einer Anzeige wegen eines Drogendelikts?

Wer eine Vorladung, einen Strafbefehl oder eine Anklage wegen Delikten aus dem BtMG erhalten hat, sollte sich schnellst möglich mit einem Anwalt für Strafrecht in Verbindung setzen. Es drohen erhebliche Strafen und Auswirkungen für Ihre persönliche Zukunft!

Welche Konsequenzen drohen bei Drogen am Steuer?

Wer Betäubungsmittel konsumiert und am Straßenverkehr als Auto-, Motorrad- oder Fahrradfahrer teilnimmt, muss direkt mit mehreren rechtlichen Konsequenzen rechnen. Zum einen droht ein Bußgeldverfahren wegen eines Verstoßes gegen das Straßenverkehrs- und Ordnungswidrigkeitengesetz sowie ein Strafverfahren wegen eines Verstoßes gegen das BtMG. Zum anderen ist auch der Führerschein in Gefahr, denn die Führerscheinstelle wird prüfen, ob ein Entzug der Fahrerlaubnis aufgrund des Drogenkonsums angebracht ist. Davon wird sie in der Regel ausgehen, es sei denn der Betroffene kann bei nur gelegentlichem Konsum den Drogenkonsum und das Führen eines Fahrzeuges gut trennen. Bei verschreibungspflichtigen Betäubungsmitteln der Anlage II des BtMG wird die Fahrerlaubnis auch nicht zwingend entzogen.

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Häufige Fragen und Antworten zum BTMG

+ BtMG - was ist das?

Das BtMG heißt genau „Gesetz über den Verkehr mit Betäubungsmitteln“ und ist ein Spezialgesetz des Strafrechts. Es regelt alle rechtlichen Fragen im Zusammenhang mit Betäubungsmitteln.

+ Was regelt das BtMG?

Das Betäubungsmittelgesetz regelt grundsätzlich den Umgang mit Betäubungsmitteln. In den Anlagen des Gesetzes sind die Stoffe aufgeführt, die unter das BtMG fallen.

+ Was ist § 31 BtMG?

In § 31 BtMG ist geregelt, dass das Gericht die Strafe mildern oder, wenn der Täter keine Freiheitsstrafe von mehr als drei Jahren verwirkt hat, von Strafe absehen, wenn der Täter durch freiwilliges Offenbaren seines Wissens wesentlich dazu beigetragen hat, dass eine Straftat nach den §§ 29 bis 30a, die mit seiner Tat im Zusammenhang steht, aufgedeckt werden konnte.

+ BtMG - wie lange im Führungszeugnis?

Ein Eintrag im Führungszeugnis findet bei einer Erstverurteilung wegen Körperverletzung bei einer Strafe von mehr als 90 Tagessätzen, bzw. 3 Monaten Freiheitsstrafe oder einer Bewährungsstrafe bis zu einem Jahr statt. Diese werden nach 3 Jahren gelöscht. Alle übrigen Fälle, also Freiheitsstrafen über ein Jahr, werden in der Regel nach 5 Jahren gelöscht.

+ BtMG - wie lange nachweisbar?

Zur Nachweisbarkeit von Drogen im Körper lässt sich keine Pauschalaussage treffen. Faktoren, wie zum Beispiel Alter, Gewicht, Körpergröße, Gesundheitszustand und Geschlecht bestimmen im Individualfall die Länge der Nachweisbarkeit einer Droge.

+ Wie definiert das BtMG den Begriff Betäubungsmittel?

Betäubungsmittel im Sinne des Betäubungsmittelgesetzes sind die in den Anlagen I bis III zum BtMG aufgeführten Stoffe sowie Stoffgruppen und Zubereitungen.


erstmals veröffentlicht am 24.05.2019, letzte Aktualisierung am 05.10.2026
Redaktion anwaltssuche.de

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