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Fahreignungsseminar: Punkte sammeln - das ist nicht immer gut!

Letzte Aktualisierung am 02.05.2016 / Lesedauer ca. 2 Minuten

Wird man Punkte wieder los?

Punkte-Könige brauchen ein gutes Timing. Wer Punkte loswerden will, kann das nur durch den frühzeitigen Besuch des Fahreignungsseminars erreichen. Genauer: Nur bei einem Stand von bis zu 5 Punkten (die Skala endet bei 8 Punkten mit dem Entzug des Führerscheins), kann mit Hilfe des Fahreignungsseminars einen einzigen Punkt abbauen. Bis zu diesem Punktestand wird Eigeninitiative belohnt. Bereits ab 6 Punkten honoriert das Gesetz die freiwillige Teilnahme nicht mehr. Und natürlich kann man nicht fünfmal im Jahr teilnehmen und sich so wieder auf null Punkte herunter dienen. Die Teilnahme an einem Fahreignungsseminar ist nur einmal in fünf Jahren möglich.

Punkteabbau durch Abwarten

Punkte Flensburg kann mann ansonsten ausschließlich "natürlich" abbauen: Jede Eintragung verjährt nach einer gewissen Zeit für sich - je nach ihrer Schwere. Ein-Punkt-Eintragungen werden beispielsweise nach frühestens 2,5 Jahren gestrichen. Im Gegensatz zu früheren Regelungen, bei denen ein "Aufbauseminar" (Vorgänger des Fahreignungsseminars) auch angeordnet werden konnte, ist das Fahreignungsseminar rein freiwillig.

Tipp: Punkte im Fahreignungsregister anfragen

Empfehlung: Ab einem gewissen Punktestand wird es schnell kritisch. Wer nicht plötzlich von einem Entzug der Fahrerlaubnis überrascht werden will ("Wie viele Punkte hatte ich nochmal, was ist denn jetzt verjährt"?) sollte von sich aus ein Auge auf seine Punkte haben und beim Fahreignungsregister anfragen.

Was bringt ein Fahreignungsseminar?

Die meisten Menschen fahren nach eigener Einschätzung ganz prima Auto. Aber wäre das tatsächlich so, bräuchten wir wohl kein Punktesystem. Hier lassen sich Diskrepanzen vermuten. Ein Fahreignungsseminar kann dabei unterstützen, die Realität und die Einschätzung des eigenen Fahrkönnens einander anzunähern. Man kann eventuelle Schwachpunkte erkennen und wirksam gegensteuern.

Seminare bestehen aus zwei Teilen

Fahreignungsseminare bestehen aus einem psychologischen und einem pädagogischen Teil. Die Psychologie wird von einem geschulten Verkehrspsychologen in zwei Einzelsitzungen erledigt, der pädagogische Teil von einem Fahrlehrer. Der Zeitaufwand der Maßnahme ist nicht besonders hoch.

Fahrbegleiter brauchen eine weiße Weste

Wer seinen Kindern oder seinen Enkeln gerne beim Fahrenlernen in die Schuhe helfen möchte, kann dies prima im Rahmen des "begleiteten Fahrens" tun. Aber nur dann, wenn er laut Fahreignungsregister eine (nahezu) weiße Weste hat: Nur in einziges Pünktchen darf bei Begleitpersonen ("Beifahrer-Coach") hier vermerkt sein. Schon bei zweien verweigert das Gesetz Beleitpersonen die Eignung. Das könnte zum Beispiel ein sehr guter Grund sein, über ein Fahreignungsseminar nachzudenken.

Anwalt kann helfen

Bleiben Sie auf dem Laufenden über Ihren Punktestand - und lassen Sie sich gleich von einem Fachmann beraten, wenn Sie Schwierigkeiten mit dem Fahreignungsregister haben. Kontaktieren Sie am besten jetzt gleich unverbindlich einen Rechtsanwalt für Verkehrsrecht in Ihrer Nähe!


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