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Übergabe eines Geldbetrages zur Abfindung ©freepik - mko

Abfindung – Mit einem Anwalt für Arbeitsrecht mehr Geld rausholen!

Letzte Aktualisierung am 26.09.2018 / Lesedauer ca. 2 Minuten
Mit einer Abfindung entschädigt der Arbeitgeber den Arbeitsplatzverlust seines Arbeitnehmers. Nicht jeder gekündigte Arbeitnehmer hat einen Anspruch auf diese einmalige außerordentliche Zahlung und in der Regel sind harte Verhandlungen über eine Abfindung notwendig. Dabei sollten arbeits- und steuerrechtliche Aspekte stets im Auge behalten werden.

Abfindung richtig verhandeln – Darauf kommt es an

Es gibt verschiedene Gründe für eine Abfindung. Oft will sich der Arbeitgeber von seinem Arbeitnehmer freikaufen, aber auch Arbeitnehmer nehmen vor einem geplanten Unternehmenswechsel gerne noch eine Abfindungszahlung mit. Wichtig zu wissen: Einen gesetzlichen Anspruch auf eine Abfindung gibt es für Arbeitnehmer nicht. Wer eine Abfindung vereinbart, hat das Recht auf eine Kündigungsschutzklage verloren. Abfindungen betragen in der Regel 0,5 bis 1,0 Bruttomonatsgehalt pro Beschäftigungsjahr. Wer Sonderkündigungsschutz genießt, sollte mehr Geld rausholen können. Eine Abfindung kann maximal 15 Bruttomonatsgehälter betragen.

Arbeitsvertrag kündigen: Ein Überblick Arbeitsvertrag kündigen: Ein Überblick Da die Abfindung kein Arbeitsentgelt ist, gehen von ihr keine Sozialabgaben wie Renten-, Kranken-, Pflege- oder Arbeitslosengeld ab. Eine Abfindung muss aber versteuert werden. Es besteht die Möglichkeit den Steuersatz zu minimieren, in dem die Abfindung auf zwei Jahre gesplittet wird. Die Abfindung wird als außerordentliche Einnahme bei der Einkommenssteuer behandelt, auf die die sog. Fünftelregelung angewendet werden kann. Damit wird die steuerliche Anrechnung der Abfindung auf fünf Jahre verteilt.

Relevant wird die Zahlung einer Abfindung, wenn sich der Arbeitnehmer nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses arbeitslos meldet. Hier können Sperr- und Ruhefristen aufgrund der Abfindung entstehen.

Abfindung - Mit einem Anwalt für Arbeitsrecht bekommen Sie mehr!

Liegt ein Abfindungsangebot auf dem Tisch, gilt es kühlen Kopf zu bewahren. Die Vor- und Nachteile einer Abfindung sollten gut überlegt werden. Ein Anwalt für Arbeitsrecht verfügt über die notwendige professionelle Distanz, um mit Ihrem Arbeitgeber hart und durchsetzungsstark über Ihre Abfindung zu verhandeln. Er kennt die juristischen Fallstricke und wirtschaftlichen Auswirkungen, die bei einer Abfindung entstehen können. Arbeitnehmer sollten sich bei einer Abfindung von einem Experten für Arbeitsrecht beraten lassen. Er holt für Sie die höchst mögliche Abfindung raus!

Checkliste 5 Tipps zur Abfindung

  • Ruhe bewahren! Nicht zu schnell eine Abfindungsvereinbarung unterzeichnen! Verhandlungen mit dem Arbeitgeber lohnen sich!
  • Sammeln Sie Argumente für eine starke Verhandlungsposition (Position, Länge der Betriebszugehörigkeit, Sonderkündigungsschutz)
  • Holen Sie sich kompetenten Rat von einem Anwalt für Arbeitsrecht, der tagtäglich mit Abfindungen beschäftigt ist und alle notwendigen Verhandlungstaktiken kennt
  • Kalkulieren Sie zusammen mit Ihrem Anwalt genau, wie Ihre rechtliche und wirtschaftliche Lage mit der Annahme einer Abfindungszahlung aussieht
  • Beachten Sie auch die steuerrechtlichen Aspekte einer Abfindung


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