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Formular Elterngeld Elternzeit ©mko - topopt

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Letzte Aktualisierung am 31.10.2018 / Lesedauer ca. 2 Minuten

Elternzeit – Was Mütter und Väter wissen müssen

Nach der Geburt eines Kindes können sich berufstätige Eltern in den ersten drei Lebensjahren ihres Kindes von Ihrer Arbeit freistellen lassen. Voraussetzungen nach dem Bundeselterngeld- und Elternzeitgesetz sind, dass das Kind mit dem Elternteil in einem Haushalt lebt und dass die Elternzeit zur Pflege und Erziehung des Kindes genutzt wird.

Anspruch auf Elternzeit hat jedes Elternteil bis zur Vollendung des dritten Lebensjahres des Kindes. Während der Elternzeit ruht das Arbeitsverhältnis. Nach dem Ende der Elternzeit lebt das Arbeitsverhältnis gemäß dem vereinbarten Arbeitsvertrag mit allen Rechten und Pflichten wieder auf.

Seit dem 1. Juli 2015 können Eltern 24 Monate Elternzeit im Zeitraum vom dritten Geburtstag des Kindes bis zu seinem vollendenten achten Lebensjahr beanspruchen. Früher gab es nur zwölf Monate Elternzeit. Auch ist es nicht mehr notwendig, dass der Arbeitgeber der Elternzeit zustimmen muss. Aufgeteilt werden kann die Elternzeit in drei Zeitabschnitten. Der Arbeitgeber hat die Möglichkeit den dritten Zeitabschnitt abzulehnen, wenn dringende betriebliche Gründe dies erfordern.

Berufstätige Eltern müssen ihren Arbeitgeber schriftlich sieben Wochen vor Beginn der Elternzeit über ihr Verlangen in Kenntnis setzen.

Während der Elternzeit darf der Arbeitnehmer einen Teilzeitjob bei seinem oder einem fremden Arbeitgeber nachgehen. Dieser darf eine Wochenarbeitszeit von 30 Stunden nicht überschreiten.

Die finanzielle Absicherung während der Elternzeit erfolgt über das Elterngeld. Für den Bezug des Elterngeldes während der Elternzeit ist es notwendig, dass das Elternteil mit dem Kind in einem Haushalt lebt, es selbst betreut und keine volle Erwerbstätigkeit ausübt.

Elternzeit – So unterstützt Sie ein Anwalt für Arbeitsrecht

Vor und während der Elternzeit stellen sich für berufstätige Eltern viele rechtliche Fragen. Ein Anwalt für Arbeitsrecht ist an dieser Stelle der kompetente und erfahrene Ansprechpartner rund um das Thema Elternzeit. Er errechnet rechtssicher die Ankündigungsfrist innerhalb der, der Arbeitgeber von der Inanspruchnahme Ihrer Elternzeit informiert werden muss und ermittelt Ihren konkreten Anspruch auf Elterngeld. Der Experte im Arbeitsrecht kennt die gesetzlichen Voraussetzungen, wenn Sie Ihre Elternzeit vorzeitig beenden oder verlängern möchten und hilft Ihnen dies gegenüber Ihrem Arbeitgeber durchzusetzen. Er kann einschätzen, ob Sie einen Anspruch auf Teilzeitbeschäftigung während der Elternzeit haben. Nehmen Sie die erfahrene Unterstützung eines Anwalts für Arbeitsrechts bei allen Sorgen und Fragen zur Elternzeit an.